Der neue Pixar-Kurzfilm „Kitbull“ erzählt eine rührende Adoptionsgeschichte

Eine Katze und ein Pitbull freunden sich an und fliehen vor einem bösen Hundehalter. Der Pixar-Film „Kitbull“ ist niedlich, dramatisch – und leider realistisch.

© Disney-Pixar / Youtube

Eigentlich wollte Filmemacherin Rosana Sullivan vor allem die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft erzählen. Sie selbst sei eher schüchtern, ganz ähnlich wie die kleine Katze, die in „Kitbull“ einen großen Pitbull erst ängstlich beäugt, dann vor lauter Panik sogar kratzt – und sich schließlich doch mit ihm anfreundet. Die Botschaft ist klar: Es lohnt sich, über scheinbare Unterschiede hinauszusehen, weil auch ein grimmig wirkender Hund in Wahrheit ein verspieltes und freundliches Tier ist.

Zum Schluss hin zeigt „Kitbull“ aber noch etwas Anderes: Das Kätzchen ermutigt den Pitbull, gemeinsam vor seinem Halter zu fliehen, der den Hund draußen ankettet und böse verletzt. Diese Anbindehaltung ist vor allem in den USA leider Realität, und auch in Deutschland werden vor allem bestimmte Hunderassen oft von Menschen gehalten, die sie als Kampfwerkzeug statt als Lebewesen sehen – weshalb wir schon lange einen Hundeführerschein fordern. Den würde die Familie, die Hund und Katze am Ende bei sich aufnimmt, vermutlich leicht bekommen, denn sie nähert sich den Tieren behutsam und geht liebevoll mit ihnen um. Ein Happy End, das daran erinnert, das Tierhaltung eine verantwortungsvolle Aufgabe ist – und dass man nie ein Tier kaufen sollte, weil es schon genug gibt, die sehnsüchtig auf ihre Adoption warten.

Und das könnt ihr tun, wenn ihr einen ausgesetzten Hund findet.

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Im neuen PETA-Video erklärt Emma Kenney noch mal das Problem an Hundezüchtern

Inzwischen müsste jeder verstanden haben, dass man Hunde nicht kauft, sondern adoptiert. Die „Shameless“-Schauspielerin fasst es trotzdem noch mal zusammen.

Man kann es schließlich nicht oft genug erklären, das mit den Züchtern und Zoohändlern, den Qualzuchten und Inzestwelpen und den ganzen Tieren, die wegen dieser Geldmacherei jedes Jahr in den Tierheimen landen. Emma Kenney, die den meisten Leuten als Debbie Gallagher aus „Shameless“ bekannt ist, ist zwar reichlich genervt davon, dass es immer noch nicht alle kapieren, aber was soll man machen – dann fasst sie halt in zwei Minuten noch mal das Wichtigste zusammen.

Im Video, das Emma zusammen mit PETA USA gedreht hat, bezieht sie sich logischerweise auf amerikanische Verhältnisse, aber die lassen sich ziemlich gut mit denen in Deutschland vergleichen. Jedes Jahr werden ungefähr 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben, während Züchter immer neue Tiere nachzüchten. Dabei halten sie Hunde in völlig überfüllten Käfigen, sperren Kaninchen hinter Gitter und schwängern Katzen immer wieder, um immer neuen Nachwuchs verkaufen zu können. Sie versuchen, „perfekte“ Tiere zu schaffen, mit bestimmten Körperformen, Haaren oder Federfarben, weil die das meiste Geld bringen. Für jedes Tier, das beim Züchter gekauft wird, bleibt eins im Tierheim zurück.

Ihr wollt unbedingt eine bestimmte Hunderasse haben? Wir erklären noch mal, warum Rassewahn bei Hunden keine gute Idee ist.