So cool sind Kraken: Neue Netflix-Doku „Mein Lehrer, der Krake“

Diese neue Netflix-Doku zeigt die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Kameramann und einem Oktopus.

Youtube.com / Netflix

Die neue Netflix-Doku „Mein Lehrer, der Krake“ zeigt die Freundschaft zwischen dem Kameramann Craig Foster und einer Oktopus-Frau vor der südafrikanischen Küste. Foster begann mit dem Tauchen – dabei traf er auf den Kraken und freundete sich mit ihm an: Er besuchte das Tier daraufhin täglich und es entstand eine außergewöhnliche Freundschaft, in der Foster vieles von der cleveren Krakendame lernte.

Drei faszinierende Fakten über Kraken

1. Charakterstärke:

Kraken gelten aufgrund ihres hoch entwickelten Nervensystems als die intelligentesten Wirbellosen – sie sind scheue, aber auch sehr neugierige Tiere. Kraken sind nicht aggressiv und ungefährlich: Bisse lassen sich auf Provokationen von Menschen zurückführen; diese sind schmerzhaft, aber harmlos.

2. Acht Arme:

Sie besitzen acht Arme mit Saugnäpfen. Meist haben sie einen Lieblingsarm, den sie häufiger als die anderen benutzen. Die Arme und Saugnäpfe sind stark mit Nerven durchzogen und können sich unabhängig vom Gehirn bewegen.

3. Farbwechsel

Kraken können ihre Farbe an ihre Umgebung anpassen: Grund dafür sind bestimmte Farbzellen auf ihrer Haut.

Lebendig zerhackt, serviert und gegessen

In vielen Regionen werden diese intelligenten und sensiblen Lebewesen gegessen – oftmals werden Oktopusse dafür lebendig zerhackt, sodass die Tentakel beim Servieren noch zucken! Kraken empfinden Schmerz und gehören wie alle anderen Tiere nicht auf den Teller – weder getötet und gekocht noch lebendig zerhackt!

Für jeden Geschmack gibt es mittlerweile eine tierleidfreie Alternative, so zum Beispiel auch für Tintenfischringe.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

10 Filme, die jetzt jeder auf Netflix sehen sollte

Wenn schon auf Netflix rumhängen, dann wenigstens ab und zu mal mit ein bisschen Tierrechtsbewusstsein. Diese Dokus und Spielfilme sind die wichtigsten.

Foto: Lloyd Dirks

Dokus

We Feed The World (2005)

Die Massenproduktion von Nahrungsmitteln schadet nicht nur Tieren, sondern auch Menschen und der Umwelt. Der österreichische Film macht das mit eindrucksvollen Bildern aus Geflügelfabriken, von hungernden Getreidebauern und genmanipuliertem Tierfutter deutlich.

Food, Inc.(2008)

Auch die amerikanische Doku zieht nicht die letzte Konsequenz (das Leben ohne Tierprodukte), lohnt sich aber für erschreckende Einblicke in die Fleischindustrie, die rücksichtslos mit Tieren und Menschen umgeht.

Die Bucht (2009)

Ein Team aus Tierrechtlern, Tauchern und Unterwasserfilmern deckt auf, wie im japanischen Taiji regelmäßig Delfine in eine geheime Bucht getrieben, gefangen gehalten und anschließend an Delfinarien in aller Welt verkauft werden. Spannend wie ein Thriller und zu Recht Oscar-prämiert.

Blackfish (2013)

Kein Wunder, dass Seaworld diesen Film hasst. Die Doku zeichnet nach, wie der Schwertwal Tilly im Meer gefangen und anschließend unter so brutalen Bedingungen gehalten wurde, dass er sich schließlich gegen seine Peiniger auflehnt.

Live And Let Live (2013)

In seinem Film spricht Marc Pierschel mit verschiedenen Veganern und Tierrechtsaktivisten, um ihre ganz unterschiedlichen Hintergründe zu zeigen. Vom vegan gewordenen Metzger bis zu Sportlern ist alles dabei.

Cowspiracy (2014)

Klingt nach Verschwörungstheorie, basiert aber auf Fakten. Die Doku beleuchtet, warum ausgerechnet die größten Umweltschutzorganisationen das größte Klimaproblem verschweigen: den Fleischkonsum. Selbst wer sich nicht für Tiere interessiert, bekommt hier genug Gründe für ein veganes Leben.

Spielfilme

Zurück nach Hause (Homeward Bound) (1993)

Eine Familie fährt in Urlaub und gibt ihre zwei Hunde und eine Katze solange auf einem Bauernhof ab. Die verstehen die Situation nicht und machen sich gemeinsam auf den langen Heimweg. Taschentuchkino nicht nur für Kinder.

Ein Schweinchen namens Babe (1995)

Noch ein Kinderfilm-Klassiker, diesmal mit einem Ferkel in der Hauptrolle. Babe hat schon seine Eltern ans Schlachthaus verloren und kann demselben Schicksal nur entkommen, indem es sich als Schäferschwein beweist. Wer die Bauernhofidylle ausnahmsweise übersieht, wird daran erinnert, wie schlau Schweine sind.

Natürlich blond 2 (2003)

Im zweiten Teil der schreiend pinken Komödie ist Elle Woods zur Anwältin in einer großen Kanzlei aufgestiegen. Als sie entdeckt, dass die Mutter ihres Hundes Brutus in einem Labor der Kosmetikindustrie gefangen gehalten wird, setzt sie sich für die Abschaffung aller Tierversuche ein.

Sharknado (2013)

Grandioser Trash mit wahrem Kern: Ein Sturm fegt über Los Angeles und sammelt dabei eine Ladung Haie ein, die ein Fischkutter unter Deck gefangen gehalten hat. Wir lernen: Tiere massenhaft einzusperren ist immer eine blöde Idee. Und: Hai-Tornados sind die gefährlichsten von allen.