Ist Hefe vegan?

Das Gerücht hält sich hartnäckig: Hefe besteht aus winzigen Tierchen, die sich vermehren, und kann deshalb gar nicht vegan sein. Wir erklären, was dran ist.

Wer sich vegan ernähren möchte, stellt sich am Anfang oft dieselben Fragen oder bekommt sie gestellt: Ist Honig vegan? Was ist Karmin? Wie sieht es mit Spuren von Milch in einem ansonsten veganen Produkt aus? Noch so eine Frage: Sind Produkte, die Hefe beinhalten, vegan?

Die Vermutung, dass Hefe nicht vegan sein könnte, hängt meist damit zusammen, dass sie sich sichtbar vermehrt. Wer schon mal einen Pizzateig selbst angesetzt hat, kennt das: Man stellt den Teig an einen warmen Ort, und innerhalb kurzer Zeit geht er deutlich auf. Klingt irgendwie nach kleinen Zaubertierchen, die sich vermehren und die man lieber nicht essen sollte, wenn man vegan leben möchte. Aber mit Tieren hat Hefe nichts zu tun.

Hefe gehört zu den Mikroorganismen, genauer gesagt biologisch gesehen zu den einzelligen Pilzen, die genau wie andere Pilze keine Schmerzen fühlen können. Hefeteige gehen deshalb auf, weil darin Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid vergärt wird. Eine chemische Reaktion also, nichts mit Krabbeltierchen. Wer Champignons oder Steinpilze isst, kann auch Hefe essen – gerne auch als Nährhefeflocken, die in vielen veganen Gerichten für den käsigen Geschmack Sorgen. Hefe ist vegan.

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Warum essen plötzlich alle Zucchini im Porridge?

Nach Porridge und Overnight Oats kommt der nächste Haferflocken-Trend mit Zucchini: Zoats sind gesund, leicht gemacht und überraschend lecker.

Eigentlich immer eine gute Idee: Gemüse in Gerichte packen, in denen sonst nicht so viel davon stecken würde. Porridge beispielsweise ist dank der Haferflocken als Grundlage sowieso schon ein super eiweißreiches Frühstück, das man mit Nüssen und Obst super um noch mehr Vitamine und Mineralien erweitern kann. Jetzt gibt es aber eine neue Zutat im Haferschleim: Zucchini.

Zoats – wie sich der neue Trend nennt – sind ganz leicht zu machen: Einfach geriebene Zucchini mit ins liebste Porridge-Rezept geben und mitkochen. Das gibt dem Porridge noch mehr Cremigkeit, Ballaststoffe und Vitamine, ohne dass es gemüsig schmeckt.

Wer morgens etwas mehr braucht, sollte mal unseren veganen Frühstücks-Burrito probieren.