Robin Jäger schreibt Song „Gegengift“ über Tierrechte und Corona

Sänger und Songwriter Robin Jäger singt über Corona und welche Chance die Pandemie für die Tiere sein kann.

youtube.com / Robin Jäger

Umdenken und bewusster handeln – darum geht es Robin Jäger in seinem neuen Song „Gegengift“. Der Sänger und Songwriter singt und rappt darin über den aktuellen Stillstand der Welt und welche Chance dies für die Tiere sein kann. So soll sich jeder einzelne die Zeit nehmen und sich bewusst machen, woher Pandemien eigentlich kommen. Dass die Corona-Pandemie mit der Tierausbeutung zusammenhängt, ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr. Auch geht es ihm darum, zu zeigen, dass man es selbst in der Hand hat – jeder von uns trifft jeden Tag Entscheidungen über Tiere – ob man sie streichelt, ausbeutet oder isst. In seinem Musikvideo zeigt er dazu Bilder aus den Dokumentationen „Earthlings“ und „Dominion“.

Hier mal ein Textauszug, der uns besonders gefallen hat:

„Wir schaffen Leben, um es wieder zu nehmen.

Zu manchen beste Freunde, anderen tun wir weh.

Erfinden Worte, für die die dann durch die Hölle gehen,

Verteidigen dann das Zerschlitzen der Kehlen.

Was wollen wir unseren Kindern später sagen?

Es tut uns leid, doch Genuss stellt keine Fragen?“

 

Was ihr in Zeiten von Corona – außer den Song in Dauerschleife zu spielen und mit euren Freunden zu teilen – noch für die Tiere tun könnt, verraten wir euch hier.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

„Tiger King“: Hollywood-Verfilmung mit echten Tigern?

Nach dem Erfolg der Netflix-Doku kommt die Hollywood-Serie. Wie gehen Kate McKinnon und andere Stars dabei mit Tierquälerei um?

Wer die aktuell herumschwirrenden Memes über Joe Exotic, Carole Baskin und ihren mysteriös verschwundenen Ehemann nicht versteht, gehört wohl zu den wenigen Menschen, die bisher „Tiger King“ verpasst haben. Die siebenteilige Netflix-Doku erzählt die wahre Geschichte eines Tigerzoo-Betreibers nach, der im Gefängnis landet, weil er einen Auftragsmörder auf eine Tierrechtlerin angesetzt haben soll. Das Internet kriegt sich vor lauter skurrilen Charakteren gerade kaum noch ein, und natürlich steht auch schon die Hollywood-Version der Geschichte an.

Dabei wird Kate McKinnon die Tigerretterin Carole Baskin spielen, andere Rollen werden gerade besetzt. Und weil Tiger, die eingesperrt und zu merkwürdigen Kunststücken gezwungen werden, in der Geschichte eine zentrale Rolle spielen, ist jetzt natürlich die Frage: Will die Verfilmung dafür echte Tiger quälen? PETA USA wendet sich per Brief direkt an die Kate McKinnon und Universal und fordert sie auf, für die Hollywood-Serie auf bestehende Filmaufnahmen oder CGI zu setzen. Für eine Geschichte über Tierrechte sollten schließlich keine Tiere leiden. Bisher gibt es noch kein Statement von Seiten der Produktion.

Was sonst so geht im Streamingland? Das weiß unsere Netflix-Liste.