Plastikstrohhalme sind nicht das Problem – sondern das hier

Wenn es um das Plastik in den Weltmeeren geht, machen Plastikstrohhalme nur einen sehr kleinen Teil aus. Fast die Hälfte stammt aus einer ganz anderen Quelle.

In Sachen Umweltschutz ist gerade ein Thema ganz groß in der Diskussion: Plastikstrohhalme. Viele Cafés und Bars bieten ihre Getränke schon mit Alternativen aus Metall oder Glas oder ganz ohne an, und es wird darüber gesprochen, sie gleich flächendeckend zu verbieten. Das klingt grundsätzlich vernünftig, wenn man sich die riesigen Mengen an Plastik vor Augen führt, die in den Weltmeeren herumschwimmen – aber bei genauerem Hinsehen sind die Strohhalme nicht das Problem.

Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern, die mit dem Projekt Ocean Cleanup zusammenarbeiten, hat den sogenannten Great Pacific Garbage Patch untersucht, eine riesige Ansammlung von Plastikmüll im Nordpazifik zwischen Hawaii und Kalifornien. Ihre Erkenntnis: 46 Prozent des „Plastikmüllflecks“ bestehen aus Fischernetzen. Verglichen damit fallen die Plastikstrohhalme, die laut Schätzungen nur wenige Promille des Plastikmülls in den Meeren ausmachen, kaum ins Gewicht. Wer etwas für den Umweltschutz, den Tierschutz und dafür tun will, dass wir Menschen noch lange auf der Erde leben können, kann seine Limo gerne mit einem Glasstrohhalm trinken – vor allem aber müssen wir dringend aufhören, Fische zu essen.

Dafür gibt es unseren Vegan Kickstart.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Victoria van Violence sieht sich die Zustände in Ställen mit eigenen Augen an

Für drei neue Videos hat sich Victoria angeschaut, was die Landwirtschaft mit Schweinen, Kühen und Kaninchen macht – und konnte sogar Tiere retten.

Die meisten Menschen wissen theoretisch, dass es hinter den Kulissen der Landwirtschaft oft grausam zugeht, aber so richtig begreift man es manchmal erst, wenn man es selbst sieht. Selbst Victoria van Violence, die schon lange vegan lebt, war noch mal ganz neu schockiert, als sie für unsere Reihe „Mit eigenen Augen“ in drei Betrieben unterwegs war.

In einem der Betriebe werden Kaninchen auf engem Raum eingepfercht, sind dreckig und sichtbar gestresst. Zum Glück kann Victoria zumindest einige der Tiere retten und ihnen ein neues Zuhause mit Auslauf und frischem Futter geben.

Im zweiten Video fährt sie zu einem Kuhstall, der eigentlich zu einem relativ kleinen Familienbetrieb gehört. Dass das nichts bedeutet, wird klar, als sie sieht, wie die Tiere völlig verdreckt im Stall stehen und vom Landwirt geschlagen werden.

Dass es tatsächlich etwas bringen kann, solche Aufnahmen zu machen und zu veröffentlichen, zeigt das dritte Video. Nachdem PETA schlimme Aufnahmen aus dieser Schweinemastanlage veröffentlicht hatte, wurde der Betrieb geschlossen.

Wenn ihr vegan lebt, unterstützt ihr solche Tierquälerei nicht länger. Wir helfen euch beim Start!