YouTuber Niko Rittenau gibt Tieren in Musikprojekt eine Stimme

Zusammen mit vier Musikern hat YouTuber Niko Rittenau ein Projekt gegen die Ausbeutung von Tieren gestartet.

Niko Rittenau / youtube.com
17.Dez 2020

„Jedes Jahr werden weltweit etwa 150 Milliarden Tiere auf dem Land und im Wasser für den menschlichen Verzehr getötet. Die allermeisten von ihnen lebten und starben unter unwürdigen Bedingungen.“ [1] Mit diesen Worten leitet YouTuber Niko Rittenau ein gemeinsames Musikprojekt mit den Musikern Flaex, Flo Hillen, Elto und Mika ein. Der Cover-Song „10.000 Tränen“ soll auf die grausame Ausbeutung und Tötung unzähliger Tiere aufmerksam machen.

Alle zwei Sekunden sterben auf der ganzen Welt etwa 10.000 Tiere: „Ihre Schreie mögen für die meisten Menschen ungehört bleiben.“ [1] Mit dem Song auf seinem YouTube-Channel möchte Niko Rittenau den Tieren zusammen mit den vier Musikern eine Stimme geben. Das Lied ist ein Cover der Band „Berge“ – die ohnehin starke Message des Songs wird durch das Zusammenspiel der Interpreten, der Musik und der ausdrucksstarken Bilder des Videos unterstützt. So wird das Leid von Hühnern, Kühen, Schweinen, Schafen und Fischen für die jeweiligen Industrien deutlich in Szene gesetzt. Das Ziel: Verbraucher auf ihren meist unbedachten Konsum und ihre Mitschuld am Tod von Milliarden fühlenden Lebewesen hinzuweisen. Außerdem ist toll, dass sämtliche  Einnahmen vom Streaming der gemeinsamen Songs gespendet werden.

Wollt ihr Tieren helfen, die in der Ernährungsindustrie ausgebeutet werden?

Dann werdet vegan! Beim Umstieg hilft euch das 30-tägige Veganstart-Programm, mit dem schon Niko Rittenau vegan wurde. Auch der Einkaufsguide von PETA ZWEI ist eine tolle Hilfe!

 

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DJ Martafakka: Nackt und mit totem „Lamm“ gegen Schafwolle

DJ Martafakka setzt sich gegen Wolle ein. Hier erfahrt ihr, warum die Berlinerin sich für PETA gegen Tierleid engagiert.

17.Dez 2020

Die Berliner Musikerin Martafakka setzt sich für PETA Deutschland gegen Wolle und die damit verbundene Tierquälerei ein. Unter dem Motto „Die nackte Wahrheit: Wolle tötet“ setzt sie ein klares Statement gegen die ausbeuterische Industrie.

Nackt, nur mit ihren Tattoos und der Attrappe eines toten Lamms mit Schurverletzungen macht DJ Martafakka provokant auf die Missstände und das Leid der Tiere in der Wollindustrie aufmerksam. Seit etwa einem Jahr lebt die gebürtige Hamburgerin vegan. Wolle kauft Martafakka schon seit Jahren nicht mehr – mit dem aktuellen Motiv ruft sie gemeinsam mit uns dazu auf, beim Shoppen ausschließlich zu tierfreundlichen Materialien zu greifen.

Martafakka stellt klar: „Wolle geht für mich gar nicht: Die Tiere werden häufig geschlagen, schwer verletzt und teilweise ohne Betäubung genäht, sollten ihre Wunden überhaupt versorgt werden. Es sind nicht ‚nur‘ Tiere, sondern Lebewesen – genau wie wir.“ Außerdem betont Martafakka: „Es ist nicht sexy, eine Leiche oder das Fell gequälter Tiere zu tragen.“ Alle, die etwas gegen das Leid der Tiere unternehmen wollen, sollten sich beim nächsten Einkauf für vegane Kleidung entscheiden.

Alpakas, Kaninchen, Ziegen und Schafe: So leiden Tiere für Produkte aus Wolle

Für Produkte aus oder mit Wolle leiden neben Schafen viele weitere Tiere.

  • Im Mai 2020 deckte PETA USA erstmals auf, wie sehr Alpakas in der Bekleidungsindustrie leiden: Arbeiter schmetterten die Tiere auf Tische und fixierten sie in mittelalterlich wirkenden Vorrichtungen – einem Tier wurde während der Schur sogar das Augenlid abgetrennt. Auf den Aufnahmen halten Arbeiter schreiende Alpakas an den Ohren fest, während sie ihre Haare grob mit Schurmaschinen entfernen.
  • Ein Video von PETA Asien zeigt, wie Angorakaninchen gequält werden: Alle drei Monate fixieren Arbeiter die Tiere wie auf einer Streckbank und reißen ihnen unter Schmerzensschreien das Fell aus dem Körper oder schneiden es mit scharfen Schurgeräten ab.
  • PETA Asien veröffentlichte auch Aufnahmen von der Kaschmirproduktion und Schlachthöfen in China und der Mongolei: In dem Video schreien Ziegen vor Schmerzen, als ihnen ihre Haare mit spitzen Metallkämmen ausgerissen werden. Tieren, die für die Industrie nicht mehr profitabel genug waren, schlugen Arbeiter mit Hämmern auf den Kopf und schnitten ihnen die Kehle durch.
  • Für Produkte aus Schafwolle leiden die meisten Tiere. Australien ist Marktführer in diesem Bekleidungsbereich. Dort müssen 90 Prozent der Schafe das „Mulesing“ über sich ergehen lassen: Lämmern werden bei vollem Bewusstsein und ohne Betäubung handtellergroße Fleischstücke vom Hinterteil geschnitten, um das durch die Zucht erhöhte Risiko eines Fliegenmadenbefalls zu senken.

Ihr wollt den Tieren helfen, die in der Wollindustrie leiden? Dann helft uns dabei, zunächst Forever 21 wollfrei zu machen!