Ireland Basinger-Baldwin legt sich mit Canada Goose an

Beim Aktionärstreffen lässt sie die Firma nicht einfach so davonkommen. Das Model fordert Canada Goose auf, kein Koyotenfell und keine Daunen mehr zu verwenden.

30. Juni 2021

Update Juni 2021

Nach Jahren aufsehenerregender Proteste, juristischer Auseinandersetzungen, knallharter Enthüllungen und Promi-Aktionen durch PETA und ihre internationalen Partnerorganisationen hat Canada Goose im Juni 2021 angekündigt, Pelz bis Ende 2022 endgültig aus seinem Sortiment zu verbannen. Bisher verwendete das Modeunternehmen Pelz von Kojoten für Kapuzen. Hierfür wurden die Tiere qualvoll in Fallen gefangen und getötet.

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„Canada Goose verwendet das Fell von Koyoten, die in Eisenfallen gefangen werden, die ihnen ins Fleisch schneiden, ihre Gliedmaßen brechen und ihne tagelanges Leid bescheren, bevor sie schließlich brutal von den Fallenstellern getötet werden“, stellt Ireland Baldwin-Baldwin fest – und findet das alles andere als akzeptabel. Deshalb hat sich das amerikanische Model beim Aktionärstreffen letzte Woche direkt an die Firma und ihre Aktionäre gewandt und sie aufgefordert, kein Koyotenfell und auch keine Daunen mehr zu verwenden.

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Das ist nicht das erste Mal, dass sich Ireland für Tiere einsetzt. Die Tochter von Alec Baldwin und Kim Basinger und Cousine von Hailey Baldwin weigert sich bei Modelaufträgen standhaft, Pelz anzuziehen, auch wenn sie dabei jedes Mal neu erklären muss, was überhaupt so schlimm an Pelz ist. Kein Problem, das Thema ist ihr zu wichtig, um dazu zu schweigen.

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Angeblich hält sich Canada Goose an den Tierschutz. Doch Aufnahmen zeigen, wieviel Tierleid wirklich in den Jacken steckt.

© PETA USA

30. Juni 2021

Update Juni 2021

Nach Jahren aufsehenerregender Proteste, juristischer Auseinandersetzungen, knallharter Enthüllungen und Promi-Aktionen durch PETA und ihre internationalen Partnerorganisationen hat Canada Goose im Juni 2021 angekündigt, Pelz bis Ende 2022 endgültig aus seinem Sortiment zu verbannen. Bisher verwendete das Modeunternehmen Pelz von Kojoten für Kapuzen. Hierfür wurden die Tiere qualvoll in Fallen gefangen und getötet.

Über 500.000 Tierfreunde hatten die Petition weltweit unterschrieben und viele weitere an Protestaktionen teilgenommen. Angesichts der Entscheidung von Canada Goose haben wir unsere Kampagne gegen das Unternehmen vorläufig auf Eis gelegt. Im Hintergrund wenden wir uns aber weiterhin dem Unternehmen zu, um auch auf ein Ende der Verwendung von Daunen zu drängen, für die Gänse und Enten weiterhin leiden müssen

Originaltext

Im Winter sind die Daunenjacken von Canada Goose wieder überall. Aber kaum jemand weiß, wie es den Gänsen geht, von denen die Federn darin stammen oder woher der Pelzkragen eigentlich kommt. Die Firma selbst beruhigt ihre Kunden gerne, indem sie sagt, es sei ihr wichtig, „alle tierischen Materialien aus ethischen Quellen zu beziehen.“ Was nicht mehr ganz so authentisch klingt, wenn man sich diese Aufnahmen eines Augenzeugen aus einem Zuliefererbetrieb ansieht.

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Gänse werden brutal zerdrückt

Auf den Recherchebildern erkennt man unschwer die extreme Tierquälerei, welche die Gänse der James Valley Colony Farm erleiden müssen. Die Arbeiter pferchen die Tiere in kleine Drahtkäfige, um sie für den Transport zum Schlachthof einzusammeln. Die Gänse geraten darin in Panik und trampeln sich gegenseitig zu Boden. Mindestens eine Gans stirbt und wird von einem Arbeiter über den Zaun geworden. Die Arbeiter reißen die Tiere am Hals und werfen sie so brutal in die Transportkisten, dass noch bei der Schlachtung Blutergüsse, Knochenbrüche und ausgerenkte Gelenke zu erkennen sind.

Einige Gänse waren noch bei Bewusstsein während sie ausbluteten
© PETA USA

Nach dem mehrstündigen Transport zum Schlachthof bleiben die Tiere teilweise bis zu 24 Stunden in ihren engen Käfigen, ohne Wasser oder Futter, bevor sie am Hals gepackt, betäubt, kopfüber an den Beinen aufgehängt und getötet werden, indem ihnen Arbeiter die Kehle durchschneiden. Ein Augenzeuge von PETA USA berichtete, dass einige Vögel noch mit den Flügeln schlagen und den Kopf bewegen, während sie ausbluten. Das bedeutet, dass sie wohl noch bei Bewusstsein sind.

Kojoten werden die Pfoten zertrümmert

Für den Pelzkragen an der Kapuze lässt Canada Goose in Nordamerika Kojoten jagen. Meist werden die Tiere mit Schlagfallen gefangen, die sich tief in ihre Pfoten graben. Gerät ein Kojote in eine Schlagfalle, verursacht diese schwere blutige Wunden in seinen Pfoten oder verstümmelt sie sogar. Die Fallen werden nicht regelmäßig kontrolliert, sodass ein Kojote über Stunden oder sogar Tage unter Schmerzen gefangen und Fressfeinden ausgeliefert ist. Wenn der Jäger dann kommt, erschießt, erwürgt oder tritt er den Kojoten tot. Und das alles für ein kleines Stückchen Fell an der Kapuze.

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Ihr wollt etwas gegen diese Tierquälerei unternehmen? Kauft keine Kleidungsstücke mit Pelz oder Daunen und unterstützt unseren Aufruf an Canada Goose, keine Daunen mehr zu verkaufen. Teilt dem Unternehmen mit, dass ihr bis dahin nichts bei ihm kaufen werdet.