In Norwegen hat McDonald’s jetzt einen veganen Burger

In Deutschland gibt es nach wie vor nur Pommes und Apfeltasche. In-ak-zep-ta-bel.

Ob es grundsätzlich falsch, richtig oder die beste Notfall-Option für vegan unerschlossene Gebiete ist, zu McDonald’s zu gehen, bleibt Ansichtssache. Fest steht aber: Das inoffizielle Veganmenü aus großer Pommes mit Ketchup, Cola und Apfeltasche lässt immer noch zu wünschen übrig – vor allem für Oldschool-Veganer, die sich noch an gute alte Zeiten erinnern, in denen es schon mal einen veganisierbaren Burger gab.

Norwegen geht jetzt mit hervorragendem Beispiel voran und bietet den Veggie McSpice an, bei dem man nur den Käse abbestellen muss, um einen komplett veganen Burger zu bekommen. Auch in anderen Ländern gibt es schon vegane Optionen bei McDonald’s, während Deutschland immer noch darauf wartet, dass der vegane Burger zurückkommt. Immerhin sind wir noch besser dran als die USA – dort werden selbst die Pommes statt in Pflanzenöl in Rinderfett frittiert.

Dann halt selber machen: Unser Rezept für den veganen Big Mac (das wir McDonald’s gerne schenken, wenn sie es endlich einsehen). Und unsere Liste mit veganem Essen in all den anderen Fast-Food-Läden.

Rezept: No-Kill Big Mac

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Claudi aus dem Streetteam München

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Claudi, 25, die das Münchner Streetteam leitet.

Seit wann bist du dabei?

Seit Oktober 2016 bin ich bei jeder Aktion dabei. Im Januar bot sich die Gelegenheit und ich übernahm die Leitung.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Ich lebte zu dem Zeitpunkt ein Jahr vegan und beschäftigte mich immer intensiver mit dem Thema Tierrechet. Nun wollte ich endlich mehr tun und auch anderen Leuten das Thema näherbringen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

An sich sind mir alle Themen sehr wichtig. Was mir dennoch besonders am Herzen liegt ist das Thema Milch. Ich lebte selbst vor meiner veganen Zeit knapp zweieinhalb Jahre „nur“ vegetarisch. Der Zusammenhang von Milch und Tierleid war mir einfach nicht ersichtlich. Und ich denke das ist es für viele nicht. Für mich persönlich ist Milch trinken sogar grausamer als Fleisch zu essen. Denn dabei werden die Tiere noch länger ausgebeutet und auch emotional extrem gequält, weil man ihnen jedes Jahr erneut ihr Kalb nach der Geburt entreißt. Dass Mutter und Kind oft wochenlang nacheinander rufen, weil sie ebenso seelischen Schmerz empfinden, wissen die wenigsten.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Da der Circus Krone sein Winterquartier in München hat, bot es sich während der Wintermonate an, das Thema in den Vordergrund zu stellen. Wir demonstrierten alle zwei Wochen vor dem Kronebau gegen Tiere im Zirkus. Das hat mir viel Spaß gemacht. Aber im Grunde gefällt mir jede Aktion, die wir machen, denn irgendjemanden erreicht man immer und das ist für mich das Wichtigste. Zumindest die Leute zum Nachdenken anregen, denn das ist oft der erste Schritt in die richtige Richtung.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Bei PETA ZWEI ist es eigentlich total leicht: Einfach das nächste Streetteam heraussuchen, vorbeikommen und mitmachen. Wir freuen uns immer über Zuwachs! Jeder kann sich einbringen und das selbst bei der Planung. Die tolle Atmosphäre im Team und das Miteinander gefällt mir besonders, was mich auch motiviert, so viele Aktionen zu planen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt uns unser Streetteam!