Neue Fotos zeigen, wie die Eierindustrie Hühner quält

Die Firma „Deutsches Frühstücksei“ beliefert unter anderem Aldi und Edeka. So sieht es in ihrer Käfig- und Bodenhaltung aus.

Hühner mit blassen Kämmen und fast ohne Federn, mit entzündetem Legeapparat und verformten Füßen: Die Aufnahmen aus der Käfighaltung der Firma „Deutsches Frühstücksei“ sind nicht leicht zu ertragen, aber sie sind wichtig. Viele Menschen wissen nicht, dass es die Käfighaltung überhaupt noch gibt und wie die Eierindustrie dabei mit Hühnern umgeht. Sie sperrt die Tiere auf engstem Raum ein, wo sie aus Stress und Langeweile anfangen, sich gegenseitig anzufallen und sich die Federn auszurupfen. Sie zwingt sie per Zucht dazu, so viele Eier zu legen, dass sich die Kloake und der gesamte Legeapparat entzündet. Und sie nennt das „Kleingruppenhaltung“, um von den Käfigen abzulenken.

Im Supermarkt findet man diese Eier kaum noch lose, weil viele Menschen sie ablehnen, aber sie werden in Gebäck oder Nudeln versteckt verkauft. Und auch die Eier aus Bodenhaltung, die „Deutsches Frühstücksei“ in Supermärkten wie Aldi und Edeka anbietet, stammen kaum aus besserer Haltung. Neun Hennen teilen sich dort einen Quadratmeter. Bilder zeigen, dass auch sie überzüchtet, krank, verletzt und ausgemergelt sind.

Trotz entzündetem Legeapparat legt diese Henne jeden Tag ein Ei – es wurde ihr über Jahre angezüchtet.
Auch in der Bodenhaltung leiden die Hennen an Überzüchtung und haltungsbedingten Verletzungen.

Wenn ihr etwas dagegen unternehmen wollt, esst bitte keine Eier. Und unterschreibt die PETA-Petition gegen die legalisierte Tierquälerei in Deutschland.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

So setzt sich BastiBasti von Callejon für Tiere ein

Vegane Ernährung, vegane Klamotten: Callejon-Sänger BastiBasti macht vor, wie einfach Tierrechte sein können.

Vegan lebt BastiBasti sowieso schon länger, und er zeigt als Sänger der deutschen Metalband Callejon, wie einfach es sein kann, auch unterwegs sehr gut ohne Tierprodukte zu leben. Noch leichter ist es nur zuhause, wo er sich Rezepte wie das für seine vegane Kichererbsen-Tajine ausdenkt.

Gemeinsam mit der Modedesignerin Amelie Scheibling hat BastiBasti außerdem ein Label für faire und vegane Streetwear gegründet, das ebenfalls BastiBasti heißt. Neben Shirts mit ausdrücklicher Vegan-Botschaft, wie dem "Equality"-Shirt, dessen Erlöse an PETA ZWEI gespendet werden, gestalten die beiden auch schlichte Basics in guten Schnitten und Farben, sowie düster bedruckte Jumpsuits und Rucksäcke.