5 Tierprodukte, die dem Klima schaden

Klimaschutz ist euch wichtig? Dann solltet ihr diese 5 tierischen Produkte lieber vermeiden.

Fleisch

Die Tierwirtschaft spielt in der aktuellen Klimakrise eine große Rolle. Grund: Sie erzeugt die drei klimarelevantesten Treibhausgase Kohlenstoff, Methan und Stickoxid in extrem großen Mengen, produziert massenhaft umweltbelastende Schadstoffe wie Feinstaub und verbraucht dabei viel mehr Ressourcen wie Wasser und Energie als die pflanzliche Landwirtschaft. Deshalb gehen Fleischkonsum und Klimaschutz nicht zusammen.

Milch

Was für Fleisch gilt, gilt auch für Milch: Um Kühe zu halten, zu füttern, sie künstlich zu befruchten, ihnen die Milch abzunehmen und sie schließlich zu töten, werden extrem viele Ressourcen verbraucht. Schon richtig, dass für den Sojaanbau die Regenwälder abgeholzt werden, aber das liegt nicht an der Sojamilch, sondern an den Kühen, die mit Soja gefüttert werden. Direkt Soja- oder andere Pflanzenmilch zu trinken ist viel klimafreundlicher.

Butter

Milch ist klimaschädlich, also sind es auch Milchprodukte, soweit logisch. Eine besonders schlechte Bilanz hat aber noch mal Butter, weil sie so stark verarbeitet ist und deshalb wenig Lebensmittel für viel Aufwand liefert. Fürs Klima ist es am besten, pflanzliche Öle und Fette zu benutzen.

Honig

Dass wir die Bienen retten müssen, um die biologische Vielfalt und damit uns als Menschen zu erhalten, dürfte inzwischen klar sein. Allerdings unterstützt man das nicht, indem man Honig isst. Im Gegenteil: Bienen werden dafür in der Massentierhaltung gehalten und mit Ersatznahrung gefüttert, der für sie wichtige Nährstoffe fehlen. Bienen- und klimafreundlicher sind pflanzliche Süßungsmittel.

Leder

Der Mythos vom „Naturprodukt“ Leder hält sich immer noch hartnäckig. Dabei muss Leder erst mal gegerbt werden, damit daraus Schuhe, Taschen oder sonstige Teile entstehen können – und das passiert meist mit giftigen Laugen und Schwermetallen, die neben den Arbeitern vor Ort auch die Umwelt schwer schädigen können. Mit Klimaschutz hat das nichts zu tun.

Übrigens: Dieses Video erklärt euch in 4 Minuten alles zu veganer Kleidung.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Jeannine aus dem Streetteam Nürnberg

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Jeannine, 25, aus dem Streetteam Nürnberg.

© Fighting For Animals Photog.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Mir hat es nicht gereicht, nur vegan zu leben. Ich wollte mich aktiv für Tierrechte einsetzen und damit etwas bewegen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Mir sind vor allem das Thema Haustiere und der Zoo sehr wichtig. Ich habe selbst einen Hund aus dem Tierheim und drei Katzen, wovon zwei Nacktkatzen sind, bei mir aufgenommen. Ich finde es furchtbar, wie leichtsinnig sich viele Personen ein Haustier holen und sich dann der Verantwortung nicht bewusst sind. Ich helfe so oft es mir möglich ist im Nürnberger Tierheim aus und sehe jedes Mal neue Tiere, die abgegeben worden sind und meist lange auf ein neues Zuhause warten müssen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Meine Lieblingsaktionen mit dem Team sind unsere Monatstreffen, bei welchen wir unsere bevorstehenden Aktionen planen und natürlich auch ganz viel gute Sachen essen. Unsere Ampelaktionen finde ich immer besonders toll. Wir erreichen damit sehr viele Leute, die durchweg positiv auf uns reagieren und es super finden, dass wir uns für Tierrechte einsetzen.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Wenn ihr Interesse daran habt, euch aktiv einzusetzen, nutzt die Homepage von PETA ZWEI, um dort zu erfahren, ob in eurer Nähe ein Streetteam ist. Auch könnt ihr euch in euren Städten selbst umhören, welche Möglichkeiten es gibt. Hier erfährt man zum Beispiel bei veganen Stammtischen viel über verschiedene Möglichkeiten und kann sich auch gleich noch mit den Leuten vernetzen. Und wenn ihr merkt, dass andere auch noch motiviert sind und bei euch kein Streetteam ist, dann fragt doch einfach mal bei PETA ZWEI an, ob ihr in eurer Stadt ein neues freiwilliges Streetteam eröffnen könnt!

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!