Video: Influencer reagieren auf Fakten über Tierversuche

Hier seht ihr, wie die Influencer Victoria van Violence, Pia Kraftfutter und Fabian Grischkat auf Tierversuche reagieren.

Jedes Jahr leiden Millionen Tiere in grausamen Experimenten: Sie werden missbraucht, gequält und getötet – obwohl unzählige Gründe gegen Tierversuche sprechen. Drei deutsche Social-Media-Stars reagieren auf Fakten über Tierversuche und stellen PETAs Research Modernisation Deal vor.

Fakten über Tierversuche – sinnlose und grausame Forschung

In diesem Video erfahrt ihr, was Victoria van Violence, Pia Kraftfutter und Fabian Grischkat davon halten, dass etwa drei Millionen Tiere jährlich in Deutschland in Tierversuchen gequält werden –  obwohl die meisten Ergebnisse aus Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind. Außerdem erklären die drei, warum PETAs Research Modernisation Deal notwendig ist, um dauerhaft aus Tierversuchen auszusteigen, und zeigen euch, wir ihr den Strategieplan unterstützen könnt.

In Deutschland werden nach offiziellen Angaben jedes Jahr drei Millionen Tiere in Versuchen missbraucht:

Die drei Influencer sind schockiert und sprachlos, dass diese Zahl so unfassbar groß ist. Drei Millionen leidende Individuen – das entspricht dreimal der Einwohnerzahl von Köln!

95 Prozent der in Tierversuchen als sicher und wirksam befundenen Medikamente versagen in Studien mit Menschen:

Alle drei Influencer sind sich einig, dass Tierversuche bei einer so hohen Quote sinnlos sind. Victoria: „95 Prozent – da könnte ich ja eher raten.“

Die Entwicklung eines neuen Medikaments dauert 10-15 Jahre und kostet etwa 2 Milliarden Euro:

„Ganz schön lange und ganz schön teuer“, findet Pia. Fabian meint, ein so großes Budget sollte auch innovative tierfreie Forschung ermöglichen. Victoria betont, dass die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Impfstoffsuche zeigt, dass das derzeitige Forschungssystem zu langsam ist.

Tierversuche gefährden Menschenleben, führen zu millionenfachem Tierleid und hindern Forscher an der Entwicklung potenziell nutzbringender Therapien:

Die drei Tierfreunde sind sich einig: Tierversuche sind nicht nur unsinnig, sondern auch gefährlich und gehören abgeschafft! Wären tierfreie Testmethoden schon früher verstärkt eingesetzt worden, könnten wir heute an einem ganz anderen Punkt in der Forschung stehen, meint Victoria.

Um sichere und wirksame Behandlungsmethoden gegen Krebs, Schlaganfall, Alzheimer, HIV/AIDS und andere Krankheiten zu entwickeln, muss die Bundesregierung einen systematischen Ausstiegsplan aus Tierversuchen festlegen:

Ein Ausstieg ist überfällig, es gibt keinen anderen Weg, finden die drei Influencer. Stattdessen sollte jetzt in richtige, also für den Menschen aussagekräftige Forschung ohne Tiere investiert werden.

PETA fordert unter anderem eine humanrelevante Forschung, in der sich die Ergebnisse zuverlässig auf den Menschen übertragen lassen:

Nur logisch“, findet Fabian, „jeder würde das fordern.“ Pia meint, die Fokussierung auf eine sichere Übertragbarkeit ist überfällig, um Menschenleben nicht zu gefährden. Victoria hält fest: „Eine humanrelevante Forschung müsste eigentlich der Anspruch aller Forscher sein, und die Ergebnisse sollten sich immer auf den Menschen übertragen lassen – was leider nicht der Fall ist; somit ist das Tierversuchsmodell das falsche.“

PETAs Research Modernisation Deal: Was ist geplant?

Der Research Modernisation Deal ist ein Leitfaden zur effektiveren Verwendung von Forschungsgeldern. Tierversuche gehören abgeschafft, und an ihre Stelle müssen Forschungs- und Testmethoden rücken, die zu relevanteren Ergebnissen für Mensch und Umwelt führen. Der Strategieplan richtet sich an Regierungen, Aufsichtsbehörden und Förderinstitutionen in Deutschland und anderen Ländern der Welt.

Unterstützt noch heute PETAs Konzept zum Ausstieg aus Tierversuchen mit eurer Unterschrift!

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5 Fälle, in denen Tierversuche völlig falsche Ergebnisse liefern

Tierversuche sind nicht nur brutal und unwissenschaftlich: 5 Beispiele, in denen Tierversuche geschadet haben.

Aspirin

Wären Tierversuche vor rund 100 Jahren schon Standard in der Medikamentenentwicklung gewesen, dann wäre Aspirin wohl gar nicht auf den Markt gekommen. Im Tierversuch reizt das Medikament Augen, Atmungsorgane und Haut, kann krebsfördernd und erbgutschädigend wirken und embryonale Fehlbildungen bei Katzen, Hunden, Affen, Mäusen, Kaninchen und Ratten hervorrufen. Dennoch ist Aspirin eines der bekanntesten Schmerzmittel und Blutverdünner für uns Menschen, von dem jährlich 35.000 Tonnen verbraucht werden.

Paracetamol

Das Schmerzmittel wirkt bei Nagern krebserregend und ist giftig für Katzen. Bei Menschen zeigen Studien diese Wirkung nicht. (Was, wie bei allen Medikamenten natürlich nicht heißt, dass man es problemlos in Massen einwerfen kann – das mit der Packungsbeilage, den Ärzten und den Apothekern gilt natürlich auch hier.)

Penicillin

Penicillin wurde 1929 erstmals an Kaninchen getestet – zeigte jedoch keine Wirkung und blieb deshalb mehr als zehn Jahre unbeachtet, was unzählige Menschenleben kostete. Dass Penicillin heute trotzdem erfolgreich als Antibiotikum eingesetzt wird, haben wir möglicherweise nur dem Zufall zu verdanken, dass der Wirkstoff nicht zuerst an Meerschweinchen getestet wurde: Für die ist Penicillin nämlich tödlich.

Morphium

Manchmal reagieren Tiere auch genau andersherum auf Medikamente als Menschen. Morphium zum Beispiel wirkt auf Katzen, Ziegen und Pferde stimulierend, während es beim Menschen als starkes Schmerz- und Schlafmittel eingesetzt wird.

Contergan

Es gibt auch Fälle, in denen Tierversuche nicht auf gefährliche Reaktionen beim Menschen hinweisen. Ende der 50er Jahre kam das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan auf den Markt, das bei Einnahme während der Schwangerschaft zu schweren Missbildungen bei Neugeborenen führen kann. Im Tierversuch lassen sich diese spezifischen Missbildungen nur bei vereinzelten Tierarten nachweisen.

Alle Infos zu Tierversuchen und ihren Alternativen findet ihr in unserem Schwerpunkt Tierversuche. Ihr habt vor, Medizin zu studieren? So kommt ihr ohne Tierversuche durchs Studium.