Vier Gründe, warum niederländische Supermärkte das vegane Paradies sind

Anderswo ist immer spannender. Vor allem Supermärkte in den Niederlanden haben in Sachen vegan viel zu bieten.

Fleischalternativen

Schönstes Urlaubserlebnis: Supermarktshopping. Es ist sowieso immer spannend, sich anzuschauen, was die Läden in anderen Ländern so zu bieten haben, sei es beim Städtetrip nach Amsterdam, im Urlaub am Meer oder weil man zufällig in der Nähe der holländischen Grenze wohnt. Die Supermärkte in den Niederlanden haben jedenfalls meist eine ziemlich gute Auswahl, was veganes Hähnchen, veganen Aufschnitt, vegane Burger und sonstige Fleischalternativen angeht, sodass man meist noch das ein oder andere Produkt findet, das man hier nicht unbedingt bekommt.

Vla

Was für Fleischalternativen gilt, gilt auch für Pflanzenmilch und alles drumherum: Klar bekommt man Sojapudding auch in deutschen Supermärkten, aber in den Niederlanden gibt es ihn wie den klassischen Vla in größeren Packungen und oft auch in anderen Geschmacksrichtungen. Dazu kommen veganer Käse, veganer Fertigkaffee mit Sojamilch, veganer Joghurt, veganes Eis… das Obst und Gemüse dazu kann man dann immer noch zu Hause kaufen.

Hagelslag

Apropos nichts für jeden Tag: Schokostreusel auf dem Brot sind vielleicht nicht das Gesündeste ever, aber ziemlich lecker. Ein Glück, dass Hagelslag oft zufällig vegan ist – ein Blick auf die Zutatenliste oder eine schnelle Online-Suche helfen weiter. Und wenn man die Streusel erst mal hat, funktionieren die natürlich auch super auf Eis und sonstigen Desserts.

Pindakaas

Wer in die Niederlande fährt und ohne einen Kofferraum voller Pindakaas zurückkommt, hat etwas falsch gemacht. Die niederländische Erdnussbutter hat über die Jahre so etwas wie Kultstatus erreicht, und viele Leute schwören darauf, dass sie besser ist als die hiesigen Varianten. So oder so: Probieren lohnt auf jeden Fall.

Und in Deutschland so? Hier kennt sich unser veganer Einkaufsguide aus.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

5 Dinge, die jeder gegen den Klimawandel tun kann

Wenn wir auch in Zukunft noch auf der Erde leben wollen, müssen wir jetzt etwas fürs Klima tun. Mit diesen 5 Schritten kann jeder anfangen.

Butter abschaffen

Klimaexperten sagen es immer wieder: Tierprodukte sind zigfach klimaschädlicher als pflanzliches Essen. Einer der größten Klimakiller ist Butter, weil dafür massig Wälder zerstört, Ressourcen verschwendet und Treibhausgase erzeugt werden. Dabei gibt es längst super vegane Alternativen – wie übrigens auch zu allen anderen Tierprodukten.

Regional einkaufen

Aus Übersee eingeflogene Erdbeeren im Winter schmecken nicht nur nach nichts, sie schaden auch dem Klima. Saisonal und regional zu kochen ist gar nicht so schwer, wenn man sich einmal klarmacht, dass damit nicht nur Rübensalat gemeint ist, sondern auch Kürbispommes, Apfelrosen oder die ultimative Käsesoße aus Kartoffeln.

Durch Nudeln trinken

Das haben inzwischen alle verstanden: Plastik-Strohhalme tun Schildkröten weh. Dabei kann man Smoothies, Limos und Eiskaffee genauso gut durch Metall, Glas, Bambus oder eine Makkaroni-Nudel trinken. Allerdings ergibt das am meisten Sinn, wenn man dazu keine Fischstäbchen isst – denn die Fischerei ist immer noch für viel mehr Plastik in den Weltmeeren verantwortlich als Einmal-Strohhalme.

Duschen

Apropos Wasser: Wer das sparen will, hebt sich das Baden lieber für besondere Anlässe auf und springt stattdessen unter die Dusche. Am besten natürlich nicht zu lang und mit plastikfreien Produkten, die außerdem tierversuchsfrei und vegan sind.

Demonstrieren

Es ist wichtig, bei sich selbst anzufangen, aber am meisten können wir gemeinsam bewirken – schließlich sind die größten Klimaverbrecher immer noch die Unternehmen und die Politik, die ihnen das erlaubt. Tut euch also zusammen, gründet Streetteams und geht demonstrieren, damit der Klimawandel eingedämmt werden kann.

Und hier sind 10 Wege, wie jeder von uns Tieren helfen kann.