Helft uns jetzt, die Menschenaffen aus den Zoos zu befreien!

Rund 500 Menschenaffen sind in Deutschland eingesperrt. Helft uns jetzt, die Gorillas, Bonobos, Orang-Utans und Schimpansen da rauszubekommen!

Wie ungerecht kann die Welt sein? Jemanden lebenslang einsperren, obwohl er nichts getan hat, ihn den ganzen Tag von zig Menschen anstarren lassen, bis er sich vor lauter Stress und Hoffnungslosigkeit die Haare rausreißt und die eigenen Ausscheidungen an die Wände schmiert. So geht es den rund 500 Menschenaffen, die in 36 deutschen Zoos leben. Es wird höchste Zeit, dass das aufhört.

Bili zum Beispiel, ein Bonobo im Wuppertaler Zoo, wurde in der unnatürlichen Zoo-Umgebung von seiner Mutter nicht angenommen und deshalb von Hand aufgezogen. In einer fremden Gruppe, ohne den Schutz seiner Mutter, greifen ihn die anderen Affen jetzt aber regelmäßig an. Und er ist nicht alleine. Um immer wieder neue niedliche Tierbabys vorzeigen zu können, ignorieren Zoos die Instinkte und Bedürfnisse der Tiere und züchten ein unglückliches Lebewesen nach dem nächsten nach – um es dann wieder lebenslang einzusperren.

Große Menschenaffen wie Bonobos, Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen teilen rund 98 Prozent ihrer DNA mit uns Menschen. Sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten, können lachen und trauern, wütend und verzweifelt sein und haben sogar eine ähnliche Mimik wie wir. Sie in Gefangenschaft zu halten ist so, als würde man uns einsperren.

Helft uns deshalb jetzt, die Menschenaffenhaltung in deutschen Zoos zu beenden, und unterschreibt unsere Petition.

Menschenaffen raus aus den Zoos!

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Hilf uns, die 31.000 zu erreichen! Es fehlen nur 711 Stimmen.

Bitte helft, das Leid von Menschenaffen in deutschen Zoos zu beenden. Appelliert mit uns an das Landwirtschaftsministerium, die Nachzucht und den Import von Menschenaffen zu verbieten, damit die Haltungen mittelfristig auslaufen.

Sehr geehrte Frau Bundesministerin, sehr geehrte Damen und Herren,

Menschenaffen sind entwicklungsgeschichtlich unsere nächsten Verwandten. Primatologen zufolge können sie sich in andere Individuen hineinversetzen und Handlungen für die Zukunft planen. Ebenso können sie in Gefangenschaft die Ausweglosigkeit ihrer Situation erkennen. Die kognitiv hoch entwickelten Tiere leiden unter dem eintönigen Alltag und der Beengtheit im Zoo. Viele Menschenaffen in deutschen Zoos entwickeln daher Verhaltensstörungen wie Bewegungsstereotypien, Apathie, Essstörungen und Selbstmutilation. Um diese zu überdecken, kommen in Zoos nachweislich auch Psychopharmaka zum Einsatz.

Die Zucht und Haltung von Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans als lebendige Ausstellungsstücke ist zutiefst unethisch und durch nichts zu rechtfertigen. In deutschen Zoos geborene Menschenaffen können für das Überleben in der Natur wichtige Verhaltensweisen nicht erlernen. Eine Auswilderung von Menschenaffen gestaltet sich deshalb so gut wie unmöglich, weshalb die Zucht nicht effektiv zum Arterhalt in der Natur beiträgt. Auch der Bildungseffekt ist zu hinterfragen: Besucher betrachten im Zoo lediglich Tiere, die nur ein trauriges, verzerrtes Abbild ihrer freilebenden Artgenossen darstellen, und lernen dabei nichts über das natürliche Verhalten und die Bedürfnisse der Tiere.

Die Belange von Menschenaffen dürfen nicht länger ignoriert werden. Wir brauchen jetzt einen Paradigmenwechsel im Umgang mit unseren nächsten Verwandten. Bitte beenden Sie das sinnlose Leiden von Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans, indem Sie ein Verbot von Zucht und Import dieser Tierarten erlassen, damit die Haltungen mittelfristig auslaufen. 

Mit freundlichen Grüßen

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Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

So will die Naturkosmetik-Marke Hopery die Orang-Utans retten

Hopery stellt Cremes, Seifen und Badeschokolade her – vegan, tierversuchsfrei und ohne Palmöl. Und damit hört die Tierliebe noch nicht auf.

Für Palmöl zerstören Firmen den Regenwald und damit den Lebensraum der Orang-Utans. Deshalb achten viele Menschen sowohl beim Essen als auch bei der Kosmetik darauf, Produkte ohne Palmöl zu kaufen. Besonders leicht macht das die Würzburger Naturkosmetik-Marke Hopery. Hier sind nicht nur alle Produkte PETA-zertifiziert tierversuchsfrei, vegan und palmölfrei, sondern 20 Cent von jedem gekauften Produkt gehen außerdem als Spende an den Orang-Utan-Schutz.

Damit solche guten Taten funktionieren, müssen aber natürlich auch die Produkte stimmen. Hopery setzt da auf Besonderes. Das Highlight im Sortiment sind vermutlich die Badeschokoladen, die man sehr gut sich selbst oder anderen schenken kann, aber auch die Seifenstücke mit passendem Baumwollsäckchen haben so nicht viele Firmen im Programm. Außerdem gibt es Bodylotions, Handcremes und verschiedene Sets in den Duftrichtungen „Bamboo Milk“, „Lavender Orange“ und „Lime Grapefruit“. Verglichen mit den billigsten Drogerieprodukten ist Hopery übrigens ein bisschen teurer, aber für Naturkosmetik absolut im Rahmen – und eine Tafel Badeschokolade beispielsweise reicht immerhin für insgesamt 24 Bäder.

Drüben bei Facebook verlosen wir Hopery-Sets.