DJ Martafakka: Nackt und mit totem „Lamm“ gegen Schafwolle

DJ Martafakka setzt sich gegen Wolle ein. Hier erfahrt ihr, warum die Berlinerin sich für PETA gegen Tierleid engagiert.

08. Dez 2020

Die Berliner Musikerin Martafakka setzt sich für PETA Deutschland gegen Wolle und die damit verbundene Tierquälerei ein. Unter dem Motto „Die nackte Wahrheit: Wolle tötet“ setzt sie ein klares Statement gegen die ausbeuterische Industrie.

Nackt, nur mit ihren Tattoos und der Attrappe eines toten Lamms mit Schurverletzungen macht DJ Martafakka provokant auf die Missstände und das Leid der Tiere in der Wollindustrie aufmerksam. Seit etwa einem Jahr lebt die gebürtige Hamburgerin vegan. Wolle kauft Martafakka schon seit Jahren nicht mehr – mit dem aktuellen Motiv ruft sie gemeinsam mit uns dazu auf, beim Shoppen ausschließlich zu tierfreundlichen Materialien zu greifen.

Martafakka stellt klar: „Wolle geht für mich gar nicht: Die Tiere werden häufig geschlagen, schwer verletzt und teilweise ohne Betäubung genäht, sollten ihre Wunden überhaupt versorgt werden. Es sind nicht ‚nur‘ Tiere, sondern Lebewesen – genau wie wir.“ Außerdem betont Martafakka: „Es ist nicht sexy, eine Leiche oder das Fell gequälter Tiere zu tragen.“ Alle, die etwas gegen das Leid der Tiere unternehmen wollen, sollten sich beim nächsten Einkauf für vegane Kleidung entscheiden.

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Alpakas, Kaninchen, Ziegen und Schafe: So leiden Tiere für Produkte aus Wolle

Für Produkte aus oder mit Wolle leiden neben Schafen viele weitere Tiere.

  • Im Mai 2020 deckte PETA USA erstmals auf, wie sehr Alpakas in der Bekleidungsindustrie leiden: Arbeiter schmetterten die Tiere auf Tische und fixierten sie in mittelalterlich wirkenden Vorrichtungen – einem Tier wurde während der Schur sogar das Augenlid abgetrennt. Auf den Aufnahmen halten Arbeiter schreiende Alpakas an den Ohren fest, während sie ihre Haare grob mit Schurmaschinen entfernen.
  • Ein Video von PETA Asien zeigt, wie Angorakaninchen gequält werden: Alle drei Monate fixieren Arbeiter die Tiere wie auf einer Streckbank und reißen ihnen unter Schmerzensschreien das Fell aus dem Körper oder schneiden es mit scharfen Schurgeräten ab.
  • PETA Asien veröffentlichte auch Aufnahmen von der Kaschmirproduktion und Schlachthöfen in China und der Mongolei: In dem Video schreien Ziegen vor Schmerzen, als ihnen ihre Haare mit spitzen Metallkämmen ausgerissen werden. Tieren, die für die Industrie nicht mehr profitabel genug waren, schlugen Arbeiter mit Hämmern auf den Kopf und schnitten ihnen die Kehle durch.
  • Für Produkte aus Schafwolle leiden die meisten Tiere. Australien ist Marktführer in diesem Bekleidungsbereich. Dort müssen 90 Prozent der Schafe das „Mulesing“ über sich ergehen lassen: Lämmern werden bei vollem Bewusstsein und ohne Betäubung handtellergroße Fleischstücke vom Hinterteil geschnitten, um das durch die Zucht erhöhte Risiko eines Fliegenmadenbefalls zu senken.

Ihr wollt den Tieren helfen, die in der Wollindustrie leiden? Dann helft uns dabei, zunächst Forever 21 wollfrei zu machen!

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Tierfreundliche Outfit-Tipps: So kommt ihr wollfrei durch den Winter

Keiner braucht Tierqualprodukte wie Wolle, um sich im Winter warm zu halten. Wir haben vegane Outfit-Tipps für euch!

Foto: Ryan Tauss

08. Dez 2020

Egal, wie kalt es draußen ist – kein Tier sollte dafür gequält werden, dass wir Menschen im Winter nicht frieren. Zahllose vegane und tierfreundliche Winterklamotten und wollfreie Accessoires machen es vor. Falls ihr noch Inspiration für euer diesjähriges Winter-Outfit braucht, haben wir hier Tipps für euch, wie ihr wollfrei durch den Winter kommt.

Was Warmes für die Ohren

Es gibt unzählige Wintermützen, für die keine Schafe getreten, geschlagen und wund geschoren werden. Wie wär´s zum Beispiel mit der Grobstrick-Mütze von Róka? Die besteht nämlich nicht aus Tierhaaren, sondern zu 100 % aus Bio-Baumwolle.

Róka - fair clothing / C

Wer gerne selber kreativ wird, kann sich mit dem tierfreundlichen Strick-Kit von MESH´made sogar selber eine Mütze stricken. Neben extra dicken Garnen aus einem Baumwoll-Nylon-Gemisch gibt’s sogar eine Kunstfellbommel, die garantiert nicht aus Tierfell besteht.

MESH´made

Wollfreie Pullover

Im Winter kommt man nicht an Strickpullis vorbei. Während viele Pullis in den gängigen Läden zumindest einen Wollanteil haben, bieten viele Labels gemütliche Strickpullover an, für die kein Tier leiden musste.

Doch es muss nicht immer Strick sein – auch klassische Hoodies halten uns im Winter warm. Hauptsache schafwollfrei. Unser Favorit: Der Jeva Hoodie aus Bio-Baumwolle von Green Shirts.

Green Shirts

Winterjacken ohne Tierleid

Auch in vielen Wintermänteln versteckt sich oft Tierquälerei, wenn man genauer aufs Etikett schaut. Viele klassische Mäntel bestehen aus tierischer Wolle oder haben zumindest einen Wollanteil. Da greifen wir doch lieber zu veganen Jacken und Mänteln, wie die von Embassy of Bricks and Logs. Die sind nicht nur gut für die Tiere, sondern auch die Umwelt.

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Nicht nur Schafe, auch Gänse, Nerze, Kühe und Kaschmirziegen sollten nicht für Winterklamotten gequält und getötet werden. Hier erfahrt ihr, welche 5 Kleidungsstücke ihr im Winter nicht tragen solltet.