Helft uns, die Pinguine aus dem Schwimmbad Spreewelten zu befreien!

Das Wellnessbad Spreewelten in Lübbenau hält rund 20 Pinguine hinter Glas gefangen. Die Tiere fühlen sich dabei alles andere als wohl.

Die Spreewelten im brandenburgischen Lübbenau könnten eigentlich ein normales Wellnessbad sein, mit Rutschen, Sauna und verschiedenen Becken. Was allerdings nicht ins Bild passt: die Pinguine, die man beim Schwimmen durch eine Glasscheibe sieht.

View this post on Instagram

#liebeliebeliebe

A post shared by Barbara Huber (@barbara.huber) on

Die Betreiber der Spreewelten preisen das „Schwimmen mit Pinguinen“ als besondere Attraktion an. Was sie verschweigen: dass es den rund 20 Humboldt-Pinguinen in Gefangenschaft alles andere als gut geht. In freier Natur jagen die Tiere in Gruppen und sind hervorragende Schwimmer, die bis zu 20 Meter tief tauchen. In den Spreewelten dürfen sie das alles nicht und sind stattdessen jeder Menge Stress ausgesetzt, weil sie in einer unnatürlichen Umgebung und in nächster Nähe zu Menschen leben müssen.

Dabei schweben sie trotz Abschottung von der Natur in Lebensgefahr. Erst im letzten Jahr sind vier der Tiere von einem Fuchs getötet worden. Aber statt auf den Appell von PETA zu hören und die Pinguinhaltung einzustellen, machen die Spreewelten weiter. Sie züchten sogar immer weiter und geben regelmäßig Pinguine an weltweite Zoos und Vergnügungsparks ab. Dass die Zustände dort und auch schon während der teilweise sehr langen Transporte alles andere als tierfreundlich sind, kann man sich vorstellen.

Helft uns deshalb jetzt, das Leiden der Pinguine in den Spreewelten zu beenden. Unterschreibt unsere Petition, damit das Schwimmbad mit der Pinguinhaltung aufhört und die Tiere in eine naturähnliche Auffangstation überführt werden.

Zuchtstopp für Pinguine im Wellnessbad Lübbenau. Bitte unterschreibt unsere Petition!

6.124
0
7.000
Hilf uns, die 7.000 zu erreichen! Es fehlen nur 876 Stimmen.

Im Erlebnisbad Spreewelten in Lübbenau werden Humboldt-Pinguine gezüchtet und als Besuchermagnete gehalten. PETA fordert einen Zuchtstopp und die Überführung der Pinguine in eine naturähnliche Auffangstation.

Sehr geehrter Herr Jakobs,

Humboldt-Pinguine leben an der Pazifikküste in Chile und in Peru. Sie brüten in Kolonien und jagen in Gruppen. Sie können mehr als 20 m tief tauchen und schneller als 10 km/h schwimmen. Ein Schwimmbad in Brandenburg ist kein artgerechtes Zuhause für die Vögel. Selbst wenn die Art bedroht ist, möchte ich Sie nachdrücklich darum bitten, die Zucht der Humboldt-Pinguine umgehend einzustellen, denn der Transport nach Südkorea, in die Türkei oder in die USA ist mit sehr viel Stress für die Tiere verbunden. Zudem ist anzuzweifeln, dass die Vögel in Hotelanlagen und in Ländern ohne Tierschutzvorgaben ein artgerechtes Leben führen können.

Bitte überführen Sie Ihre Tiere in eine naturähnliche Auffangstation und investieren Sie in den Schutz von Pinguinen in ihrer natürlichen Heimat.

Vielen Dank!

Sei dir sicher: Deine Daten werden gemäß den Vorschriften des Datenschutzes verarbeitet und genutzt. Du kannst deine Zustimmung selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichst du unter datenschutz@peta.de oder unter der oben stehenden Adresse.

6.125

Stimmen, vielen Dank!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

So sieht die erste vegane Hotelsuite der Welt aus

Vegan ist kein Trend, sondern eine Einstellung, sagt das Bankside Hotel in London. Deshalb kann man dort jetzt komplett tierfrei übernachten.

© Hilton Bankside / Instagram

Bei der Einrichtung der veganen Hotelsuite hat das Bankside Hotel in London wirklich an alles gedacht: Statt aus Leder sind Stuhlbezüge und das Kopfteil des Bettes aus Ananasblättern gemacht, die Kopfkissen sind wahlweise mit Hirse oder Bambus gefüllt, und die Teppiche bestehen aus Baumwolle statt Wolle. Viele Materialien also, die nicht nur vegan sind, sondern auch besonders nachhaltig.

Selbst bei den Reinigungsmittel achtet das Hotel darauf, keine Tierprodukte oder Tierversuchsprodukte einzusetzen. Und dass man sich per Zimmerservice eine ganze Reihe an tierfreien Gerichten bestellen kann, ist sowieso klar.

Auch wenn die vegane Suite bislang nur ein Einzelprojekt ist und vielleicht nicht der Ort, an dem wir alle für unseren nächsten Urlaub absteigen: Sie zeigt, was möglich ist, wenn sich Hotels in Sachen vegan und tierversuchsfrei Mühe geben. Es kann nie schaden, bei der nächsten Übernachtung im Hotel oder Hostel mal an der Rezeption anzusprechen, dass tierfreie Kopfkissenfüllungen oder Duschgel ohne Tierversuche super wären.

Noch mehr Reisetipps: Vegan im Flugzeug.