Michelle Marie aus dem Streetteam München

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Michelle Marie, 21, die das Streetteam München leitet.

Seit wann bist du dabei?

Seit Dezember 2016.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Da ich auf dem Land aufgewachsen bin, habe ich als Kind meine Zeit mit Tieren jeglicher Art – egal ob Katze oder Kuh – verbracht. Dadurch bekam ich sehr früh mit, welchem Leid und welcher Ungerechtigkeit Tiere jeden Tag ausgesetzt sind. Für mich stand fest. Ich möchte den Tieren eine Stimme geben und mich für ihr Recht auf Leben einsetzen. Nachdem ich schon einige Jahre vegan lebte, kam ich dann, als ich in München mein Studium anfing, zum Streetteam München. Seitdem bin ich nicht nur durch meinen Einkauf, sondern auch auf der Straße für die Tiere aktiv.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Da ich Psychologie studiere, ist es für mich besonders wichtig, den Menchanismen, die der systematischen Tierausbeutung in unserer Gesellschaft zu Grund liegen, entgegenzuwirken. Sie tragen zur Legitimation und zum Erhalt sowie der immer fortwährenden Förderung der Ausbeutung von Tieren bei. Denn Speziezismus oder Karnismus betreffen alle Arten der Tierausbeutung, egal ob es um Unterhaltung, Kleidung, Ernährung oder Tierversuche geht.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Ich finde jede Art des Aktivismus auf seine Art sinnvoll. Am liebsten spreche ich aber persönlich an Infoständen bei Konzerten, Festivals oder auch einfach in der Fußgängerzone mit Leuten und kläre über Tierrechte und Veganismus auf.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Nicht lange zögern, sondern einfach machen! Es gibt keine falsche Art, sich für etwas einzusetzen. Besonders das Streetteam bietet eine sehr breite Auswahl an Möglichkeiten sich auszuprobieren und auch sich selbst zu entwickeln. Außerdem habe ich nicht nur viele tolle neue Menschen kennenlernen dürfen, sondern auch neue Freunde gefunden. Traut euch also und schaut einfach mal bei einer Aktion oder einem Kennenlerntreffen im Streetteam eurer Stadt vorbei!

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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7 Snacks, ohne die Vegansein sehr langweilig wäre

Vegan ist nicht immer nur Pommes mit Ketchup. Gut, dass es diese 7 Snacks gibt.

Hummus

Ein Hoch auf den Menschen, der als erster darauf gekommen ist, Kichererbsen zu zermatschen und mit Sesammus, Zitrone, Knoblauch und Gewürzen zu mischen – und ein Glück, dass Hummus es aus dem Nahen Osten auch in westliche Länder geschafft hat. Für immer das perfekte vegane Basic zu Brot, Rohkost, Salaten aller Art, Reisgerichten und und und.

Falafel

Lange bevor es Vöner und vegane Currywurst gab, konnte man darauf zählen, in Falafel-Läden einen veganen Snack zu bekommen. Im besten Fall gibt es zu den arabischen frittierten Kichererbsen-Bällchen auch eine Auswahl an veganen Soßen, ansonsten ist das Falafel-Sandwich aber auch mit einem Klecks – na was wohl – Hummus grandios.

Baklava

Zucker-Overload gefällig? Die Blätterteig-Teilchen aus Ländern wie der Türkei oder Griechenland mögen klein aussehen, aber sie haben es ordentlich in sich. Ein Glück, dass viele Baklava automatisch vegan sind – solange man die Zutaten auf Butter und Honig checkt.

Manti

Haben wir schon gesagt, dass Manti das beste vegane Sommeressen sind? Manti sind das beste vegane Sommeressen. Aber auch im Winter ist die vegane Version der türkischen gefüllten Nudeln ungefähr der schnellste, einfachste und leckerste Snack überhaupt.

Dolma

Die orientalischen gefüllten Weinblätter gibt es in allen möglichen Versionen, und viele davon sind vegan. Wer je versucht hat, unterwegs Reis und Gemüse aus einer Tupperdose zu essen, weiß, was für ein perfektes Fingerfood Dolma daraus machen.

Sushi

Apropos eingerollter Reis: Es gibt explizit vegane Sushiläden, aber auch in so ziemlich jedem anderen findet man Versionen der japanischen Röllchen, die mit Gurke, Rettich oder Avocado gefüllt sind. Immer wieder beeindruckend, dass so simple Zutaten zusammen so großartig schmecken.

Gyoza

Lebensregel: Alles wird besser, wenn man es in Teig füllt. Zufällig vegane Gyoza, Dumplings, Mandu oder „Maultaschen“ findet man in vielen koreanischen oder japanischen Restaurants als Vorspeise – oder man nimmt sich einfach eine TK-Packung aus dem nächsten asiatischen Supermarkt mit. Bestes Comfort Food für jede Tages- und Nachtzeit.

Ein veganer Snack, den ihr ganz leicht selbst aus Kartoffeln machen könnt: Kumpir mit Couscous und Tsatsiki.