Wie Lizzo allen zeigt, dass vegane Ernährung „Good As Hell“ ist

Auf TikTok und Instagram teilt Sängerin Lizzo ihre veganen Lieblingsgerichte und tierleidfreien Rezepte

Raph_PH / CC BY

Man muss Lizzo einfach lieben – für ihre Musik, ihren Humor und seit neuestem auch für ihren tierfreundlichen Lifestyle. Die Sängerin postet nämlich seit April 2020 auf TikTok ihre liebsten veganen Gerichte und Rezepte und zeigt allen, wie lecker und toll veganes Essen ist. Auch wenn nur die wenigstens von uns ihren vielfältigen Talenten in Sachen Singen, Rappen, Songwriting, Schauspielern oder Flötespielen nacheifern können – jeder von uns kann essen wie sie.

Lizzos veganes „What I Eat in a Day“

In einem TikTok-Video „What I Eat in a Day – Tales From a fat Vegan“ zeigt sie uns genau, wie ihr veganer Tag so aussieht:

Frühstück: Gesunder grüner Smoothie

Mittag: Leckerer Salat mit grünem Kohl

„Bada boom bada snack“: Vegane Cheetos mit Hummus

Abendbrot: Pilzbällchen mit Kichererbsen und Quinoa

Nachtisch: Erdnussbutter & Marmelade Smoothie

@lizzo

as a new vegan im enjoying exploring flavors from plants & plant based proteins! Every journey is personal & deserves to be celebrated

♬ Wii - Mii Channel - Super Guitar Bros

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6 Gründe, vegan zu leben

Vegetarisch zu essen, ist schon mal ein guter erster Schritt, aber leider nicht genug. Tiere auszubeuten schadet nämlich Tieren, Menschen und Umwelt.

1. Intensivtierhaltung

Für Milch werden Kühe meist in enge Ställe gesperrt, und die Kälber werden ihnen direkt nach der Geburt weggenommen. Für Eier müssen qualgezüchtete Hühner meist dicht gedrängt auf ihren eigenen Exkrementen leben. Genau wie in der Fleischindustrie werden auch Rinder und Hühner, die nicht mehr „wirtschaftlich“ sind, im Schlachthaus getötet.

2. Tiertransporte

Spätestens auf dem Weg zum Schlachthaus werden auch Kühe und Hühner nicht selten zu Hunderten oder Tausenden auf LKWs gequetscht, wo sie bis zum Zielort oft tagelang ohne Futter oder Wasser ausharren müssen. Einige überleben diese Extrembedingungen nicht und kollabieren schon unterwegs in Hitze oder Kälte, sterben an Stress oder verletzen sich in der Enge tödlich.

3. Eintagsküken

Auch die Eierindustrie bringt täglich Tiere um. Direkt nach der Geburt werden die Küken gesext, also nach Geschlecht sortiert. Weil männliche Hühner keine Eier legen können, werden sie direkt vergast. So sterben allein in Deutschland jedes Jahr etwa 50 Millionen Küken.

4. Umweltschutz

Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist eine Katastrophe für unsere Umwelt. Sie führt dazu, dass Wälder gerodet werden, Pestizide und Gülle ins Trinkwasser sickern und mehr Treibhausgasemissionen verursacht werden, als der gesamte globale Verkehr hervorbringt. Dazu kommt, dass nicht nur Wasser und Getreide verbraucht werden, sondern auch eine riesige Menge an fossilen Energien. Das gilt für die Milch- und Eierindustrie genauso wie für die Fleischindustrie.

5. Welthunger

Je mehr tierische Produkte wir konsumieren, desto weniger Menschen können wir weltweit ernähren. Statt angebautes Soja und Getreide direkt für die menschliche Ernährung zu verwenden, wird ein Großteil der Feldfrüchte an Tiere verfüttert, die für Fleisch, Milch oder Eier gehalten werden. Das ist nicht nur ineffizient, sondern sorgt ganz direkt dafür, dass Menschen hungern.

6. Gesundheit

Fleisch vom Teller zu streichen, ist schon eine gute Idee, aber auch Milch und Eier sind für eine gesunde Ernährung absolut nicht notwendig. Eine pflanzliche Ernährung enthält meist nicht nur mehr Vitamine und Ballaststoffe, sondern kann auch das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten senken.