Diese Pelzfarm köpft lebende Kaninchen

Eine neue Videoenthüllung von PETA Asien zeigt: Auf russischen Pelzfarmen werden Tiere geschlagen, geköpft und mit Elektroschocks getötet.

© PETA Asia

Harte Bilder aus Russland: Tiere stecken in engen, völlig verschmutzten Drahtkäfigen. Sie laufen ständig hin und her, weil sie vor Angst und Stress durchdrehen. Ein Fuchs kauert panisch in der hintersten Ecke. Chinchillas müssen von ihren Käfigen aus mit ansehen, wie Arbeiter versuchen, einen ihrer Artgenossen per analem Stromschlag zu töten. Über eine Minute lang kämpft und schreit das Tier in Todesangst. Schließlich bricht ihm einer der Arbeiter noch lebend das Genick.

Diese Videoaufnahmen hat PETA Asien veröffentlicht und zeigt damit, wie grausam es auf russischen Pelzfarmen zugeht. In einem Betrieb zeigen die Bilder, wie Kaninchen aus einer Kiste gezerrt werden und ein Arbeiter ihnen immer wieder mit einer Metallstange auf den Kopf schlägt. Dann hängt er sie an den Beinen auf und schneidet ihnen den Kopf mit einem Messer ab. Einige Tiere leben noch und sind bei Bewusstsein, wenn er ansetzt.

© PETA Asia
© PETA Asia

Das sind nur einige Beispiele dafür, wie schrecklich die Pelzindustrie mit Tieren umgeht. Egal, ob ein Pelz aus Russland stammt oder aus einem anderen Land wie China, Kanada, Frankreich oder Polen – dahinter stecken immer Leid und Tod. Und das gilt nicht nur für Pelzmäntel, sondern auch für Jacken mit Fellkragen, Pelzbommel an Mützen und Boots mit Fell. Viele von uns kaufen solche Stücke unwissentlich, weil wir denken, es sei Kunstpelz, dabei handelt es sich in ganz vielen Fällen um echte Tiere.

Informiert euch darüber, wie ihr Kunstpelz von Echtfell unterscheiden könnt.

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So viel Tierblut klebt an euren Jacken von Canada Goose

Angeblich hält sich Canada Goose an den Tierschutz. Doch Aufnahmen zeigen, wieviel Tierleid wirklich in den Jacken steckt.

© PETA USA

Im Winter sind die Daunenjacken von Canada Goose wieder überall. Aber kaum jemand weiß, wie es den Gänsen geht, von denen die Federn darin stammen oder woher der Pelzkragen eigentlich kommt. Die Firma selbst beruhigt ihre Kunden gerne, indem sie sagt, es sei ihr wichtig, „alle tierischen Materialien aus ethischen Quellen zu beziehen.“ Was nicht mehr ganz so authentisch klingt, wenn man sich diese Aufnahmen eines Augenzeugen aus einem Zuliefererbetrieb ansieht.

Gänse werden brutal zerdrückt

Auf den Recherchebildern erkennt man unschwer die extreme Tierquälerei, welche die Gänse der James Valley Colony Farm erleiden müssen. Die Arbeiter pferchen die Tiere in kleine Drahtkäfige, um sie für den Transport zum Schlachthof einzusammeln. Die Gänse geraten darin in Panik und trampeln sich gegenseitig zu Boden. Mindestens eine Gans stirbt und wird von einem Arbeiter über den Zaun geworden. Die Arbeiter reißen die Tiere am Hals und werfen sie so brutal in die Transportkisten, dass noch bei der Schlachtung Blutergüsse, Knochenbrüche und ausgerenkte Gelenke zu erkennen sind.

Einige Gänse waren noch bei Bewusstsein während sie ausbluteten
© PETA USA

Nach dem mehrstündigen Transport zum Schlachthof bleiben die Tiere teilweise bis zu 24 Stunden in ihren engen Käfigen, ohne Wasser oder Futter, bevor sie am Hals gepackt, betäubt, kopfüber an den Beinen aufgehängt und getötet werden, indem ihnen Arbeiter die Kehle durchschneiden. Ein Augenzeuge von PETA USA berichtete, dass einige Vögel noch mit den Flügeln schlagen und den Kopf bewegen, während sie ausbluten. Das bedeutet, dass sie wohl noch bei Bewusstsein sind.

Kojoten werden die Pfoten zertrümmert

Für den Pelzkragen an der Kapuze lässt Canada Goose in Nordamerika Kojoten jagen. Meist werden die Tiere mit Schlagfallen gefangen, die sich tief in ihre Pfoten graben. Gerät ein Kojote in eine Schlagfalle, verursacht diese schwere blutige Wunden in seinen Pfoten oder verstümmelt sie sogar. Die Fallen werden nicht regelmäßig kontrolliert, sodass ein Kojote über Stunden oder sogar Tage unter Schmerzen gefangen und Fressfeinden ausgeliefert ist. Wenn der Jäger dann kommt, erschießt, erwürgt oder tritt er den Kojoten tot. Und das alles für ein kleines Stückchen Fell an der Kapuze.

Ihr wollt etwas gegen diese Tierquälerei unternehmen? Kauft keine Kleidungsstücke mit Pelz oder Daunen und unterstützt unseren Aufruf an Canada Goose, keine Daunen mehr zu verkaufen. Teilt dem Unternehmen mit, dass ihr bis dahin nichts bei ihm kaufen werdet.