Sabina aus dem Streetteam Essen

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Sabina, 29, die das Streetteam Essen leitet.

Seit wann bist du dabei?

Seit Januar 2018.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Ich wollte mich aktiv für Tierrechte einsetzen und gemeinsam mit anderen tollen Menschen denen eine Stimme geben, die selbst keine haben.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Mir liegen eigentlich alle Tierrechtsthemen gleichermaßen am Herzen. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass Menschen, die sich aus tierethischen Gründen vegan ernähren, sich früher oder später zwangsläufig auch mit anderen Tierrechtsthemen wie Zoo, Zirkus, Bekleidung, Kosmetik etc. auseinandersetzen. Daher ist es für mich besonders wichtig, den Menschen eine vegane Ernährung näher zu bringen.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Ich mag am liebsten Aktionen, bei denen wir mit den Passantinnen und Passanten auf eine freundliche Art ins Gespräch kommen. Essensaktionen, bei denen wir gegen Spende selbstgemachten Kuchen oder andere vegane Köstlichkeiten ausgeben, bieten sich hierfür toll an.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Loslegen! Aktiv sein kann jeder. Egal, ob man gerne mit Menschen spricht oder nicht. Über Social Media und auch im Freundes- und Bekanntenkreis kann man sehr viele Menschen erreichen. Immer ein gutes Vorbild sein und den Menschen zeigen, wie vielfältig und erfüllend die vegane Lebensweise sein kann. Und natürlich dem nächstgelegenen Streetteam beitreten oder, falls es in der Nähe keins gibt, selbst eins aufmachen!

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Warum Jäger zwingend „Bambi“ gucken sollten

Wenn Vernunft nicht hilft, dann eben Gefühle: In den USA muss ein Wilderer jetzt per Gerichtsurteil „Bambi“ schauen – vorbildlich, finden wir.

Ein ungewöhnliches Urteil: Im US-amerikanischen Bundesstaat Missouri ist ein Wilderer kürzlich dazu verurteilt worden, sich während seiner einjährigen Haftstrafe jeden Monat einmal den Film „Bambi“ anzusehen. Eine gute Maßnahme, finden wir, und gehen noch einen Schritt weiter: Wer in Deutschland den Jagdschein machen will, sollte dazu verpflichtet werden, sich vorher „Bambi“ anzusehen.

Warum? Weil Jäger für sachliche Argumente oft nicht zugänglich sein wollen. Dass die Jagd nicht nur unnötig, sondern auch grausam ist, weil sich Wildbestände eigentlich selbst regulieren, wenn Jäger sind nicht absichtlich anfüttern, um sie dann abzuschießen, dass beim Jagen nicht nur Füchse, Wölfe und Marder getötet werden, sondern es auch für Katzen und Hunde und immer wieder auch für Menschen gefährlich wird – egal. Wo Vernunft nicht greift, könnte aber das Schicksal des Zeichentrick-Rehs funktionieren. Vielleicht entdecken zumindest manche Jäger so doch noch ihr Mitgefühl und denken nach, bevor sie losziehen.

Ihr wollt euch aktiv für Tierrechte einsetzen? Kommt ins Streetteam!