Warum Lippen aufspritzen lassen auch den Tieren wehtut

Viele Instagrammodels scheinen inzwischen mit Hyaluronsäure aufgespritzte Lippen zu haben. Für den Look müssen jedoch unzählige Tiere Qualen leiden.

© PETA USA

Tierversuche für volle Lippen? Nein danke!

Produkte, die zum Lippen aufspritzen herhalten, werden immer in Tierversuchen getestet. Mäuse, Ratten und andere Tiere werden im Labor vergiftet, ihre Haut wird verätzt und sie sterben einen langsamen und schmerzhaften Tod. 

Wer sich bei der Kosmetikerin also die Lippen aufspritzen lässt, unterstützt damit, dass unschuldige Lebewesen auf grauenvolle Weise gequält und getötet werden.

So bekommt ihr tierleidfrei schöne Lippen

Zum Glück gibt es zahlreiche Alternativen zum Aufspritzen der Lippen, die komplett ohne Tierleid auskommen. Wir haben euch eine Liste mit veganen und tierversuchsfreien Lip Plumpern zusammengestellt, die eure Lippen schön aufpolstern.

Ist deine Kosmetik wirklichTierversuchsfrei?

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
Go Vegan!

Warum Botox nie in Ordnung ist

Für den eigenen Körper kann jeder eigene Entscheidungen treffen. Wenn die mit Botox zu tun haben, hängen aber automatisch die Tiere mit drin.

Botox wird nicht nur gegen Falten gespritzt, sondern auch gegen Migräne, um Schweißdrüsen stillzulegen oder zur Betäubung vor kleineren Operationen. Dass jede einzelne Charge mit dem Tod von Mäusen zusammenhängt, geht deshalb auch nicht nur die alternde Society an, sondern ziemlich viele Leute, die selbst was machen lassen, jemanden kennen, der was machen lassen will, oder die einfach grundsätzlich was gegen den Mäusemord machen wollen.

Eigentlich sind in Deutschland Tierversuche für kosmetische Anwendungen verboten. Weil das Nervengift Botulinumtoxin aber auch für medizinische Zwecke eingesetzt wird, gilt das Verbot in diesem Fall nicht. Die EU schreibt für Botox den LD50-Test vor, der im Tierversuch für jede Charge genau die Menge des Gifts ermittelt, bei der 50 Prozent der Tiere sterben. Dafür wird Mäusen das Botox in die Bauchhöhle gespritzt, sodass die Muskeln der Tiere gelähmt werden, sie Sehstörungen und keine Luft mehr bekommen. Sie ersticken bei vollem Bewusstsein in einem Todeskampf, der mehrere Tage dauern kann.

Eigentlich gibt es schon tierfreie Alternativmethoden, um Botox zu testen, allerdings macht die EU es Entwicklern solcher Methoden schwer. Sie dürfen absurderweise keine besseren Ergebnisse liefern als die Tierversuche, weil sie sich sonst angeblich nicht vergleichen lassen, und alle Hersteller müssen auf die gleiche Alternativmethode setzen, damit sie statt der Tierversuche anerkannt wird. Die Forscher entwickeln ihre tierfreundlichen Methoden trotz solcher Hindernisse weiter, aber noch sehen die EU und die Hersteller nicht ein, dass Tierversuche so grausam wie unwissenschaftlich sind. Bis sie das tun, töten Tierversuche für Botox alleine in Deutschland 150.000 Mäuse im Jahr.

Und das ist noch nicht alles. Auch für diese Beautytrends werden Tiere gequält und getötet.