Kind Of Rosy erklärt, warum ihr eure Katzen nicht vom Züchter holen solltet

Vanias neues Youtube-Video ist nicht nur Cuteness Overload, sondern auch ein ziemlich guter Denkanstoß.

Immer süß: Wenn im Hintergrund (oder auch Vordergrund) von Videos plötzlich Tiere herumspringen. Manche Youtuber schaffen sich deshalb Hunde oder Katzen vom Züchter an, um besonders kamerataugliche Rassen zu bekommen, aber Vania von Kind Of Rosy zeigt, wie es auch anders geht.

In ihrem neuen Video stellt Vania zusammen mit ihrem Freund Oli ihren Nachwuchs vor: drei Kätzchen namens Belle, Lana und Mina, die gerade bei den beiden eingezogen sind. Vania erklärt, worauf ihr achten solltet, falls ihr auch darüber nachdenkt, mit Katzen zusammenzuleben: Haltet Katzen nicht alleine (Vania und Oli wollten eigentlich zwei Tiere bei sich aufnehmen, haben sich dann aber für alle drei entschieden, weil die Katzen schon vorher zusammengelebt hatten), überlegt, ob eine Wohnungs- oder Freigängerkatze zu euch passt, und geht vor allem nicht zum Züchter, wenn es doch so viele Katzen in Tierheimen und Auffangstationen gibt, die ein neues Zuhause suchen. Belle, Lana und Mina sind aus Russland in die Kind-Of-Rosy-Wohnung gekommen, aber auch in Deutschland findet ihr im Tierheim garantiert Katzen, die zu euch passen.

Ihr habt schon Katzen? Sind die kastriert?

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Lasst eure Katzen kastrieren

Ja, Katzenbabys sind süß. Nein, eure Katze sollte keinen Nachwuchs bekommen.

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In Filmen und Büchern wirkt das alles im ganz einfach: Man lebt mit einer Katze zusammen, die wird schwanger, und zwei Monate später krabbelt ein Haufen süßer Katzenbabys durcheinander. Happy End. Nur dass es im echten Leben danach nicht so einfach weitergeht.

© Q Aila / Unsplash

Denn die Tierheime sind jetzt schon mehr als überfüllt. Jedes Jahr werden dort rund 300.000 Tiere abgegeben und warten dann auf ein neues Zuhause – und ihre Chancen schwinden, je mehr Nachwuchs es bei Züchtern und auch bei Privatleuten gibt. Für jedes Katzenbaby, das euch jemand abnimmt, bleibt eine Katze im Tierheim zurück.

Und selbst wenn ihr für die sechs bis acht Kätzchen, die eine Katze durchschnittlich pro Wurf bekommt, ein neues Zuhause findet – was ist mit deren Kindern? Die PETA-Grafik macht anschaulich: Eine unkastrierte Katze und ihre Nachkommen können rein rechnerisch in nur sieben Jahren bis zu 370.000 Nachkommen zeugen. Findet ihr für die alle neue Zuhause?

Als Katzenhalter solltet ihr euch nicht nur für eure Katze verantwortlich fühlen, sondern auch an andere Katzen denken. Übernehmt deshalb Verantwortung und lasst eure Katzen kastrieren.

Falls euer Tierarzt keine Hausbesuche macht: So nehmt ihr eurer Katze die Angst vor der Transportbox.