Kai aus dem Streetteam Osnabrück

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Kai, 26, der das Osnabrücker Streetteam leitet.

Seit wann bist du dabei ?

Ich bin seit Anfang 2013 im Streetteam Osnabrück und habe dann, nach meiner ersten organisierten Zirkusdemo, im August 2013 die Leitung übernommen.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen ?

Als ich anfing, mich vegan zu ernähren, bin ich relativ schnell auf PETA gestoßen, und dann auf die Streetteams von PETA ZWEI. Dort kann man aktiv werden und findet außerdem noch Gleichgesinnte und neue Freunde.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt ?

Eigentlich nicht. Da für mich jedes Lebewesen gleich viel wert ist, finde ich auch, dass man da keine Prioritäten setzen kann. Allerdings finde ich zur Zeit das Thema Tiere im Zirkus besonders wichtig. Man merkt, dass viele Menschen in der Bevölkerung für ein Verbot sind, und durch die steigende Anzahl an kommunalen Wildtierverboten wächst auch immer mehr der Druck auf die Bundesregierung. Wenn wir uns weiter so stark für ein solches Verbot einsetzen, bin ich überzeugt davon, dass wir bald ein deutschlandweites Wildtierverbot haben werden.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten ?

Was mir besonders Spaß macht sind Infostände in der Innenstadt. Wenn man dann auch noch Eye-Catcher wie Kostüme dabei hat, finden unsere Themen an diesen Tagen besondere Beachtung bei der örtlichen Bevölkerung. Man führt viele interessante Dialoge und kann noch die ein oder andere Person für unser Streetteam begeistern. Ein weiteres Highlight sind die Stände auf den jährlichen Festivals. Das hat einen ganz eigenen Flair und ist jedes Mal aufs neue ein ganz besonderes Erlebnis.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen ?

Schau einfach, welche Möglichkeiten es in deiner Umgebung gibt. Ob Tierheime oder vielleicht eines unserer Streetteams. Überall kann man sich für Tiere einsetzen. Zusätzlich kannst du natürlich deine Lebensweise hin zum Veganismus ändern. Wenn du dann merkst, wie gut es sich anfühlt, etwas für Tiere zu tun, wird es eine wirkliche Bereicherung für dein Leben sein.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt uns unser Streetteam!

Ernährung

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Claudi aus dem Streetteam München

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Claudi, 25, die das Münchner Streetteam leitet.

Seit wann bist du dabei?

Seit Oktober 2016 bin ich bei jeder Aktion dabei. Im Januar bot sich die Gelegenheit und ich übernahm die Leitung.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Ich lebte zu dem Zeitpunkt ein Jahr vegan und beschäftigte mich immer intensiver mit dem Thema Tierrechet. Nun wollte ich endlich mehr tun und auch anderen Leuten das Thema näherbringen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

An sich sind mir alle Themen sehr wichtig. Was mir dennoch besonders am Herzen liegt ist das Thema Milch. Ich lebte selbst vor meiner veganen Zeit knapp zweieinhalb Jahre „nur“ vegetarisch. Der Zusammenhang von Milch und Tierleid war mir einfach nicht ersichtlich. Und ich denke das ist es für viele nicht. Für mich persönlich ist Milch trinken sogar grausamer als Fleisch zu essen. Denn dabei werden die Tiere noch länger ausgebeutet und auch emotional extrem gequält, weil man ihnen jedes Jahr erneut ihr Kalb nach der Geburt entreißt. Dass Mutter und Kind oft wochenlang nacheinander rufen, weil sie ebenso seelischen Schmerz empfinden, wissen die wenigsten.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Da der Circus Krone sein Winterquartier in München hat, bot es sich während der Wintermonate an, das Thema in den Vordergrund zu stellen. Wir demonstrierten alle zwei Wochen vor dem Kronebau gegen Tiere im Zirkus. Das hat mir viel Spaß gemacht. Aber im Grunde gefällt mir jede Aktion, die wir machen, denn irgendjemanden erreicht man immer und das ist für mich das Wichtigste. Zumindest die Leute zum Nachdenken anregen, denn das ist oft der erste Schritt in die richtige Richtung.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Bei PETA ZWEI ist es eigentlich total leicht: Einfach das nächste Streetteam heraussuchen, vorbeikommen und mitmachen. Wir freuen uns immer über Zuwachs! Jeder kann sich einbringen und das selbst bei der Planung. Die tolle Atmosphäre im Team und das Miteinander gefällt mir besonders, was mich auch motiviert, so viele Aktionen zu planen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt uns unser Streetteam!