Patricia aus dem Streetteam Leipzig

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Patricia, 25, die das Streetteam Leipzig leitet.

Seit wann bist du dabei?

Seit November 2016.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Als ich nach Leipzig gezogen bin, lebte ich schon lange vegan und hatte auch schon ein bisschen Erfahrung im Bereich Tierrechte und Demos. Das Streetteam Leipzig hatte zu dem Zeitpunkt gerade keine Leitung, und es war die einfachste Möglichkeit mich aktiv für Tierrechte einzusetzen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ich würde sagen, mir liegen alle Tierrechtsthemen gleichermaßen am Herzen. Mein Wunsch ist es, die Ausbeutung und das Leid aller Tiere zu beenden. Daher finde ich alle Tierrechtsthemen gleich bedeutsam. 

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Stände bei Konzerten oder auf Festivals machen natürlich super viel Spaß, aber meine Lieblingsmomente sind mit Abstand die, bei denen man merkt, dass man eine Person mit einer Aktion erreicht oder zum Umdenken angeregt hat. Egal, ob es die Familie ist, die sich nach einem Gespräch mit uns entscheidet, doch nicht in den Zoo zu gehen, oder der Fleisch-Liebhaber, der sich für den Vegan Kickstart anmeldet. Meine Lieblingsaktion letztes Jahr war daher auch die Fleischschalenaktion. Das war mit Abstand unsere erfolgreichste Aktion, gemessen an den Reaktionen, die wir zurückbekommen haben.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Schaut euch am besten nach Tierrechtsdemos in eurer Nähe um, schnappt euch vielleicht noch eine Freundin oder einen Freund und geht einfach mal hin. Ich hatte total Bammel vor meiner ersten Demo, aber ich wurde total herzlich empfangen, und es war eine tolle Erfahrung. Ich finde, dass sich Demos wie Ampelaktionen besonders gut zum Einstieg anbieten.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Warum stehen alle so auf die veganen Aldi-Fischstäbchen?

Heimlich, still und leise hat Aldi einen neuen Hype ausgelöst: Die veganen Fischstäbchen mit veganer Remoulade riechen und schmecken überraschend „echt“.

Klar werden da jetzt wieder die Miesmacher kommen und fragen, warum Veganer Sojastäbchen mit Fischgeschmack brauchen, aber die können unseretwegen gerne einen schönen Salat essen. Wer aus ethischen Gründen vegan lebt, aber die eine oder andere Kindheitserinnerung vermisst oder einfach ab und zu gerne klassisches Junkfood in die Pfanne legt, ist mit den Fischstäbchen von Aldi jedenfalls sehr gut beraten.

Im Internet hat sich um die fischfreien Stäbchen, die es sowohl bei Aldi Nord als auch bei Aldi Süd gibt, ein kleiner Hype entwickelt. Der hängt vermutlich auch damit zusammen, dass die Hersteller die Rezeptur der beiliegenden Remoulade still und heimlich von vegetarisch auf vegan geändert haben, sodass der ganze Spaß jetzt frei von Tierprodukten ist – in einigen Läden sollen vereinzelt noch Packungen mit Ei-Remoulade gesichtet worden sein, also sicherheitshalber immer checken. Und natürlich liegen die vielen begeisterten Posts auch daran, dass die Dinger so „fischig“ aussehen, riechen und schmecken.

Für diese Produkte lohnt es sich außerdem, bei Aldi Nord und Aldi Süd vorbeizuschauen.