Bei Ryanair gibt es jetzt vegane Lasagne

Und damit nicht genug: Die irische Fluggesellschaft räumt veganen Snacks und Getränken jede Menge Platz ein.

© Retail in Motion

Eine ganze Seite hat Ryanair in der Frühjahrsausgabe des Bordmagazins für vegane Getränke und Snacks reserviert. Das Highlight auf jeden Fall: eine Lasagne mit veganem Käse. Perfekt für alle, die es vor dem Flug nicht mehr schaffen, was Warmes zu essen.

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Damit reiht sich Ryanair in die besonders veganfreundlichen günstigen Fluglinien ein. Bei Easyjet gibt es eine Mezze-Snack-Box und einen Falafel-Hummus-Wrap, und Jet2 bietet seit Kurzem vegane Penne all'arrabbiata an. Auch beim Bahnfahren gibt es inzwischen verschiedene vegane Optionen – und für alle anderen Fälle stehen die üblichen Fast-Food-Ketten mit ihrem veganen Angebot bereit.

Ihr fliegt Langstrecke und habt das Essen an Bord eh inklusive? So stellt ihr sicher, dass es vegan ist.

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Foto: Sofia Sforza

Vegane Bordmahlzeiten bestellen

Wer bis zum Abflug wartet, kann sich an Bord meist nur noch zwischen Huhn und Rind im Mikrowellenschälchen entscheiden. Mit genügend Vorlauf bieten die meisten Fluggesellschaften aber auch alle möglichen Sondermahlzeiten an, um religiöse, ethische oder gesundheitliche Anforderungen zu erfüllen. Am besten also schon bei der Buchung längerer Flüge veganes Essen (Code: VGML) bestellen und zur Sicherheit beim Check-in noch mal nachhaken. Aufgewärmtes Flugzeugessen ist das natürlich trotzdem, und zu viele Airlines halten Reis mit zwei Pilzen und einer Tomate daneben noch für eine vollständige Mahlzeit, aber erstens hat man manchmal auch Glück und bekommt asiatische Gemüsepfannen oder Hummus-Sandwiches mit Sojakakao, und zweitens werden Sondermahlzeiten in der Regel immerhin vor allen anderen serviert.

Snacks einpacken

Mit sehr viel Glück gibt es direkt nach dem Abflug salzige Erdnüsse in winzigen Tüten oder sogar Manner-Waffeln; mit Pech verteilen die Flugbegleiter stattdessen Milchschokoladen-Riegel oder Käsebrötchen. So oder so: Snacks an Bord sind immer zu wenig, selten super und auf Billigflügen umso teurer. Es lohnt sich also grundsätzlich, selbst ein bisschen Lieblingsessen ins Handgepäck zu packen. Dabei sind Flüssigkeiten in größeren Mengen natürlich verboten, und je nach Zielland muss man vieles auch aufgegessen haben, bevor es dort durch den Zoll geht. Aber Klassiker wie Studentenfutter, Äpfel, Möhren, Müsliriegel, Kekse, Sandwiches und Seitanwürstchen haben sich für kurze und lange Flüge bewährt.

Flughäfen checken

An vielen Flughäfen beschränkt sich das kulinarische Angebot auf die üblichen Fast-Food-Ketten. Langweilig und nicht besonders veganfreundlich, aber immerhin hilfreich, wenn man dank entsprechender Listen schon weiß, bei welcher Kaffee-Kette es Sojamilch gibt und wer zumindest ein veganes Sandwich dazu verkauft. Vor allem bei längeren Aufenthalten an Flughäfen in anderen Ländern lohnt es sich deshalb auch, das entsprechende Angebot vorher online zu checken, um nicht nur herauszufinden, was lokale Ketten anzubieten haben, sondern auch, welche davon in welchem Terminal zu finden sind. Informationen dazu spuckt meist eine einfache Online-Suche aus.

Einkaufsguide fragen

Selbst Flughäfen, in denen es keine veganen Saftbars oder vegane Burger gibt, haben meist zumindest kleine Zeitschriftenläden mit Getränken und Snacks, in denen man sich im schlimmsten Fall mit Oreos, Clif Bars oder veganen Chips eindecken kann. Unser Einkaufsguide kennt (fast) alle zufällig veganen Produkte.


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