So bewahrt ihr Lebensmittel plastikfrei auf

Plastikmüll ist nicht nur ein Problem für Meerestiere, sondern auch für uns Menschen. Wie ihr Obst, Gemüse und anderes Essen ohne Plastik lagern könnt.

Tupperdosen

Kein Scherz, sondern ein ganz wichtiger Punkt beim Thema Zero Waste: Werft Plastikdosen, die ihr schon habt, nicht weg, nur um sie durch „nachhaltigere“ Alternativen zu ersetzen. Aufpassen solltet ihr nur, wenn ihr die Reste vom Vortag darin beispielsweise sehr heiß macht, weil sich dadurch Weichmacher aus dem Plastik lösen können – aber für den Transport sind die Dosen okay.

Glasbehälter

Auch hier gilt: Ihr müsst nicht die Instagram-hübschen Schnappverschluss-Gläser aus dem Dekoladen kaufen, wenn ihr zu Hause noch ein altes Erdnussbutter-Glas oder eine Smoothie-Flasche aus Glas habt. Glasbehälter nicht nicht nur super, um flüssige Dinge wie Suppen oder Salatdressings zu transportieren, sondern eignen sich auch zur längeren Aufbewahrung von Reis, Nudeln, Hülsenfrüchten – und natürlich zum Einkochen.

Stoffbeutel

Nicht nur die Tasche mit Band-Logo, in der ihr eh immer eure Einkäufe nach Hause tragt, statt im Supermarkt eine Plastiktüte zu kaufen, sondern auch kleinere Stoffbeutel, in die zum Beispiel Obst, Gemüse oder lose Brötchen aus der Bäckerei passen. Manche Supermärkte verkaufen solche Beutel inzwischen als Alternative zu den Plastikbeuteln in der Gemüseabteilung, aber vielleicht habt ihr sowieso noch passende Stoffbeutel zu Hause. Die sind nicht nur für den Transport super, sondern auch, um darin Lebensmittel aufzubewahren, die ihr nicht luftdicht verschließen wollt.

Kisten und Kästen

Ein Klassiker, der immer noch funktioniert: der gute alte Brotkasten. Auch Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch geht es in einer dunklen, aber nicht Kühlschrank-kalten Umgebung am besten, also zum Beispiel in einer Holzkiste im Schrank.

Schalen

Eine Obstschale auf dem Tisch hat schon ihren Sinn: Vielen Obstsorten ist es im Kühlschrank zu kalt, und sie brauchen zur Aufbewahrung einfach nur einen Platz zum Rumliegen. Dazu gehören beispielsweise auch Tomaten und Avocados, auch wenn wir die im Kopf meist eher unter Gemüse einsortieren. Profitipp: Bananen und Äpfel sorgen dafür, dass anderes Obst in derselben Schale schneller reif wird, was man durch getrennte Aufbewahrung vermeiden (Äpfeln geht es auch im Kühlschrank gut) oder auch bewusst nutzen kann.

Küchenhandtücher

Vor allem Kräutern tut es gut, wenn sie nicht zu trocken gelagert werden. Wickelt sie also in ein feuchtes (und natürlich sauberes) Küchenhandtuch, damit sie ein bisschen länger halten.

Noch eine gute Sache, die ihr für die Meerestiere tun könnt: vegane Fischbrötchen statt echten Tieren essen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

25 Prozent der Festivalbesucher wollen mehr veganes Essen

Eine Studie hat herausgefunden, was wir schon geahnt haben: Veganes Essen auf Festivals ist vielen Leuten wichtig – nicht nur Veganern.

Für die Umfrage einer Ticket-Website wurden 1.000 Festivalbesucher befragt, und die sind sich weitestgehend einig: Weniger riesig, eklig und müllig sollen Festivals werden und stattdessen lieber gemütlich, plastikvermeidend – und vegan. Ganze 25,3 Prozent der Befragten wünschen sich ein gutes veganes Essensangebot.

Das zeigt vor allem zwei Dinge: Erstens herrscht immer noch Nachholbedarf beim veganen Essen, auch wenn viele Festivals in den letzten Jahren schon nachgebessert haben und immer mehr vegane Burgerstände und Falafelbuden auf den Geländen auftauchen. Zweitens sind es bei einem Viertel aller Befragten offensichtlich nicht nur Veganer, die ein besseres veganes Angebot wollen, sondern alle möglichen Leute – es lohnt sich für die Festivals also auch finanziell, die Lücke schnellstmöglich zu füllen.

Vorerst: 6 Snacks, die jedes Festival retten.