Der PETA-Sneaker von Bleed ist da!

Der „White Rabbit“ ist der umweltfreundlichste Schuh auf dem Markt. Ihr könnt zu den Ersten gehören, die ihn tragen.

Den perfekten Sneaker gibt es ni... oh, Moment: Was sich Bleed mit dem Eco4-Sneaker ausgedacht hat, ist schon ziemlich einzigartig. Die Schuhe werden unter fairen Bedingungen von Hand in Portugal hergestellt, bestehen aus recycelten Materialien wie Autoreifen, Baumwollresten und gebrauchten PET-Flaschen, das durch den Transport entstandene CO2 wird komplett kompensiert – und sie sind vegan.

Damit sind die Bleed-Sneaker anderen Marken meilenweit voraus, die unfair in Billiglohn-Ländern produzieren, umweltschädliches Leder oder Plastik verwenden und die Sohlen vielleicht auch noch mit Tierleim verkleben. Gerade die Lederindustrie ist nicht nur für unzählige gequälte und tote Tiere verantwortlich, sondern schadet mit dem Einsatz giftiger Chemikalien der Umwelt genauso wie den Menschen, die in der Industrie arbeiten müssen.

Billig sind die umweltfreundlichsten Schuhe auf dem Markt nicht, schließlich sollen alle Beteiligten fair bezahlt werden. Wer sie sich sichern will, kann das ab sofort fünf Wochen lang per Crowdfunding tun. Anschließend kommen die Schuhe regulär in den Handel. Die minimalistisch gestalteten Bleed-Sneaker gibt es in dunkelgrau – und als „White Rabbit“ in Zusammenarbeit mit PETA. 10 Euro des weißen Sneakers fließen direkt in die Tierrechtsarbeit von PETA.

Noch mal zur Erinnerung: Warum Leder kein Naturprodukt ist.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Ist es okay, Second-Hand-Pelz zu tragen?

Neuen Pelz kaufen geht sowieso gar nicht klar. Aber was machen, wenn ihr ihn vererbt oder geschenkt bekommt?

Soweit sind wir uns vermutlich einig: Wer 2018 noch Pelz kauft, hat gar nichts begriffen. Denn inzwischen wissen die meisten Menschen dann doch, dass für Pelz Millionen Tiere auf Pelzfarmen in winzigen und dreckigen Drahtgitterboxen eingesperrt leben, dort Schmerzen leiden und Verhaltensstörungen entwickeln, bis sie vergast, erschlagen oder per analem Stromschlag getötet werden – falls man sie nicht gleich lebendig häutet. Das kann man wissentlich nicht unterstützen wollen. Trotzdem kommt immer wieder die Frage auf: Was machen wir mit Pelz, den es schon gibt? Den beispielsweise die Großeltern vererben oder verschenken oder den man im Second-Hand-Laden sieht? Diese Tiere sind ja schon tot, könnte man dann denken, man erzeugt also kein weiteres Leid, wenn man diesen Pelz trägt – oder?

Allerdings setzt das Tragen von Echtpelz leider immer das Zeichen, dass es okay ist, Pelz zu tragen. Schließlich sieht man eurem Pelz nicht an, dass ihr ihn vererbt bekommen habt. (Ganz abgesehen davon, dass es sich einfach nicht gut anfühlt, in der toten Haut eines Lebewesens herumzulaufen.) Wegwerfen müsst ihr Pelzmäntel, Pelzstiefel oder Pelzstolen deshalb nicht. Spendet sie stattdessen für humanitäre Zwecke. Es gibt viele Hilfsorganisationen, die Kleiderspenden für Menschen in kalten Regionen organisieren, die sich selbst keine warme Kleidung leisten können.

Übrigens: Auch diese 12 Luxusmarken haben inzwischen Pelz verbannt.