Krysten Ritter und Mikey sind das beste Argument für einen Hund aus dem Tierheim

Bei „Jessica Jones“ und den „Defenders“ spielt Krysten Ritter eine extrem toughe Rolle. Im echten Instagram-Leben hat ihr Hund Mikey ihr Herz erweicht.

Schon die Insta-Bio sagt eigentlich alles. Klar erwähnt Krysten Ritter da auch die Filmprojekte, in denen sie aktuell zu sehen ist, aber vorher noch steht da: „The adventures of Krysten and Mikey!“ Die Abenteuer, in die sich die Schauspielerin und ihr Hund stürzen, bestehen zwar hauptsächlich aus Rumhängen und Entspannen, aber ja, sie sind dabei schon ziemlich putzig anzusehen.

Mike

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Hard at work @rtoussieng

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It was just a matter of time. #krystenknitter

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Krysten hat ihren Mikey Mohawk schon vor einigen Jahren aus dem Tierheim geholt und damit bewiesen, dass es absolut keinen Grund gibt, ein Tier beim Züchter zu kaufen – aber viele dagegen. Für ein PETA-Video haben die beiden 2015 ihren perfekten gemeinsamen Tag gezeigt. Und wenn man sich die beiden so anguckt, glaubt man gerne, dass es bei ihnen wirklich jeden Tag so aussieht.

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„Game Of Thrones“-Fans kaufen sich Huskys – und kümmern sich dann nicht um sie

In den USA und Großbritannien müssen sich die Tierheime um immer mehr Huskys kümmern. Schuld daran sind Leute, die zu viel „Game Of Thrones“ gesehen haben.

Sie merke das schon an den Namen, erklärt die Mitarbeiterin einer Auffangstation in San Francisco im Interview mit der SF Gate. Plötzlich landen lauter Huskys bei ihr, die Lady, Ghost, Nymeria, Grey Wind oder Summer heißen – so wie die Schattenwölfe der Familie Stark aus „Game Of Thrones.“ Seit die neue Staffel davon angefangen hat, legen sich die Menschen wieder haufenweise Huskys zu – und geben sie dann wieder ab, weil sie damit überfordert sind. Ein anderes Tierheim in Kalifornien erklärt im Artikel beispielsweise, dass es sich aktuell um rund 45 statt wie sonst um 20 neue Hunde im Monat kümmern muss. Und auch in Großbritannien verzeichnen Tierheime in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs an Huskys, die sich Menschen zum Start der Serie als Welpen gekauft haben, um sich kurz darauf von ihnen überfordert zu fühlen.

Was bei „Game Of Thrones“ so lässig aussieht, ist im echten Leben nun mal kompliziert. Huskys sind Tiere mit komplexen Bedürfnissen, die für das Leben in einem amerikanischen, britischen oder auch deutschen Haushalt nicht gemacht sind. Das merken viele Menschen allerdings erst, nachdem sie sich einen der Hunde ins Haus geholt haben. Und ähnlich wie bei den Clownfischen, die nach „Findet Nemo“ im Klo landeten, den Eulen, die „Harry Potter“-Fans plötzlich unbedingt haben wollten, und natürlich den Dalmatinern, die nach „101 Dalmatiner“ massig unter den Weihnachtsbäumen saßen, um zu den nächsten Sommerferien im Tierheim zu landen, müssen auch bei den „Game Of Thrones“-Huskys am Ende die Tiere ausbaden, dass die Menschen sie cool oder niedlich fanden. So richtig nach Tierliebe klingt das nicht.

Update: Inzwischen hat sich auch "Game Of Thrones"-Star Peter Dinklage zum Thema geäußert und richtet sich mit einem Statement für PETA USA an seine Fans: "An alle wunderbaren Fans von 'Game Of Thrones', wir haben mitbekommen, dass die Beliebtheit der Schattenwölfe dazu führt, dass viele Menschen sich Huskys kaufen. Das schadet nicht  nur all den tollen Hunden, die in Tierheimen auf ein neues Zuhause warten, sondern die Tierheime vermelden auch immer mehr abgegebene Huskys, wie immer, wenn Hunde aus einem Impuls heraus und ohne ausreichendes Verständnis für ihre Bedürfnisse gekauft werden. Bitte, bitte: wenn ihr vorhabt, einen Hund in eure Familie zu holen, stellt sicher, dass ihr euch der Verantwortung bewusst seid und damit umgehen könnt, und adoptiert ein Tier IMMER aus dem Tierheim."

Überlegt euch genau, ob ihr euch um ein Tier kümmern könnt, bevor ihr euch eins ins Haus holt. Und geht dafür nie zum Züchter, sondern ins Tierheim.