Deshalb hat PETA ein Problem mit „Far Cry 5“

Ein Computerspiel bashen, weil man darin virtuelle Tiere töten kann? Warum PETA das gar nicht so albern findet.

© Ubisoft

Die Wellen schlagen mal wieder hoch: Geht PETA zu weit damit, die Entwicklerfirma Ubisoft zu kritisieren, weil man in deren neuem Spiel „Far Cry 5“ angeln kann? Einige Leute in der Gamer-Community fassen sich an den Kopf, andere schütteln ihn nur darüber, was sich diese verrückten Tierschützer da jetzt wieder ausgedacht haben, als gäbe es keine wichtigeren Probleme. Aber ist die Kritik wirklich so unberechtigt?

Kurz von vorne: „Far Cry“ ist eine Reihe von Computerspielen. Schon im vierten Teil konnte man darin Fische in die Luft sprengen, und auch im fünften Teil geht es wieder auf Fischfang, diesmal mit Angeln. Die Entwickler Ubisoft sagen, so wäre es nun mal in Montana, wo das Game spielt, und die Spieler sollten schließlich ein möglichst realistisches Spielerlebnis haben – zumal dabei ja keine echten Tiere getötet würden.

Nur apropos Realität: Das Hope County, in dem „Far Cry“ spielt, gibt es in Montana gar nicht, und natürlich ist auch die ganze Geschichte mit der Sekte, auf der das Spiel basiert, erfunden. Welche Elemente der echten Welt sie in ihre fiktive übernehmen, haben die Entwickler also ganz bewusst entschieden. Und wenn man dann im Spiel Punkte dafür bekommt, Tiere zu fangen und zu töten, steckt da Absicht dahinter. Ubisoft tut damit so, als wäre es eine gute, ganz normale und zukunftsträchtige Idee, angeln zu gehen – dabei ist es genau das Gegenteil. Deshalb kann man das ruhig mal kritisieren.

Immer noch nicht überzeugt? Dann fragt euch mal, ob ihr hunden gehen würdet...

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Dieser Mann hat seinem Hund den Hitlergruß beigebracht

Jetzt ist der Schotte dafür verurteilt worden.

© The Washington Post /Youtube

Ein Schotte fand es offenbar witzig, dem Hund seiner Freundin beizubringen, die Pfote aufs Kommando „Sieg Heil“ wie zum Hitlergruß zu heben. Jetzt ist er dafür zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

In dem Video, das der Hundehalter schon vor zwei Jahren hochlud, ist nicht nur der Hitlergruß zu sehen, sondern auch, wie er den Hund immer wieder fragt: „Do you want to gas the Jews?“, also: „Willst du die Juden vergasen?“ Einen Hund für so eine Aktion zu missbrauchen, geht gar nicht – und antisemitische Videos fallen auch in Schottland unter Hassrede. Deshalb wurde der Hundehalter jetzt zu einer Geldstrafe von umgerechnet rund 930 Euro verurteilt. Hoffentlich lernt er daraus.

Ihr wollt lustige Sachen mit eurem Hund machen? Dann nehmt euch lieber ein Beispiel an Krysten Ritter und Mikey.