Noch ist es für Lukas Podolski nicht zu spät, auf veganen Döner umzusteigen

Nach seiner Zeit in der Türkei hat der Fußballer einen Döner-Imbiss in Köln eröffnet und verdient sich mit toten Tieren was dazu. Das ginge doch besser.

Im Internet posiert Lukas Podolski in den letzten Tagen abwechselnd mit Messer am Dönerspieß, mit Daumen hoch und Döner in der Hand oder kurz vorm Biss in einen Döner – die Message ist klar: Wer den Fußballer mag, soll bitte in seinem neuen Döner-Imbiss in der Kölner Südstadt vorbeikommen und eine Portion abgeschabtes Fleisch abkaufen. Bis zur Fußballerrente ist es schließlich nicht mehr weit, deshalb hat er sich nach seiner Zeit bei Galatasaray mit zwei Kölner Gastronomen zusammengetan, um sich ein neues Standbein aufzubauen.

Soweit okay, nur sollte auch ein Kölscher Boy von nebenan wie Poldi inzwischen weltgewandt und weise genug sein, um zu wissen, dass Dönerfleisch nicht an Bäumen wächst. Die Hühner, Kühe oder Schafe, deren Fleisch zwischen Brot, Salat, und Scharf landet, werden dafür unter grausamen Bedingungen gehalten und getötet. So richtig zum Grinsen ist es vielleicht nicht, wenn jedes Jahr Millionen von Tieren in dunklen Ställen eingepfercht, ohne Betäubung verstümmelt und oft noch im Kindesalter geschlachtet werden. Aber Hauptsache, ein Fußballer hält dazu den Daumen hoch.

Dabei könnte Lukas Podolski seinen Imbiss ziemlich leicht veganisieren. Es gibt nicht nur genug Dönerfleisch aus Seitan oder Sojaeiweiß, dass mit den richtigen Würzung perfekt schmeckt, sondern auch reichlich andere fleischfreie Snacks, die er aus Istanbul kennen sollte: die Ofenkartoffeln Kumpir, Bulgur-Salat, tonnenweise weiße Bohnen und Kichererbsen, Manti, vegane Börek und Gözleme, Lokum und Baklava… wir wären schwer dafür.

Bis dahin erst mal: Kumpir selber machen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Dieses kanadische Restaurant serviert lebende Oktopusse

Bei Marado Sushi in Toronto kommen lebendig zerhackte Oktopusse auf den Tisch. Helft uns jetzt, diese Tierquälerei zu beenden!

© PETA USA

Das Video von PETA USA zeigt, wie ein Koch einen lebenden Oktopus festhält und ihm Stück für Stück die Tentakel abhackt. Die werden anschließend serviert, während sie noch zucken. Dieses Gericht ist als Sannakji bekannt.

Restaurantbesucher hatten gefilmt, was bei Marado Sushi im kanadischen Toronto mit den Oktopussen passiert. Darauf machte sie PETA selbst ein Bild und meldete die Vorfälle bei der Tierschutzgesellschaft SPCA, die dem Restaurant auch direkt erklärte, dass es damit gegen das Tierschutzgesetz verstößt. Marado Sushi macht trotzdem weiter. Und es ist damit nicht allein. Auch andere Restaurants weltweit servieren lebende Oktopusse, Hummer und Shrimps.

Helft uns jetzt, diese Tierquälerei zu stoppen. Unterschreibt die Petition von PETA USA und fordert damit, dass Restaurants aufhören, lebende Tiere zu servieren.