Koawach – Kakao statt Kaffee

Kakao kann nicht nur lecker sein, sondern auch aufwecken. Koawach mischt Schokolade mit Guarana und macht daraus fünf vegane Sorten.

Wer morgens die volle Dosis Wachmacher braucht, hält sich am besten an die Sorte Zartbitter mit zehn Prozent Guarana-Anteil. Schärfer wird es mit Chili, das außerdem noch Chipotle- und Habanero-Chilis enthält. Für Einsteiger verbindet Zimt + Kardamom Kakao mit Gewürzen und sieben Prozent Guarana. Und für abends oder bewusst gemütliche Morgenstunden wären da noch die Sorten Edelbitter und Dschungelkakao.

Das Tolle an Koawach: Der Kakao hilft nicht nur beim Start in den Tag, sondern ist auch ökologisch und fair angebaut – und aus Überzeugung komplett vegan. Dass alle Sorten sich in Sojamilch so gut machen wie in Mandelmilch, Hafermilch oder Reismilch, überprüfen die Macher Daniel und Heiko regelmäßig selbst. Muss ein ganz schön harter Job sein…

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Ernährung

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Tofu zubereiten – So geht es richtig

Naturtofu schmeckt pur nach einem Schwamm aus Langeweile. Erst mit der richtigen Technik wird daraus die vielseitigste Zutat in der veganen Küche.

Vorher immer: Auspressen

Die Flüssigkeit in der Verpackung dient dazu, den Tofu bis zum Öffnen frisch zu halten, hält anschließend aber Marinaden und Gewürze davon ab, sich breitmachen zu können. Die Verpackung also öffnen und das Wasser abgießen. Danach den Tofu in Küchenpapier wickeln, zwischen zwei Teller legen und für mindestens 10 Minuten mit einem Buch, einer Packung Mehl oder anderen Gegenständen beschweren.

Marinieren

Der ausgepresste Tofu kann Marinaden viel besser aufnehmen. Eine einfache lässt sich zum Beispiel aus Olivenöl, Orangensaft, Sojasauce und Knoblauch mischen, aber auch andere Öle, Essig, Miso- oder Korianderpaste oder Zwiebeln passen super zusammen. Den Tofu am besten vorher schon in Scheiben, Würfel oder Streifen schneiden und dann mindestens eine halbe Stunde darin einlegen. Noch einfacher ist es, den Tofu über Nacht oder über mehrere Tage mitsamt Marinade in einer luftdichten Dose im Kühlschrank zu lagern und so immer marinierten Tofu zur Hand zu haben.

Panieren

Alternativ zur Marinade oder zusätzlich kann man Tofu in Sesamkörnern wälzen, klassisch mit Semmelbröseln oder Paniermehl plus Gewürzen panieren oder in Sojamilch tunken und in einer Mischung aus Mehl, Salz, Pfeffer und Paprika wälzen, bevor er in der Pfanne oder im Frittierfett landet.

Braten

Wenn es schnell gehen soll, den Naturtofu in einer Pfanne mit viel Öl und je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen wie Paprika, Curry, Kurkuma oder Sojasauce anbraten. Dazu passen auch super Zwiebeln, Tomaten und grob gehackte Chilis. Der angebratene Tofu macht sich besonders gut auf Salaten oder in Currys oder Suppen. Auch bereits verarbeiteten Tofu wie Räuchtofu kann man sehr gut noch anbraten, wenn man ihn etwas knuspriger haben will.

Frittieren

Wer eine Fritteuse besitzt oder gerne mit Töpfen voll heißem Öl spielt, kann marinierten Naturtofu oder Varianten wie Räucher-, Mandel- oder Paprikatofu auch darin frittieren.

Backen

Noch eine Möglichkeit: Den Tofu in Olivenöl, Salz, Pfeffer und je nach Geschmack anderen Gewürzen und Kräutern wälzen und auf einem Backblech im Ofen bei 200 Grad ungefähr 30 Minuten backen, dabei nach der Hälfte der Zeit wenden. Auch beim Überbacken von Aufläufen macht Tofu sich sehr gut, wenn man ihn mit Kräutern, Zitronensaft, Gemüsebrühe, Pfeffer, Salz und etwas Wasser zu einer feinen Masse püriert.

Wie wäre es mit unserem Rezept für Rührtofu?