Müssen wir Angst vor der Schweinepest haben?

Die Afrikanische Schweinepest hat Westeuropa erreicht. Was heißt das für uns?

Seit einigen Tagen streiten sich Politiker, Jäger und Tierschützer in den Medien: Soll ein Großteil der Wildschweine in Deutschland erschossen werden, damit die Schweine in den Ställen keine Schweinepest bekommen? Eine etwas wirre Frage, die am eigentlichen Problem ein ganzes Stück vorbeigeht.

Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, endet für Schweine aber meist tödlich. Der Virus wird von Schwein zu Schwein übertragen, kann aber auch von Menschen an Schuhen, Autoreifen oder durch weggeworfenes Essen transportiert werden. So ist die Schweinepest von Afrika aus bis nach Westeuropa gelangt. Es sind bereits Fälle aus tschechischen Ställen bekannt, gar nicht so weit weg von Deutschland also.

Obwohl Menschen die Schweinepest nicht bekommen, haben viele trotzdem Angst davor – allen voran die Menschen, die Schweine halten und töten. Denn Landwirte befürchten, dass ihnen jede Menge Geld entgeht, wenn ihre Schweine an der Pest statt im Schlachthaus sterben. Deshalb fordern viele von ihnen zusammen mit einigen Politikern nun, vorsorglich einen Großteil der Wildschweine in Deutschland zu töten, damit die die Schweinepest nicht mehr übertragen können.

Diese Lösung klingt simpel, setzt aber am ganz falschen Ende an. Schließlich haben nicht die Wildschweine die Pest über die Kontinente hinweg und in die Ställe hinein verbreitet, sondern die Menschen. Das Problem ist die industrielle Tierhaltung an sich, das haben schon andere Fälle wie die der Vogelgrippe gezeigt. Und dieses Problem wird nicht gelöst, indem man Tiere in Freiheit erschießt. Die Lösung kann nur sein, keine Tiere mehr für ihr Fleisch zu halten und zu töten.

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