Ist Durstlöscher vegan?

Keine große Pause ohne Durstlöscher. Aber war da nicht mal Gelatine drin? Und welche Marke ist wirklich vegan?

Es gibt bestimmt gesündere Getränke als Durstlöscher, aber zumindest auf Schulhöfen und an Kiosken kaum so allgegenwärtige. Die eher retro gestalteten Trinkpäckchen sehen zwar klein aus, aber es passt ein halber Liter Fruchtsaftgetränk in Sorten wie Waldmeister, Sauerkirsche-Zitrone oder Pfirsich-Eistee hinein. Wie immer bei Getränken mit Fruchtsaft drin stellt sich allerdings die Frage: Ist das vegan?

Schließlich kann Fruchtsaft mit Gelatine geklärt worden sein, und die muss in der Zutatenliste nicht auftauchen. Noch 2016 galt das auch für einige Sorten Durstlöscher, wie die Herstellerfirma Riha Wesergold auf Anfragen bestätigte. Der verwendete Sauerkirschsaft und der schwarze Johannisbeersaft wurden damals noch mit Schweinegelatine geklärt – nicht nur Tierquälerei, sondern auch ziemlich eklig, wenn man auf Knochen und Sehnen im Getränk nicht so Lust hat. Seitdem hat sich aber zum Glück viel geändert: Riha Wesergold hat nicht nur alle Durstlöscher-Sorten auf vegan umgestellt, sondern kennzeichnet das inzwischen auch auf den Packungen so.

Bleibt nur noch die Frage: Wie sieht es mit den anderen Firmen aus? Riha Wesergold ist nicht der einzige Hersteller, der ein Produkt namens Durstlöscher auf dem Markt hat. Bisher ist es allerdings der einzige Hersteller, bei dem Durstlöscher ausdrücklich vegan ist. Bei der Konkurrenz hilft wie immer nur: eine Produktanfrage stellen – und im Zweifel lieber zum sicher veganen Produkt greifen.

Ihr mögt es lieber zucker- und plastikfrei? Dann macht euch selbst ganz easy Getränke mit Leitungswasser.

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