Netflix streamt „The Game Changers“

Im Kino hat der Film über vegane Sportler-Ernährung für Furore gesorgt. Jetzt soll es „The Game Changers“ auch auf Netflix zu sehen geben.

Wer „The Game Changers“ gesehen hat, kann nicht mehr aufhören, darüber zu sprechen. Nur einen Tag lang lief die amerikanische Doku über den Kampfsportler James Wilks und seine Suche nach der bestmöglichen Ernährungsform im Kino, aber die Erzählungen und Social-Media-Posts von Leuten, die da waren, sprechen für sich: Dieser Film macht etwas mit einem. Wer sich selbst überzeugen will, kann das ab dem 16. Oktober bei Netflix tun.

Im Film geht Wilks der Frage nach, ob man sich als Sportler auch ohne Tierprodukte ernähren kann – er hat nämlich entdeckt, dass die Gladiatoren im alten Rom fleischfrei aßen. Auf seiner Reise begegnet er dem Who-Is-Who der pflanzlichen Sportler-Ernährung: Arnold Schwarzenegger, Lewis Hamilton, Patrik Baboumian, Dotsie Bausch sowie den Produzenten des Films Jackie Chan und Novak Dokovic. Das Fazit ist eindeutig: Eine vegane Ernährung kann mit einer unveganen nicht nur mithalten, sondern ist sogar in vielen Punkten besser. Und das nicht nur für Profisportler.

Zeit, den Netflix-Abend zu planen! Hier sind die besten veganen Snacks dazu.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Warum das Streetteam Freiburg 23 Vorstellungen lang vor Zirkus Charles Knie demonstrierte

Heftige Aktion: zwölf Tage lang zieht das PETA ZWEI-Streetteam Freiburg einen Demomarathon durch. Streetteam-Leiter Maxi erklärt uns, was dahintersteckt.

© Tabea Jablonski

Wie seid ihr auf die Idee gekommen?

Wir wussten schon länger, dass der Zirkus mit etlichen Tieren in die Stadt kommt, und es war klar, dass wir demonstrieren würden. Wir haben uns dann gedacht, dass wir nicht wollen, dass man in den Zirkus laufen kann, ohne auf das Leid der Tiere aufmerksam gemacht zu werden. Wir wollten den Tieren eine Stimme verleihen, vor jeder einzelnen Vorstellung, damit sie nicht ungehört leiden müssen.

© Tabea Jablonski

War das nicht ganz schön anstrengend?

Das war sehr anstrengend, aber es war wichtig und nötig und nicht annähernd so anstrengend wie es für die Tiere ist, jeden einzelnen Tag ihres Lebens hinter Gittern aufzuwachen, qualvoll dressiert zu werden und in der ohrenbetäubend lauten Manege alberne Kunststücke aufzuführen. Wir konnten nach der Stunde demonstrieren wieder vom Schauplatz der Misshandlung weg nach Hause fahren oder in den Park gehen. Die Tiere müssen ihr ganzes Leben dort in Gefangenschaft und Enge verbringen. Mit unserer Präsenz und Aufklärung haben wir einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung hinsichtlich des Themas geleistet.

Wie waren die Reaktionen auf euren Demomarathon?

Die Reaktionen der Besucher fielen sehr unterschiedlich aus, von wüsten persönlichen Beschimpfungen, Desinteresse und Ignoranz über generelle Befürwortung unseres Anliegens bis hin zu Zustimmung und Boykott der Vorstellung.

© Tabea Jablonski

Und was ist dein Fazit zur Aktion?

Obwohl der Anlass kein schöner war, haben die Demonstrationen natürlich den Zusammenhalt des Teams gestärkt. Nicht selten war ich sehr dankbar, inspiriert und gerührt angesichts des Engagements, des Elans und der Leidenschaft der AktivistInnen und mit ihnen gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen zu dürfen. Insgesamt bin ich sehr stolz, dass wir diese Herausforderung gemeinsam als Team - niemand von uns war immer da, aber wir waren immer da - gemeistert haben.

Ihr wollt euch auch für Tiere einsetzen? Schließt euch einem Streetteam in eurer Nähe an!