Neue Bilder zeigen, wie ein Mastbetrieb in Niedersachsen Enten und Schweine quält

Die Tiere sind schwach, krank und verletzt. Ihr Fleisch landet in Supermärkten und Restaurants.

Tausende Enten in einer großen Halle, die teilweise auf ihrem eigenen Kot leben. Sie bewegen sich oft kaum noch, leiden unter Beinfehlstellungen und sind verschmutzt, weil sie keine Wasserstelle haben, um sich zu waschen. Sie sind auf unnatürliche Größe gezüchtet und leiden darunter. Einige von ihnen liegen auf dem Rücken und kommen aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine. Nachdem 2012 schon solche Bilder aus einem Mastbetrieb in Niedersachsen aufgetaucht waren, hatte PETA Anzeige erstattet. Neue Bilder zeigen jetzt: 2017 hat sich nichts geändert.

Der Betrieb in Melle belieferte damals unter anderem Wiesenhof, das die Zusammenarbeit nach der PETA-Recherche beendete. Inzwischen werden die toten Enten an Tomassen Duck-To B.V. geliefert, das zur Bangkok Ranch gehört, einem der weltweit größten Händler mit Entenprodukten. Um die Tiere zu töten, halten Mitarbeiter sie an den Flügeln fest, schneiden ihne ohne Betäubung die Kehle durch und werfen sie teilweise noch flatternd in eine Mülltonne, wo sie wahrscheinlich langsam verbluten oder an ihrem eigenen Blut ersticken. Ihr Fleisch landet anschließend in Supermärkten und Restaurants. So hat PETA beispielsweise Tomassen-Fleisch in der Kühltruhe bei Edeka entdeckt.

Auch in der Schweinemastanlage des Mästers sieht es schlimm aus. Verletzte Schweine liegen auf harten Spaltenböden in völlig verdreckten und engen Buchten. Einige Tiere leiden unter geschwollenen Gelenken, Abszessen oder angenagten Ohren und darunter, dass ihnen die Ringelschwänze abgeschnitten wurden. Eine solche Haltung führt zu Bissverletzungen und verstörten Tieren, die im sogenannten Hundesitz sitzen und teilweise entzündete Augen haben. PETA hat erneut Anzeige gegen den Mäster erstattet.

Ihr wollt, dass sich jetzt schon etwas tut? Probiert 30 Tage lang das vegane Leben aus, um solche Betriebe nicht mehr zu unterstützen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Diese veganen Süßigkeiten sind perfekt für Trick-or-Treater zu Halloween

Ihr wollt zu Halloween Süßes oder Saures verteilen, ohne arm zu werden? Diese Goodies sind tierfrei, handlich und einfach zu bekommen.

Mr. Tom Peanut Minis

Wenn es an der Supermarktkasse oder der Tankstelle nichts Veganes gibt, gibt es meist trotzdem noch die Erdnussriegel von Mr. Tom. Die Mini-Version ist perfekt, um sie an kleine Zombies, Gespenster und sonstige Untote zu verteilen – solange die feste Zähne und keine Erdnussallergie haben.

 

Manner-Schnitten Minis

Auch Manner-Waffeln gibt es in klein und einzeln verpackt. Wer ein, zwei Tüten davon neben der Haustür deponiert, ist für Halloween-Besuch gewappnet und kommt trotzdem locker unter fünf Euro weg.

 

Oreos

Es gibt zwar extra kleine Oreo-Kekse, die sind aber nicht einzeln verpackt und damit zwar schön für die Umwelt, aber ein bisschen unpraktisch für Halloween. Besser: die Single-Packung mit sechs Keksen drin. Reicht ja auch, wenn man die an ein paar ausgewählt gruselige Gäste verteilt.

 

Mamba

In fast jedem Supermarkt zu bekommen, vegan, und ein Riegel gibt praktischerweise gleich vier Packungen her. Wer lieber Saures statt Süßes verteilt, kann auch die Sour-Version nehmen.

 

Chupa Chups Mini

Bis auf die Versionen mit Sahne oder Joghurt sind alle Chupa-Chups-Lollies vegan. Für Halloween gibt es sogar eine Sonderedition.

 

Center Shock

Lieber „pure Chemie“ als Tierteile essen. Die Kaugummis von Center Shock sind nicht unbedingt gesund, aber einmal im Jahr geht das schon klar.

 

Noch viel mehr vegane Süßigkeiten (und wo ihr sie bekommt) findet ihr in unserem Einkaufsguide.