Marco Sailer: „Ich trage keinen Pelz, ich trage Bart“

Foto: Marc Rehbeck

 

Auf dem Fußballplatz stürmt Marco Sailer für Darmstadt 98. Abseits davon fällt er auch durch seinen beeindruckenden Bart auf – und durch seine Überzeugungen. Marco lebt seit knapp einem Jahr vegan und Pelz ist somit für ihn ein No-Go.

Für PETA ZWEI stand er jetzt vor der Kamera, um sich dafür einzusetzen, dass auch die letzte Pelzfarm geschlossen wird. „Deutschland muss es endlich Österreich und Großbritannien gleichtun und die letzten verbliebenen Nerzfarmen schließen."

Er weiß, wie brutal es auf diesen Farmen zugeht: „Die Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr gesamtes Leben in kleinen, zugigen Käfigen, um dann per analem Stromschlag oder Genickbruch getötet zu werden.

Das alles muss nicht sein, denn es gibt heute überall tierleidfreie Alternativen, für die keine Tiere getötet werden müssen. „Wer den Pelzlook mag, soll Kunstpelz wählen. Die Industrie ist heute so weit, dass niemand mehr eine Entschuldigung dafür hat, Tiere an Körper oder Kragen zu tragen“, so Marco.

Macht bei unserer Petition für ein Pelzfarmverbot in Deutschland mit, damit auch die verbleibenden acht Nerzfarmen endlich dicht machen müssen. Hier geht es zu Petition.

Go Vegan!

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.

Breuninger stoppt den Pelzverkauf

Tiere verprügeln, vergasen und ihnen das Fell abziehen, um daraus „Mode“ zu machen? Die Kaufhauskette Breuninger macht da nicht mehr mit.

Gute Nachrichten aus Stuttgart: Die Kaufhauskette Breuninger, die deutschlandweit Filialen betreibt, will ab 2020 den Pelzverkauf stoppen. Dann soll es weder im Laden noch im Onlineshop Kleidung oder Accessoires aus Tierfellen geben. Noch hat Breuninger viele solcher Produkte im Sortiment.

Seit 10 Jahren hat PETA immer wieder mit Aktionen darauf hingearbeitet, dass Breuninger Pelz aus seinen Regalen verbannt. Die Tierfreunde verkleideten sich als gehäutete Menschen, Sensenmänner, mit Fuchsmasken und stiegen in Särge, um den Konzern und Verbraucher über das Leid der Tiere in der Pelzindustrie aufzuklären. Denn Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr ganzes Leben in überfüllten, verdreckten Käfigen. Am Ende werden sie zu Tode geprügelt, vergast oder durch anale Stromstöße getötet. Einigen Tieren reißen die Arbeiter das Fell bei lebendigem Leib vom Körper. Auch in Europa werden Nerze und Füchse für Bekleidung getötet: In Deutschland ist derzeit noch eine Farm in Betrieb.

Es tut sich viel in der Modebranche: Auch die Mercedes-Benz Fashion Week wird pelzfrei.