Weshalb Jagd-Influencer niemals cool sein werden

Jagd-Influencer finden es cool, auf Instagram und Co. Trophäenbilder zu posten. Darum ist das richtig armselig!

Sie wollen Einfluss auf andere ausüben, indem sie ihre brutalen Taten im Internet zeigen. Was den selbsternannten Jagd-Influencern aber wohl keiner gesagt hat: Menschen, die aus Spaß Tiere töten, das toll finden und damit auch noch auf den sozialen Medien prahlen, werden niemals cool sein!

Tiere abknallen, um für Reichweite mit den Leichen zu posieren

Auf ihren Social Media-Kanälen zeigen sie sich in der Regel mit erhobenen Gewehren in der Hand und in Jägerkluft, die Überreste lebloser Tierkörper zu ihren Füßen drapiert: Jagd-Influencer wie die Reilmann-Brüder – sie selbst nennen sich auf ihren Social Media-Kanälen auch die Hunter-Brothers – machen Geld und sammeln Follower, indem sie Lebewesen töten und mit den Leichen für Fotos posieren. Diese posten sie anschließend online, um vor ihrer Community zu protzen. Mitgefühl für die ermordeten Tiere? Fehlanzeige. Stattdessen machen sie Werbung für einen sinnlosen Lifestyle aus Leid, Qual und Egoismus – denn mit Artenschutz und Populationskontrolle hat die Jagd nichts zu tun!

Werbung für Jagd über „Like and Share“

Neben dem Fame gibt die jüngere Jäger-Generation vor, einen Imagewandel betreiben zu wollen – weg von den alten Jäger-Jahrgängen, die sich durch Stammtischparolen auszeichnen. Hin zu dem angeblich coolen und modernen Jäger, der sich genau wie seine ältere Version trotzdem weiterhin darüber freut, kaltblütig Tiere ermordet zu haben. Mit dem Unterschied, dass die jüngere Jäger-Generation ihre grausamen Taten öffentlich im Internet teilt.

Was sie dabei vergessen: Mord bleibt Mord und das Posieren mit bei qualvollen Treibjagden getöteten Tieren macht auch der fehlende Trachten-Filzhut nicht besser.

Ihr könnt etwas gegen die Jagd auf Tiere tun: Holt euch das kostenlose PETA ZWEI-Demopaket gegen Jäger!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Deshalb machen Jäger wirklich Jagd auf Füchse

Populationskontrolle? Artenschutz? Von wegen. Hinter der Fuchsjagd steckt in Wahrheit ein gemeiner Grund.

 

Die Jagd ist sinnlos und grausam, da sind wir uns hoffentlich einig. Aber warum gibt es immer noch so viele Jäger, die wehrlose Tiere töten? Offiziell schieben sie Gründe wie die Populationskontrolle, die Bekämpfung von Krankheitsausbreitung oder den Artenschutz vor. Aber in Wahrheit steckt ein egoistischer Grund dahinter.

Wenn die Jäger wirklich für Populationskontrolle sorgen wollten, würden sie keine Füchse töten. Durch die Jagd werden nämlich Familien zerrissen, die Füchse wandern umher und pflanzen sich unkontrolliert fort – so gibt es mehr statt weniger Füchse.

Auch das mit den Krankheiten ist Quatsch: Die durch den Fuchsbandwurm ausgelöste Erkrankung – die alveoläre Echinokokkose – ist eine der seltensten Parasitosen Europas, zudem ist Deutschland seit 2008 offiziell frei von terrestrischer Tollwut. Und zum Artenschutz trägt die Fuchsjagd sowieso nicht bei, denn Füchse sind für bedrohte Tiere, wie z. B. das Rebhuhn oder den Feldhasen, viel weniger gefährlich als der Mensch, der diesen Tieren zunehmend den Lebensraum nimmt.

Warum also gehen Jäger wirklich auf die Fuchsjagd? Sie geben es selbst zu. „Um unser Niederwild zu hegen und wieder gute Strecken an Hasen und Fasanen zu erzielen, dürfen wir nicht nachlassen, seine Beutegreifer zu bejagen“, heißt es in einem Artikel für Jäger. Im Klartext: Jäger wollen Tiere wie Feldhasen selbst jagen, und glauben, dass ihnen die Füchse die Beute streitig machen. Sie töten Tiere, um noch mehr Tiere töten zu können. Egoistischer und brutaler geht es kaum.

Ihr wollt etwas unternehmen, damit die Jagd auf Füchse aufhört? Unterschreibt unsere Petition für ein Verbot der Fuchsjagd, bestellt euch unser kostenloses Demopaket gegen die Fuchsjagd und klärt die Öffentlichkeit bei einer friedlichen Mahnwache über das Leiden der Füchse auf.