Bei KFC gibt es jetzt den Kentucky Fried Vegan Burger

Wenn das mal keine guten Neuigkeiten sind: Zum ersten Mal bietet KFC Deutschland einen rein veganen Burger an – den Kentucky Fried Vegan Burger.

Über 17 Jahre lang haben wir über die Tierquälerei bei KFC aufgeklärt. Haben Recherchevideos veröffentlicht, in denen zu sehen ist, wie Hühner unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Haben vor KFC-Filialen demonstriert und Rechtsprozesse geführt.

Erst vor Kurzem hat KFC damit angefangen, vegane Fleisch-Alternativen in verschiedenen Ländern zu testen. Es gab einen veganen Chicken-Burger in Vietnam und Großbritannien sowie vegane Chicken Wings in den USA. Nun beginnt auch in Deutschland eine Testphase: Zwischen dem 17. Januar und dem 10. Februar könnt ihr den Kentucky Fried Vegan Burger (auch KFV Burger genannt) in der KFC-Filiale am Alexanderplatz in Berlin probieren. Sollte dieser Test gut laufen, wird der vegane Burger deutschlandweit in allen Filialen aufgenommen. Unter dem Namen KFV sollen dann noch weitere vegane Produkte dazukommen.

Was steckt im Kentucky Fried Vegan Burger?

KFC und die Marke Quorn haben anderthalb Jahre herumgetüftelt, um das Patty des Kentucky Fried Vegan Burgers zu entwickeln. Heraus kam ein goldgelb frittiertes Quorn Filet® aus nährstoffreichem Mycoprotein. (Das Protein wird durch Fermentation einer natürlichen Pilzkultur gewonnen.) Klingt etwas ungewöhnlich, schmeckt aber einfach nur gigantisch, wie unsere Testesser in Berlin bestätigen konnten: Das Filet ist sehr saftig, hat eine perfekte Konsistenz und wird umhüllt von einer knusprig-würzigen Panade. Da es in der Pommes-Fritteuse frittiert wird, kommt es nicht in Kontakt mit den Produkten aus Fleisch. Vegane Mayo und Eisbergsalat runden den KFV Burger ab. Wer möchte, bekommt noch eine Tomatenscheibe oben drauf.

Immer mehr vegane Burger bei Fast-Food-Ketten

Ist es nicht großartig, dass selbst Ketten wie McDonald’s, Burger King und nun auch KFC vegane Burger anbieten, die ihren fleischigen Konkurrenten in nichts nachstehen? Auf diese Weise kommen auch Nicht-Veganer mit veganen Produkten in Berührung und erkennen hoffentlich, wie einfach es Veganer heutzutage haben und wie unglaublich lecker pflanzliche Produkte schmecken können.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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5 Veterinärämter, die sich 2019 für Tiere stark gemacht haben

Gute Nachrichten: Hier sind fünf spektakuläre Fälle, in denen die Behörden 2019 für die Tiere hingeschaut und eingegriffen haben.

Hunderettung in Hanau

22 Stunden und länger sperrte ein Hundezentrum in Hanau die Tiere dort in enge Transportboxen ein und schlug sie außerdem mit Gegenständen. Nachdem ein Whistleblower das bei PETA meldete, wandten wir uns gemeinsam ans Veterinäramt des Main-Kinzig-Kreises – und das reagierte sofort, indem es zehn Hunde beschlagnahmte und damit aus dem Zentrum rettete. Vorbildlich!

Wettangel-Verbot in Steinbachtal

Auch im Fall Steinbachtal kam der entscheidende Hinweis von einem Whistleblower: Im dortigen Angelpark sollte ein verbotenes Wettangeln stattfinden. PETA meldete diese Tierquälerei beim Veterinäramt des Ennepe-Ruhr-Kreises – und das erteilte dem Park ein Betriebsverbot. Gut so!

Tiertransport-Stopp in Landshut

Eine trächtige Kuh sollte nach Usbekistan exportiert werden – und das Veterinäramt Landshut sagte einfach mal nein. Denn Tiertransporte sind absolute Tierquälerei, vor allem auf langen Strecken, deshalb weigern sich inzwischen mehrere Veterinärämter, Transporte in Drittländer zu genehmigen. Traurigerweise hat das Verwaltungsgericht München inzwischen entschieden, dass die Behörden die Transporte doch wieder erlauben müssen, aber die Ämter selbst haben ganz im Sinne der Tiere gehandelt. Weiterkämpfen!

Hundebefreiung in Sachsen-Anhalt

Angekettet in einer Plastikwanne voller Kot: So quälte eine Hundehalterin in Sachsen-Anhalt ihre Tiere. Nach der Meldung eines Whistleblowers schritt das Veterinäramt des Landkreises Harz ein, beschlagnahmte die Hunde und leitete ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Halterin ein. So muss das!

Affenrettung in Stormarn

Jahrelang lebte der Weißbüschelaffe Irene schon in einem kleinen Vogelkäfig, als bei Ebay Kleinanzeigen eine Verkaufsanzeige für sie erschien. PETA entdeckte die Anzeige, recherchierte und leitete den Fall an das Veterinäramt Stormarn weiter – das Irene sofort beschlagnahmte. Sie lebt mittlerweile in einem Tierpark in einer Gruppe mit ihren Artgenossen. Endlich!

In unserem großen Veterinäramts-Ranking lest ihr, welche Behörden es 2019 auf unsere Flop-Liste geschafft haben. Und wenn euch selbst ein Fall von Tierquälerei auffällt: Werdet zum Whistleblower!