Was bedeutet es, wenn Meerschweinchen „popcornen“?

Was ist eigentlich „popcornen“ und warum machen Meerschweinchen das so gerne? Wir klären auf!

Meerschweinchenhalter wissen wahrscheinlich genau, was es bedeutet, wenn Meerschweinchen „popcornen“. Nein, es bedeutet nicht, dass Meerschweinchen sich an den Popcorn-Resten bedienen, die nach dem letzten Filmabend liegen gelassen wurden. Und auch nicht, dass ihr Fell bei Wärme auf einen Schlag besonders voluminös und fluffig wird.

 „Popcornen“ ist ein Phänomen, das nur Menschen beobachten können, die Meerschweinchen – natürlich aus dem Tierheim adoptiert – in einer artgerechten Umgebung halten. Fühlen sich die kleinen Nager wohl, springen sie nämlich unvermittelt mit allen vier Beinen in die Luft und drehen sich dabei oft unwillkürlich um. Dieses Umherhüpfen erinnert an Maiskörner, die im Topf oder in der Mikrowelle zu Popcorn aufpoppen – daher der Name. Besonders bei Jungtieren kann man dieses Verhalten beobachten, da die kleinen Meerschweinchenkinder oft besonders ausgelassen und fröhlich sind.

Wenn ihr einem Meerschweinchen ein Zuhause geben wollt, schaut euch bitte im Tierheim um. Meerschweinchen, die in Zoohandlungen verkauft werden, geht es meist alles andere als gut. Eine Studie hat sogar gezeigt, dass fast alle Meerschweinchen aus Zoohandlungen unter Hautpilz leiden. Adopt, don´t shop!

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
Go Vegan!

QuaranTiere: Aktivisten entwickeln Vermittlungsportal für Tierbetreuung

In Zeiten von Corona arbeiten auch unsere Freiwilligen von PETA ZWEI an Lösungsansätzen, die unseren tierischen Mitbewohnern helfen können.

QuaranTiere.de

Diese geniale Projektidee haben sie in nur 48 Stunden ausgetüftelt.

Stellt euch doch mal vor!

Wir sind eine Gruppe motivierter Menschen, die sich im Rahmen des #WirvsVirus-Hackathon in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung zusammengeschlossen haben, um gegen essenzielle Probleme in der derzeitigen Corona-Krise vorzugehen. Unser Team besteht aus Softwareentwicklern, Designern und Projektmanagern, denen das Wohl von Tieren am Herzen liegt.

Larissa Fries

Was genau verbirgt sich hinter eurem Projekt QuaranTiere.de?

Für Menschen, die mit tierischen Begleitern zusammenleben, gibt es keine Anlaufstelle, an die sie sich wenden können, um im Notfall eine Betreuung für ihr Tier zu finden.

Man stelle sich folgende Situation vor:

Jemand wird kurzerhand ins Krankenhaus eingeliefert oder kommt ohne Vorbereitung in Quarantäne – solche Situationen werden wir in nächster Zeit vermutlich öfter sehen. Diese Person hat jedoch niemanden, der sich in der Zeit um ihren Hund, ihre Katze oder ihr Kaninchen kümmert. Im Fall einer Quarantäne darf die betroffene Person nicht einmal mit ihrem Hund spazieren gehen!

Wenn sich ein Tierhalter also nicht mehr um seinen tierischen Mitbewohner kümmern kann, kommt QuaranTiere.de ins Spiel und bringt Hilfesuchende mit Freiwilligen zusammen – zum Beispiel für Gassigänge, zum Füttern von Katzen usw. Dabei gibt es sicher auch Freiwillige, die Haustiere sogar zeitweise bei sich aufnehmen können.

Und so funktioniert’s:

Hilfesuchende melden ihr Tier auf der benutzerfreundlichen Website QuaranTiere.de an. Freiwillige wiederum finden auf dieser Plattform mit der Suchfunktion Gesuche von Tierhaltern in ihrer Nähe. Die Suche lässt sich nach Tierart, Verträglichkeit mit anderen Tieren und weiteren Kriterien filtern, z. B. einem nötigen Sachkundenachweis für bestimmte Hunderassen.

Derzeit arbeiten die Macher von QuaranTiere.de zudem an einer Hotline-Lösung, mit der man ein Hilfegesuch auch telefonisch aufgeben kann. Das ist besonders bei akuten Notfällen wichtig oder bei älteren Mitmenschen, die oftmals weniger technikaffin sind. 

Wie geht es weiter?

Nach unserem 48-stündigen Projektstart entwickeln wir unser Konzept nun mit Hochdruck weiter. Unser Team ist voll motiviert und zuversichtlich, zeitnah eine Lösung für dieses wichtige Problem anbieten zu können. Wir hoffen daher auf großen Support, damit wir die Website baldmöglichst in Betrieb nehmen und somit in dieser schweren Zeit vielen Tieren und ihren menschlichen Haltern einfach und effektiv helfen können.

Noch mehr Coronakrisen-Tipps? Hier sind 5 Dinge, die ihr jetzt für die Tiere tun könnt