Lasst Dorie (und alle anderen Paletten-Doktorfische) in Ruhe!

Nach „Findet Nemo“ wollten alle Clownsfische haben, nach „Findet Dorie“ könnte es für Paletten-Doktorfische soweit sein. Dabei gehört kein Fisch eingesperrt.

Noch mal zur Erinnerung, falls jemand die Botschaft in „Findet Nemo“ nicht verstanden hat: Es ist gemein, Fische aus dem Meer zu holen, um sie in Aquarien einzusperren. Für den Titelhelden des Pixar-Films ist das noch gut ausgegangen, weil sich seine animierten Meeresbewohner-Freunde auf die Suche nach ihm gemacht haben. Im Echten hat der Film leider das Gegenteil bewirkt und manche Menschen erst auf die Idee gebracht, sich einen Clownsfisch zulegen zu wollen. Zur Sequel „Findet Dorie“ droht Paletten-Doktorfischen nun ein ähnlicher Hype.

Dabei werden die blauen Fische genau wie ihre orange-weißen Kollegen mindestens so brutal eingefangen, wie der Film das zeigt. Oft vergiften die Fischer das Wasser rund um die Korallenriffe, damit sich die Fische nicht mehr bewegen können und leichter zu fangen sind. Viele sterben direkt dabei, andere beim Transport, und die Überlebenden landen in Aquarien, die in absolut keiner Weise ihrem natürlichen Lebensraum entsprechen.

Wer sich nach dem Film in Dorie verliebt hat, tut den echten Dories also den größten Gefallen damit, sie in Ruhe zu lassen. Es gibt doch genug Plüschfische und anderes Merch, das man sich stattdessen ins Haus holen kann.

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Einsiedlerkrebse brauchen kein neues Zuhause – sie haben schon eins

Winzige Tiere, riesiger Skandal: Jedes Jahr werden hunderttausende Einsiedlerkrebse gefangen, eingesperrt und an Touristen verscherbelt.

Foto: PETA USA

In Gefangenschaft vermehren sich Einsiedlerkrebse nicht, deshalb wurde jedes der Tiere, das man in Tierhandlungen oder von Straßenhändlern am Urlaubsort kaufen kann, in Freiheit gefangen. Wie eine Recherche von PETA USA aufdeckt, gehen die Tierhändler dabei extrem brutal vor.

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Die Tiere werden zu Tausenden in kahle Kisten gesteckt. Wenn es überhaupt etwas zu trinken gibt, dann Leitungswasser, das Gift für sie ist. Arbeiter brechen ihre Gehäuse, damit sie in bunt bemalten Schalen Unterschlupf suchen, in denen sie leichter zu verkaufen sind. Dabei sterben viele der Einsiedlerkrebse oder werden zusammen mit den Scherben ihrer Häuser in den Müll geworfen.

Foto: PETA USA

Es gibt keinen Grund, Einsiedlerkrebse zu kaufen und als Haustiere zu halten. In Freiheit suchen die Tiere sich selbst ihr Zuhause in leeren Schneckenhäusern oder Korallen. Anders als zum Beispiel Hunde oder Katzen aus dem Tierheim brauchen sie kein neues Zuhause. Die Einzigen, die profitieren, sind die Tierhändler.

Bitte kauft niemals Einsiedlerkrebse, egal wo. Wenn ihr mehr tun wollt, unterschreibt die Petition von PETA USA, um den Handel mit ihnen zu stoppen.