Diese Schauspielerin hat spontan ihren Fellkragen abgegeben

Bei einer Demo wurde Bojana Novakovic darauf aufmerksam gemacht, dass sie echten Pelz trug. Die Schauspielerin tat daraufhin das Richtige.

Auf Instagram ist nachzulesen, was genau passiert ist: Bojana Novakovic, die unter anderem aus „Westworld“, „Shameless“ und „I, Tonya“ bekannt ist, stieß in New York auf eine Anti-Pelz-Demo vor einem Dolce&Gabbana-Geschäft. Eine Aktivistin sprach sie an und fragte, ob sie echten Pelz trage. Tatsächlich hatte Bojana den Fellkragen an ihrer Jacke bis dahin immer für künstlich gehalten, aber nicht genauer nachgeforscht – nun stellte sich heraus, dass er aus Tierhaaren bestand. Daraufhin überließ Bojana der Aktivistin den Kragen, um ihn an eine Aktion zu spenden, die daraus Betten für Tierheim-Tiere herstellt.

Dass diese kurze Begegnung anschließend so durch die Medien ging, sei ihr ein wenig unangenehm gewesen, erzählt Bojana weiter, schließlich sei es ihr ein bisschen peinlich, überhaupt Pelz getragen zu haben. Aber sie ist der Aktivistin umso dankbarer, dass sie sie aufgeklärt hat. Am Ende empfiehlt Bojana sogar noch vegane Winterjacken-Marken. Ein ziemlich gutes Vorbild also dafür, sich nicht direkt querzustellen, wenn man etwas Neues erfährt, sondern erst einmal zuzuhören.

Ihr braucht auch noch ein paar Infos zu tierfreier Ernährung, Kleidung oder Kosmetik? Unser Vegan Kickstart hilft euch weiter.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Dieser Schlachthof zertrümmert Kühen den Kopf mit einem Hammer

Videoaufnahmen aus Kambodscha zeigen, wie grausam der Betrieb mit den Tieren umgeht. Aus ihrer Haut wird Leder für die ganze Welt gemacht.

Immer wieder drischt der Arbeiter mit einem Vorschlaghammer auf den Schädel der Kühe ein, bevor er ihnen bei lebendigem Leib die Kehle durchschneidet. Diese grauenvollen Szenen konnte ein Augenzeuge in einem kambodschanischen Schlachthof drehen. Die Häute der Tiere werden abgetrennt und weltweit als Leder verkauft.

Bereits im Frühjahr konnte PETA Asia ähnliche Aufnahmen aus einem Schlachthof in Kambodscha veröffentlichen. Darauf zu sehen war, wie Arbeiter völlig verängstigte Schweine mit Metallrohren erschlugen. Das Landwirtschaftsministerium des Landes erklärte daraufhin, derartige Praktiken würden gegen die offiziellen Vorgaben verstoßen. Die aktuellen Bilder beweisen jedoch: Die Tierquälerei hat nicht etwa aufgehört, sondern gehört zur Standardpraxis der Leder- und Fleischindustrie. Alleine in Kambodscha wurden im vergangenen Jahr rund 55.300 Kühe von der Fleischindustrie getötet (zum Vergleich: in Deutschland, wo es in Schlachthäusern nicht weniger schlimm zugeht, sind es über 3 Millionen). Die Häute der Tiere gehören zu den Hauptexportgütern des Landes und versorgen den gesamten Weltmarkt. Wer Leder kauft, trägt direkt zu diesen Zuständen bei.

Probiert jetzt den Vegan Kickstart aus und hört auf, Leder zu kaufen.