Kalifornien stoppt Tierversuche für Erdbeeren und Weintrauben

Warum es überhaupt tödliche Versuche an Mäusen für gab? Gute Frage.

Manchmal ist es kaum zu glauben, in welchen Bereichen es überall Tierversuche gibt. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Mäuse für Erdbeeren und Weintrauben gequält und getötet werden? Genau solche Tierversuche haben die staatlichen California Strawberry Commission und California Table Grape Commission aber bis vor Kurzem noch finanziert.

In den Versuchen wurde Mäusen eine Nervengift gespritzt und sie wurden gezwungen, eine Chemikalie zu schlucken, die das Reizdarmsyndrom auslöst. Anschließend bekamen sie Erdbeeren verabreicht und wurden dann getötet, um sie anschließend aufzuschneiden. Andere Mäuse bekamen Trauben, bevor ihre Augen aufgeschnitten wurden, um ein Pflanzengift hineinzuspritzen, anschließend ihre Augenfunktionen zu messen und sie danach zu töten und zu sezieren.

Solche Tests sind nicht nur grausam, sondern auch sinnlos, weil sich die Ergebnisse nicht auf Menschen übertragen lassen. Nachdem sich PETA USA eingeschaltet hat, sieht Kalifornien das jetzt auch ein und setzt in Zukunft auf tierfreie Testmethoden. Ein großer Schritt für die Tiere, aber leider noch nicht der letzte. Denn in Kalifornien werden beispielsweise immer noch Tierversuche für Walnüsse und Trockenpflaumen durchgeführt, die von jeweils eigenen staatlichen Kommissionen gefördert werden. Und auch Tierversuche für Kosmetik, Arzneimittel und Zigaretten stehen weltweit immer noch auf der Tagesordnung.

Ihr wollt etwas dagegen unternehmen? Informiert euch über Tierversuche, setzt auf tierversuchsfreie Kosmetik und helft uns, einen Zulassungsstopp für Tierversuche in der EU durchzusetzen.

Fordert die EU auf, sich für einen Zulassungsstopp für Tierversuche einzusetzen

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Die europäische Gesetzgebung prüft derzeit das Gesetz, das in Tierversuchen eingesetzte Tiere schützen soll. Daher müssen wir uns genau jetzt für diese Tiere einsetzen. Unterschreibt unseren Aufruf und teilt ihn mit Freunden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Welt stellt die Wissenschaftlichkeit und ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen zunehmend in Frage. Wir fordern Sie in diesem Zuge auf, ein europaweites Moratorium für die Nutzung von Tieren in der wissenschaftlichen Forschung umzusetzen, in dessen Rahmen der geringe Nutzen solcher Experimente evaluiert wird. Alles andere wäre unethisch – nicht nur den Tieren gegenüber, sondern auch, weil uns diese Art der Forschung davon abhält, durch bessere, tierfreie Methoden Heilmittel und Behandlungsmöglichkeiten zu finden.
 
Wir appellieren an Sie, eine systematische Überprüfung mit Metaanalysen aller Forschungsbereiche, die Tiere involvieren, durchzuführen. Derartige Prüfungen beweisen bereits jetzt, dass Tierversuche nur sehr wenig zum aktuellen Wissensstand über Infektionskrankheiten, neurodegenerative Krankheiten, Schlaganfall, Krebs und viele andere menschliche Krankheiten beigetragen haben. Indem alle Forschungsbereiche auch weiterhin geprüft werden, kann die EU die Anzahl der in Versuchen genutzten Tiere signifikant reduzieren und ihre Zeit und ihr Geld sinnvoller in tierfreie Methoden investieren.
 
Die Europäische Union betont stets, das langfristige Ziel sei es, Tierversuche auslaufen zu lassen. Doch hiervon ist bisher nichts zu erkennen, blickt man auf die starke Ungleichheit der Finanzierung von Tierversuchen einerseits und auf die stark unterfinanzierte tierfreie Forschung andererseits. Dieses Ziel kann nur durch einen einschneidenden Paradigmenwechsel in Sachen Finanzierung, Kultur und Haltung erreicht werden. Der Fokus darf nicht länger auf In-vivo-Studien liegen.
 
Die Zukunft der Wissenschaft sind hochmoderne tierfreie Methoden wie sogenannte Organs-on-Chips, 3-D-Kulturen menschlicher Haut, Mikromodelle des Gehirns und Computermodelle. Diese Methoden können wirklich verlässlich vorhersagen, was im menschlichen Körper geschieht. 

Mit freundlichen Grüßen

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Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
Go Vegan!

Für eine Aktion wird A$AP Rocky zur Laborratte

Wie geht es einem Tier bei einem Tierversuch? Der amerikanische Rapper A$AP Rocky hat das jetzt am eigenen Leib ausprobiert.

© Youtube / ASAPROCKYUPTOWN

Um sein neues Album „Testing“ anzukündigen, hat sich A$AP Rocky etwas Besonderes ausgedacht: Er ließ sich mitten im berühmten New Yorker Auktionshaus Sotheby's in einen Glaskäfig sperren, um dort auf engstem Raum verschiedene Kommandos auszuführen. Als „Lab Rat“, also Laborratte, tauchte er den Kopf unter Wasser, bekam scharfe Chilischoten verabreicht und musste Übungen machen, während er unter Ballons begraben wurde.

Für den Rapper symbolisiert die Aktion die Arbeit an seinem Album, aber die Parallelen zu Tieren in Versuchslaboren sind unübersehbar: Auf kleinstem Raum werden dort neben Ratten auch Hunde, Mäuse und andere Tiere gehalten, sie werden festgebunden, ihnen werden oft gefährliche Substanzen verabreicht und sie müssen sinnlose Aufgaben bestehen – nur dass sie das Labor im Gegensatz zu A$AP Rocky am Ende nicht lebend verlassen.

Ihr wollt nicht, dass so mit Tieren umgegangen wird? Dann setzt euch gemeinsam mit uns gegen Tierversuche ein