Jeannine aus dem Streetteam Nürnberg

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Jeannine, 25, aus dem Streetteam Nürnberg.

© Fighting For Animals Photog.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Mir hat es nicht gereicht, nur vegan zu leben. Ich wollte mich aktiv für Tierrechte einsetzen und damit etwas bewegen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Mir sind vor allem das Thema Haustiere und der Zoo sehr wichtig. Ich habe selbst einen Hund aus dem Tierheim und drei Katzen, wovon zwei Nacktkatzen sind, bei mir aufgenommen. Ich finde es furchtbar, wie leichtsinnig sich viele Personen ein Haustier holen und sich dann der Verantwortung nicht bewusst sind. Ich helfe so oft es mir möglich ist im Nürnberger Tierheim aus und sehe jedes Mal neue Tiere, die abgegeben worden sind und meist lange auf ein neues Zuhause warten müssen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Meine Lieblingsaktionen mit dem Team sind unsere Monatstreffen, bei welchen wir unsere bevorstehenden Aktionen planen und natürlich auch ganz viel gute Sachen essen. Unsere Ampelaktionen finde ich immer besonders toll. Wir erreichen damit sehr viele Leute, die durchweg positiv auf uns reagieren und es super finden, dass wir uns für Tierrechte einsetzen.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Wenn ihr Interesse daran habt, euch aktiv einzusetzen, nutzt die Homepage von PETA ZWEI, um dort zu erfahren, ob in eurer Nähe ein Streetteam ist. Auch könnt ihr euch in euren Städten selbst umhören, welche Möglichkeiten es gibt. Hier erfährt man zum Beispiel bei veganen Stammtischen viel über verschiedene Möglichkeiten und kann sich auch gleich noch mit den Leuten vernetzen. Und wenn ihr merkt, dass andere auch noch motiviert sind und bei euch kein Streetteam ist, dann fragt doch einfach mal bei PETA ZWEI an, ob ihr in eurer Stadt ein neues freiwilliges Streetteam eröffnen könnt!

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

So bewahrt ihr Lebensmittel plastikfrei auf

Plastikmüll ist nicht nur ein Problem für Meerestiere, sondern auch für uns Menschen. Wie ihr Obst, Gemüse und anderes Essen ohne Plastik lagern könnt.

Tupperdosen

Kein Scherz, sondern ein ganz wichtiger Punkt beim Thema Zero Waste: Werft Plastikdosen, die ihr schon habt, nicht weg, nur um sie durch „nachhaltigere“ Alternativen zu ersetzen. Aufpassen solltet ihr nur, wenn ihr die Reste vom Vortag darin beispielsweise sehr heiß macht, weil sich dadurch Weichmacher aus dem Plastik lösen können – aber für den Transport sind die Dosen okay.

Glasbehälter

Auch hier gilt: Ihr müsst nicht die Instagram-hübschen Schnappverschluss-Gläser aus dem Dekoladen kaufen, wenn ihr zu Hause noch ein altes Erdnussbutter-Glas oder eine Smoothie-Flasche aus Glas habt. Glasbehälter nicht nicht nur super, um flüssige Dinge wie Suppen oder Salatdressings zu transportieren, sondern eignen sich auch zur längeren Aufbewahrung von Reis, Nudeln, Hülsenfrüchten – und natürlich zum Einkochen.

Stoffbeutel

Nicht nur die Tasche mit Band-Logo, in der ihr eh immer eure Einkäufe nach Hause tragt, statt im Supermarkt eine Plastiktüte zu kaufen, sondern auch kleinere Stoffbeutel, in die zum Beispiel Obst, Gemüse oder lose Brötchen aus der Bäckerei passen. Manche Supermärkte verkaufen solche Beutel inzwischen als Alternative zu den Plastikbeuteln in der Gemüseabteilung, aber vielleicht habt ihr sowieso noch passende Stoffbeutel zu Hause. Die sind nicht nur für den Transport super, sondern auch, um darin Lebensmittel aufzubewahren, die ihr nicht luftdicht verschließen wollt.

Kisten und Kästen

Ein Klassiker, der immer noch funktioniert: der gute alte Brotkasten. Auch Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch geht es in einer dunklen, aber nicht Kühlschrank-kalten Umgebung am besten, also zum Beispiel in einer Holzkiste im Schrank.

Schalen

Eine Obstschale auf dem Tisch hat schon ihren Sinn: Vielen Obstsorten ist es im Kühlschrank zu kalt, und sie brauchen zur Aufbewahrung einfach nur einen Platz zum Rumliegen. Dazu gehören beispielsweise auch Tomaten und Avocados, auch wenn wir die im Kopf meist eher unter Gemüse einsortieren. Profitipp: Bananen und Äpfel sorgen dafür, dass anderes Obst in derselben Schale schneller reif wird, was man durch getrennte Aufbewahrung vermeiden (Äpfeln geht es auch im Kühlschrank gut) oder auch bewusst nutzen kann.

Küchenhandtücher

Vor allem Kräutern tut es gut, wenn sie nicht zu trocken gelagert werden. Wickelt sie also in ein feuchtes (und natürlich sauberes) Küchenhandtuch, damit sie ein bisschen länger halten.

Noch eine gute Sache, die ihr für die Meerestiere tun könnt: vegane Fischbrötchen statt echten Tieren essen.