Mit diesen 5 ungewöhnlichen Zutaten bekommt ihr veganes Essen extra herzhaft hin

Schon mal von umami gehört? Die veganen Lebensmittel sorgen dafür, dass ihr nie wieder den Geschmack von Fleisch vermisst.

Klar, die Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig kennen wir alle. Aber schon vor über hundert Jahren hat sich in Japan die Bezeichnung „umami“ für Dinge entwickelt, die man hier vielleicht am ehesten „herzhaft“ nennen würde: Fleisch, würzige Soßen, fermentiertes Gemüse, Pilze. Der Geschmack kommt von den Salzen der Glutaminsäure, weshalb Produkte oft mithilfe von Glutamat künstlich auf umami getrimmt werden. Wenn ihr es lieber natürlich mögt, sind diese 5 Zutaten der perfekte Einstieg in die Umami-Welt.

Miso-Paste

Aus Japan kommt nicht nur der Begriff umami, sondern auch eine der besten Umami-Zutaten. Miso ist eine fermentierte Paste aus Getreide wie Reis oder Gerste, die sich pur als Dip für Gemüsesticks snacken oder mit Wasser superschnell zur Grundlage einer Miso-Suppe anrühren lässt. Das absolut beste Essen an kalten Tagen.

Shiitake-Pilze

Noch eine typisch japanische Zutat, die sich in Suppen genauso super macht wie in Gemüsepfannen oder zu Nudeln. Richtig angebraten haben Shiitake und andere Pilze außerdem das perfekte Beißgefühl für alle, die lieber auf Pflanzen als auf Fleisch herumkauen.

Hefepaste

In britisch geprägten Ländern lernen Kinder schon früh, sich statt Schokocreme Hefepaste aufs Brot zu schmieren. Wer das nicht kennt, muss sich daran vielleicht erst mal gewöhnen, kommt dann aber oft nicht mehr davon los.

Tomaten

Kein Scherz: Auch ganz normale Tomaten schmecken ziemlich umamilastig – das macht Pizza, Lasagne und Co. ja so lecker. Am besten kommt der Geschmack raus, wenn man getrocknete oder geröstete Tomaten benutzt.

Sojasoße

Warum haben sich in den 90ern noch mal alle Leute diese schwarze Fertig-Würzsoße einer bestimmten Firma in die Suppe gekippt? Genau, weil es (umami) schmeckt. Mit Sojasoße bekommt ihr den Effekt ohne Geschmacksverstärker und sonstigen Quatsch hin – nicht nur in asiatischen Gerichten.

Und weil es so schön ist, noch ein ganz unjapanisches Umami-Rezept: Vegane Rotkohlrouladen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Diese Frau hat ein „Vegan“-Gesichtstattoo

Über dem Auge von Kate Alice steht jetzt dick „Vegan“. Ist das schön und praktisch oder übertrieben?

© Kate Alice / Twitter

„Jetzt muss ich nicht mehr alle fünf Minuten erklären, dass ich Veganerin bin“, kommentiert Kate Alice ihr neues Tattoo halb im Scherz. Und alleine das ist schon irgendwie verständlich: Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, nicht aufziehpuppenmäßig ständig dasselbe sagen zu müssen: „Ja, ich bin vegan… nein, ich esse kein Fleisch… ja, mit Hafermilch dann bitte“? Das alleine wird aber kaum der Grund gewesen sein, warum sich die Engländerin das Wort „Vegan“ an die Schläfe hat stechen lassen.

© Kate Alice / Twitter

„Love em“, schreibt sie schlicht zu dem Foto, das sie auf Twitter gepostet hat. Auf ihrem Handgelenk trägt sie jetzt außerdem ein Semikolon-Tattoo, das Zeichen für Suizidprävention, aber viel präsenter ist natürlich der „Vegan“-Schriftzug über ihrem Auge. Tatsächlich ist das Wort in hübscher Schnörkelschrift gestochen und unterscheidet sich optisch gar nicht so sehr von Wörtern wie „Love“, „Faith“ oder „Trust“, die sich andere Menschen so ins Gesicht tätowieren lassen. Trotzdem haben die Hater Kate besonders ins Visier genommen. Sie wurde als „Freak“ bezeichnet, und sogar ihr Tätowierer bekam so viele negative Kommentare ab wie noch nie.

Aber Kate steht zu ihrem Tattoo: „Mir ist Vegansein sehr wichtig und ich weiß, dass ich mein Leben lang vegan sein werde“, sagt sie. Wer Gesichtstattoos grundsätzlich scheiße findet, wird mit ihrem auch nichts anfangen können (und muss es ihr ja auch nicht nachmachen), aber wie Kate selbst sagt, wird sie vor allem von Leuten angegriffen, die das Wort „Vegan“ nicht mögen – vielleicht weil es sie damit konfrontiert, dass sie ihre eigenen Werte nicht so konsequent leben?

Ähnlich übrigens: Die Leute, die ständig „Darfst du das essen?“ fragen.