Warum ihr „Mogli“ auf Netflix nicht verpassen solltet

Mit „Mogli – Legende des Dschungels“ vermittelt Netflix nicht nur eine deutliche Tierrechtsbotschaft. Auch die Machart des Films setzt ein Zeichen.

© Netflix, Inc.

Dass Andy Serkis nicht nur ein beeindruckender Schauspieler, sondern auch Tierrechtsaktivist ist, wissen wir schon länger – so hat er beispielsweise mit seiner Rolle als einer der Schimpansen in „Planet der Affen“ für Aufsehen gesorgt und dazu erklärt, dass es „untragbar und grausam“ gewesen wäre, echte Tiere für den Film zu benutzen. Als Regisseur des neuen Netflix-Films „Mogli – Legende des Dschungels“ bleibt er bei dieser Haltung und setzt auf moderne Computertechnik statt auf gequälte Hollywood-Tiere.

Die CGI-Tiere, die neben den menschlichen Schauspielern in „Mogli“ zu sehen sind, sind aber nicht nur süß, beeindruckend und faszinierend, sondern sie stehen auch für eine klare Tierrechtsbotschaft: Tiere sind eigenständige Lebewesen, die nicht dafür gemacht sind, um gejagt und eingesperrt zu werden. Am angsteinflößendsten ist auch in dieser „Dschungelbuch“-Verfilmung letztlich nicht der Tiger Shir Khan, sondern der Mensch.

Zum Weiterbingen: unsere Netflix-Empfehlungen.

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Wie man gute Fotos von Tierrechtsaktionen macht

Ihr veranstaltet eine Protestaktion oder nehmt an einer Demo teil? So fangt ihr sie am wirkungsvollsten auf Fotos ein.

© Fighting for Animals Photogr

Bereitet euch vor

Oft ist schon vorher klar, wo eine Aktion stattfindet. Im besten Fall könnt ihr also vorab schon mal ausprobieren, aus welchem Winkel ihr alles Wichtige aufs Foto bekommt und wo ihr stehen müsst, damit euch keine Autos durchs Bild fahren.

Macht klar, worum es geht

Wer eure Fotos sieht, sollte auf den ersten Blick erkennen können, worum es bei der Aktion geht. Achtet zum Beispiel bei einer Demo vor einem Pelzgeschäft darauf, das Firmenlogo mit ins Bild zu bekommen, oder bei einer Zirkusdemo darauf, dass man die als Elefanten verkleideten Aktivisten sieht. Auch immer super: Schilder fotografieren, die ein klares Statement setzen.

Achtet auf die Stimmung

Ist es eher eine spaßige Demo oder eine todernste Aktion? Das sollte sich in den Gesichtern der Menschen in euren Fotos spiegeln, drückt also im passenden Moment auf den Auslöser. Auch interessierte oder schockierte Passanten auf Fotos können eine wirkungsvolle Geschichte erzählen.

© Fighting for Animals Photogr

Setzt auf verschiedene Einstellungen

Eine Massenaufnahme von der gesamten Democrew kann genauso einprägsam sein wie eine Nahaufnahme von einem mit Kunstblut überströmten Aktivisten am Boden. Probiert also beides auf und versucht, neben der Gesamtheit eurer Aktion auch Details einzufangen.

Bedenkt Social-Media-Formate

Wenn ihr für eure Website oder die lokale Tageszeitung fotografiert, sind vielleicht eher querformatige Fotos gefragt. Für Instagram andererseits wollt ihr eventuell lieber direkt quadratisch fotografieren – oder für die Stories hochformatige Fotos, Videos oder Boomerangs einfangen. Denkt am besten schon beim Fotografieren darüber nach, wo die Fotos später mal zu sehen sein sollen, damit ihr nachher nicht komisch schneiden müsst. Dass ihr beim Posten die passenden Hashtags und Markierungen nutzt, damit eure Bilder möglichst leicht gefunden werden, ist dann sowieso klar.

Ihr wollt sowas nicht alleine machen? Kommt ins Streetteam und startet gemeinsam Tierrechtsaktionen.