Bayern-Torwart Sven Ulreich: Tiere adoptieren, nicht kaufen!

Liebe kann man nicht kaufen. Das weiß auch Sven Ulreich vom FC Bayern München und hat seine Hündin Nala deshalb aus dem Tierheim geholt.

28.Apr 2017

„Wenn ihr euch ein Tier holen wollt, adoptiert es und kauft es nicht“, sagt Sven Ulreich im Video, das beim Fotoshoot für PETA entstanden ist. Der zweite Torwart des FC Bayern München setzt sich dafür ein, Tiere zu adoptieren statt beim Züchter oder in der Zoohandlung zu kaufen.

Sven weiß, wovon er spricht. Er und seine Familie haben ihre Hündin Nala vor drei Jahren aus dem Tierheim geholt und sich dabei bewusst für ein Tier entschieden, das ein bisschen Extra-Liebe braucht. Nala, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, musste sich erst an ihre neue Familie gewöhnen – inzwischen gehört sie voll dazu.

Das heißt übrigens nicht, dass jedes Tier aus dem Tierheim Probleme mitbringt. Wer bereit ist, einen Hund oder eine Katze bei sich aufzunehmen, findet im Tierheim genau das kleine, große, schnelle, langsame, schüchterne, mutige, laute oder leise Tier, das zu ihm passt. „300.000 Tiere landen jährlich im Tierheim in Deutschland“, erklärt Sven, „da muss man sich schon die Frage stellen, ob man da nicht einem Hund die Möglichkeit gibt, ein schönes Leben zu führen, bevor man sich einen Hund vom Züchter holt.“ Seine – und Nalas – Antwort ist klar.

Sven Ulreich ist nicht der einzige Fußballer, der sich für Tiere einsetzt. Marcel Schmelzer und Marco Sailer sind da ausnahmsweise mal voll auf seiner Seite.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
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Go Vegan!

Gillian Anderson fordert Kanadas Premierminister auf, das Robbenschlachten zu stoppen

In einem offenen Brief wendet sich die Schauspielerin an Justin Trudeau: „Beenden Sie das Robbenschlachten ein für alle Mal.“

© Starmaxinc.com
28.Apr 2017

Als Schauspielerin kennt man Gillian Anderson vor allem aus toughen Rollen wie der als FBI-Agentin Dana Scully in „Akte X“. Privat setzt sie sich ähnlich kompromisslos für die ein, die das nicht selbst können. Zusammen mit PETA USA hat Gillian jetzt einen offenen Brief an den kanadischen Premierminister Justin Trudeau geschrieben, in dem sie ihn auffordert, das Robbenschlachten in seinem Land zu stoppen.

„Diesen Monat hat die Schweiz als 35. Land den Verkauf von Seehund-Produkten aufgrund der Grausamkeit verboten, mit der Robben erschlagen und erschossen werden“, erklärt Gillian in ihrem Brief, den es bei PETA USA in vollem Wortlaut zu lesen gibt, und bittet Trudeau, sich daran ein Beispiel zu nehmen. Schließlich mache der Klimawandel den Robben schon genug zu schaffen, denen inzwischen oft das Eis fehlt, das sie als Lebensraum brauchen. „Meine Freunde bei PETA und ich bitten Sie, den Einfluss des Klimawandels auf Mensch und Meereslebewesen zu bedenken und das kommerzielle Robbenschlachten ein für alle Mal zu beenden.“

Ihr wollt euch Gillian Andersons Brief anschließen? Unterschreibt jetzt die Petition gegen das Robbenschlachten in Kanada.

Kanadas Robbenmassaker