Mensa-Ranking 2019: Was Berlin und Erlangen-Nürnberg in Sachen vegan gemeinsam haben

Die perfekte vegane Mensa gibt es ni… - Mooooment, hier kommt das Mensa-Ranking 2019.

Vegan studieren? Das geht aktuell besonders gut in Berlin und Erlangen-Nürnberg. Denn sowohl die Mensa TU Veggie 2.0 in der Hauptstadt als auch die Mensa St. Paul im Süden sind komplett vegan. Deshalb liegen die beiden Studierendenwerke beim große PETA-Mensa-Ranking 2019 auch ganz vorne und teilen sich mit jeweils fünf Sternen den ersten Platz.

Insgesamt zeigt sich beim Ranking, dass es in vielen Städten leicht ist, veganes Mensa-Essen zu finden. 30 der teilnehmenden Studierendenwerke konnten jeweils drei Sterne einheimsen, weil sie jeden Tag mindestens ein veganes Gericht anbieten, es Pflanzenmilch zum Kaffee gibt und das Personal sich zu veganen Fragen auskennt. Immerhin noch zwei Sterne gab es für vier Mensen, bei denen das vegane Angebot ein bisschen kleiner ist.

Dass sich so viel in Sachen veganes Mensa-Essen tut, ist natürlich vor allem den Studierenden und dem Uni-Personal zu verdanken, die für die entsprechende Nachfrage sorgen – darunter übrigens nicht nur Veganer, sondern einfach allgemein Menschen, die zumindest ab und zu mal aufs Klima, auf ihre eigene Gesundheit oder auf den Tierschutz achten möchten. Wenn es an eurer Mensa also noch kein besonders tolles veganes Angebot gibt, werdet selbst aktiv und zeigt dem Studierendenwerk, wie die Vorbilder aus Berlin und Erlangen-Nürnberg es machen!

Drüben bei peta.de findet ihr das komplette Mensa-Ranking 2019, das euch verrät, wie eure Mensa abgeschnitten hat.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Bachelor 2020: Warum wir den Ausstieg von Jenny Schneider feiern

Die tätowierte Veganerin Jenny S. hat es beim Bachelor nicht mehr ausgehalten. Im Interview verrät sie uns, was jetzt statt Sebastian bei ihr ansteht.

© TVNOW / Arya Shirazi

„Mit ihm wird das nichts. Und deswegen gehe ich nach Hause.“ Mit dieser klaren Begründung verabschiedete sich Jenny S. von den anderen Jennys in der Bachelor-Villa 2020. Die Freiburgerin wollte nicht auf die nächste Nacht der Rosen warten, sondern entschloss sich, freiwillig aus der aktuellen Staffel von „Der Bachelor“ auszusteigen – eine sehr gute Entscheidung.

Denn wenn sich etwas falsch anfühlt, dann ist es nur konsequent, auch etwas dagegen zu unternehmen. Statt für den Fame dazubleiben, ist Jenny Schneider ihren eigenen Weg gegangen – raus aus der Show und zurück in ein Leben, in dem sie auch sonst auf ihren eigenen Kopf hört. Ihr „Vegan“-Tattoo zum Beispiel ist nicht einfach nur Deko, wie sie uns im Interview verraten hat: „Ich lebe, seitdem ich 10 Jahre alt bin, vegetarisch, und seit drei Jahren vegan. Irgendwann habe ich mich mal genau über die Milchindustrie informiert und gleich gewusst: Das war es. Die Milch gehört dem Baby, sonst niemandem.“

© TVNOW / Arya Shirazi

In der Villa sei ihre Ernährung gar kein Thema gewesen, sagt Jenny, auch wenn sie als Veganerin auf jeden Fall in der Unterzahl war. Als gelernte Wimpernstylistin spricht sie sich außerdem klar für tierfreundliche Kosmetik aus – „Es muss vegan und tierversuchsfrei sein!“ – und kann den Nerzwimpern, die immer noch viele ihrer Kolleginnen verwenden, gar nichts abgewinnen: „Dazu kann man nichts mehr sagen. Furchtbar, dass Menschen egal ist, wie viel Leid dahintersteckt und sie es für ihre ‚Schönheit‘ ignorieren.“

Mittlerweile arbeitet Jenny übrigens in einem Tattoo-Studio, verbringt ihre Freizeit mit Hund und Katze und bleibt bei der Suche nach einem neuen Partner konsequent. Ob sie auf Dauer jemanden daten könnte, der sich keine Gedanken um seine Ernährung macht? „Wenn er sich absolut keine Gedanken macht, nein. Wenn Hoffnung besteht, dass er an dem veganen Leben Interesse hat, eventuell schon. Aber wenn er absolut ausschließt, vegan zu leben, kann das nichts werden. Das ist für mich ja keine Modeerscheinung, sondern eine Lebenseinstellung.“ Schöner kann man es nicht sagen!

Wie ist das eigentlich mit Tinte und Tierliebe? Wir haben alle Infos zu veganen Tattoos für euch.