Jaden Smith eröffnet einen veganen Foodtruck für Obdachlose

Mit dem „I Love You“-Truck versorgt der Rapper, Schauspieler und Sohn von Will Smith und Jada Pinkett Smith obdachlose Menschen in Los Angeles.

© c.syresmith / Instagram

Was macht man zu seinem 21. Geburtstag, wenn man der Sohn einer der bekanntesten Familien Hollywoods ist und selbst längst erfolgreicher Schauspieler und Musiker? Andere würden sich selbst eine Party nach der nächsten schmeißen, aber Jaden Smith hat sein Geburtstagswochenende anders verbracht: mit einem veganen Foodtruck für obdachlose Menschen.

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Der „I Love You“-Truck hat zunächst für einen Tag im Viertel Skid Row in Los Angeles aufgemacht, um Menschen mit kostenlosem und gesundem veganen Essen zu versorgen, aber Jaden verspricht schon jetzt: es geht weiter. Eine ziemlich gute Aktion, an der sich die Politik ruhig mal ein Beispiel nehmen könnte.

Apropos: Warum sich Veganer nicht erst mal um Menschen kümmern.

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Findet euren eigenen Weg

Es gibt Leute, die von heute auf morgen vegan werden, nachdem sie „Earthlings“ oder „Okja“ gesehen haben, und es gibt die, die erst mal vorsichtig die Eiernudeln weglassen, dann auf Sojamilch im Kaffee umsteigen und irgendwann auch Pizza mit veganem Käse bestellen. Wie man es macht, ist letztlich eine Frage der Persönlichkeit. Manchen Menschen hilft es, sich Schritt für Schritt an eine Veränderung heranzutasten, während andere lieber den radikalen Schnitt machen. Wichtig nur: Behaltet in jedem Fall im Kopf, warum ihr euch dazu entschieden habt, vegan zu leben. So lauft ihr nicht Gefahr, alles wie einen Neujahrsvorsatz schnell wieder über den Haufen zu werfen oder nach dem ersten Schritt keine weiteren mehr zu tun.

Informiert euch

Ganz wichtig natürlich: Informiert euch darüber, was eine vegane Ernährung ausmacht und wie sie funktionieren kann. Das heißt nicht, dass ihr erst mal zehn dicke Bücher wälzen müsst, bevor ihr euren ersten Seitan-Döner essen dürft, aber es hilft immer, sich ein bisschen passendes Wissen anzueignen. Wenn ihr über Nacht vegan geworden seid, weil ihr euch nicht vorstellen könnt, jemals wieder ein totes Tier zu essen, dann werft einen Blick auf die wichtigsten Nährstoffe, damit ihr nicht zum Puddingveganer werdet. Wenn ihr es langsam angeht, weil es euch noch schwer fällt, euch einen Kühlschrank ohne Fleisch, Milch und Eier vorzustellen, hilft euch vielleicht unser Guide zu den besten Alternativen. So oder so: Unser Vegan Kickstart ist immer für euch da und begleitet euch bei allen Fragen rund um Ernährung, Rezepte und komische Kommentare von Mitmenschen.

Sucht euch Gleichgesinnte

Euch ist plötzlich komplett klar, warum es falsch ist, Tiere zu essen, aber euer Umfeld sieht das irgendwie anders? Habt Geduld mit Freunden und Familie, die vielleicht nicht direkt verstehen, warum ihr auf einmal alles anders machen wollt. In Vegan-Gruppen auf Facebook, bei Vegan-Accounts of Instagram oder auch in eurem Streetteam vor Ort findet ihr Leute, denen es ähnlich geht wie euch und die meist ziemlich gute Tipps haben – egal ob ihr direkt ganz vegan geworden seid oder noch auf dem Weg dahin. Oft findet ihr hier neue vegane Produkte aus dem Supermarkt, Restaurantempfehlungen oder persönliche Tipps für die allerbeste vegane Bolognese.

Stresst euch nicht

Wenn ihr die Entscheidung getroffen habt, vegan zu leben, ist das schon ein riesiger Schritt. Klar ist es jetzt wichtig, das auch durchzuziehen, aber macht euch nicht selbst fertig, wenn nicht direkt alles klappt. Ihr habt das Butterreinfett in der Zutatenliste der vermeintlich veganen Schokolade übersehen oder bei der Familienfeier doch mal vom Grillkäse probiert? Stresst euch deswegen nicht und gebt euch danach einfach Mühe, es besser zu machen. Ob man hundertprozentig vegan leben kann, ist eh eine philosophische Frage – und die Antwort ist immer: es geht nicht um Perfektion, sondern darum, es zu versuchen.

Werft nicht alles weg

Ein letzter Hinweis noch: Verwechselt den Schritt ins vegane Leben – egal ob auf einmal oder nach und nach – nicht mit einer großen Ausmist-Aktion, bei der ihr alles in den Müll werft, was nicht tierfrei ist. Vielleicht mögt ihr den Kuhmilch-Joghurt im Kühlschrank nicht mehr essen oder könnt es nicht mit euch vereinbaren, eure Lederschuhe aufzutragen, aber dann überlegt lieber, an wen ihr sie weitergeben könnt. Dafür kaufen diese Menschen schließlich im besten Fall ein Tierprodukt weniger – und vielleicht könnt ihr mit ihnen auch über eure Gründe dafür sprechen, dass ihr solche Dinge jetzt nicht mehr verwenden wollt.

Ihr seid bereit fürs Veganwerden in eurem Tempo? Unser Vegan Kickstart hilft euch.