Diese Bilder zeigen die grausame Realität auf Schlachtfesten

Diese Fotos sind nichts für schwache Nerven: Sie zeigen, wie Tiere auf Schlachtfesten getötet und zerlegt werden, während Menschen dies auch noch „feiern“.

Robert Fritz

Wie kann es sein, dass Menschen das Töten von fühlenden Lebewesen als Fest feiern? Dies passiert jedes Jahr unzählige Male in ganz Deutschland.

Besonders im ländlichen Raum veranstalten Vereine wie die Freiwillige Feuerwehr, Gesangsvereine oder Fußballvereine Schlachtfeste. Dort wird gern behauptet, das Feiern von Schlachtfesten sei Tradition. Wie beim Ursprung der Tradition in der Steinzeit ist Mitgefühl für die Tiere hier nicht zu finden.

Die Tiere, die auf Schlachtfesten getötet, zerstückelt und gegessen werden, werden meist extra für diesen Anlass gekauft oder selbst aufgezogen. Ihnen wird lange, bevor sie ihre natürliche Lebenserwartung erreichen, die Kehle aufgeschlitzt.

Die meisten Schweine, Rinder und Schafe, die auf Schlachtfesten getötet werden, haben einen langen Leidensweg hinter sich. Sie lebten mit unzähligen Artgenossen in riesigen Hallen oder dunklen Ställen, auf Spaltenböden und ihrem eigenen Kot. Mutterschweine können sich in ihren winzigen Kastenständen nicht einmal umdrehen. Damit sie den Stress überleben, bekommen viele Tiere große Mengen an Antibiotika oder anderen Medikamenten. Und das alles, damit sie nach ein paar Monaten getötet und gegessen werden.

Ihr möchtet Tiere achten statt schlachten und euch gegen Veranstaltung wie Schlachtfeste stark machen? Dann kommt in unsere Streetteams und helft uns, dafür zu sorgen, dass keine Tiere mehr geschlachtet werden.

Ernährung

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Mayra aus dem Streetteam Essen

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Mayra, 21, die das Streetteam Essen leitet.

Seit wann bist du dabei?

Seit Anfang 2018. Und seit Juli 2018 leite ich das Team.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Etwa ein halbes Jahr, nach dem ich Veganerin wurde habe ich mich informiert, was ich noch zusätzlich zu meiner veränderten Lebensweise tun kann. Die vegane Lebensweise wurde mir recht schnell zu passiv und ich wollte mich aktiv für Tierrechte einsetzen. Über die PETA ZWEI Website bin ich dann auf die Streetteams aufmerksam geworden. Ich habe noch ein bisschen Zeit und Mut gebraucht bis ich zu meiner ersten Aktion gegangen bin, nach kurzer Zeit war der Tierrechtsaktivismus für mich aber nicht mehr wegzudenken. Ich wurde super ins Team aufgenommen und habe mich richtig wohl gefühlt.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Für mich hängt das alles zusammen und ich könnte mich da gar nicht richtig festlegen. Den Ursprung stellt für mich der Speziesismus dar und ich glaube genau dort macht es auch Sinn anzusetzen. Der Glaube, dass eine Spezies der anderen überlegen ist und diese deshalb ausbeuten darf ist einfach unglaublich zerstörerisch.

© Sven Manske

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Am liebsten mag ich unsere großen Aktionen. Bei solchen Aktionen verteilen wir oft Essensproben und bereiten diese gemeinsam vor oder schicken uns gegenseitig Bilder von unseren Meisterwerken. Dann treffen wir uns alle am Aktionsort und bauen gemeinsam auf. Bei solchen Aktionen gibt es immer einen Eye-Catcher, so wie zum Beispiel zum 25-jährigen Jubiläum, da wurden wir für unsere „Abpump-Aktion“ als Kühe angemalt. Bei dieser Form von Aktion ist für alle was dabei. Die einen verteilen Essensproben, die anderen bereiten neue vor, die nächsten führen spannende Gespräche. Auf diese Aktionen freue ich mich immer besonders.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Ich verstehe es total, wenn jemand sich erstmal nicht traut, zu einer neuen Gruppe dazuzustoßen. Aus eigener Erfahrung heraus kann ich es aber nur empfehlen. Du findest nicht nur gleichgesinnte Menschen und eine Möglichkeit dich aktiv für Tierrechte einzusetzen, sondern auch gute Freunde.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!