Selbstliebe: 7 Tipps für einen glücklichen Valentinstag mit euch selbst

An diesem Valentinstag gestehen wir uns selbst unsere Liebe – natürlich ohne dass Tiere dabei zu Schaden kommen.

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Valentinstag ist nicht jedermanns Sache. Während die einen in letzter Sekunde losrennen, um noch ein paar traurige Blumen im Supermarkt zu kaufen, ertränken die andere ihren Liebesfrust in Alkohol. Aber warum sollten wir unser Glück überhaupt von anderen abhängig machen? Viele Dinge lassen sich nicht beeinflussen – wie wir uns selbst behandeln dagegen schon. Deshalb machen wir uns an diesem Valentinstag einfach mal selbst glücklich. Macht ihr mit?

7 Tipps für einen romantischen Valentinstag mit euch selbst

1. Setzt Grenzen

Es ist niemandem geholfen, wenn ihr eure Grenzen ständig überschreitet, um es anderen recht zu machen. Am allerwenigsten euch selbst. Sagt heute mal bewusst „nein“ zu allen Dingen, auf die ihr nicht hundertprozentig Lust habt. Der heutige Tag ist allein euch selbst gewidmet und sollte nur euch glücklich machen.

2. Schreibt euch einen Liebesbrief

Zündet ein paar Sojawachs-Kerzen an, lasst eine romantische Spotify-Playlist laufen und verfasst einen Liebesbrief an euch selbst. Was liebt ihr besonders an euch? Welche Schwächen könnt ihr euch verzeihen? Gebt den Brief einer Vertrauensperson, die ihn euch in spätestens einem Jahr zusenden soll.

3. Macht euch ein Geschenk

Wann habt ihr euch zum letzten Mal so richtig verwöhnt? Tut euch selbst etwas Gutes und gönnt euch eine Schachtel vegane Pralinen oder ein neues Oberteil. Falls ihr euch gerne schminkt, dann empfehlen wir euch, einen der „Catrice loves PETA“-Lippenstifte. Damit tut ihr nicht nur euch, sondern auch den Tieren etwas Gutes.

4. Kocht euer Lieblingsessen

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen, hat aber nichts mit verstümmelten Leichenteilen zu tun. Wie wäre es daher, ein Lieblingsgericht aus eurer Kindheit zu veganisieren? Oder ein neues veganes Restaurant zu testen? Es wird euch doppelt so gut schmecken, wenn ihr wisst, dass niemand dafür leiden musste.

5. Glaubt an eure Träume

Der stressige Alltag kann einem die Sicht auf die eigenen Wünsche und Träume ganz schön vernebeln. Nehmt euch heute mal Zeit dafür und schreibt eine Wunschliste oder macht eine Visualisierung. Wie soll euer Leben in zehn Jahren aussehen? Was wollt ihr erreicht haben? Ob ihr euch ein eigenes veganes Café wünscht oder von einer Karriere als Akrobatin in einem tierfreien Zirkus träumt – alles ist möglich.

6. Gönnt euch Ruhe

Es kann ein wahrer Luxus sein, das Handy in den Flugmodus zu stellen. Keine WhatsApp-Nachrichten, die man beantworten muss, keine Erinnerungen, die in den ungünstigsten Momenten aufploppen. Nehmt euch Zeit für eine Meditation, ein tierversuchsfreies Schaumbad oder eine Runde Yin-Yoga, ein gutes Buch und lasst euren Geist einfach mal zur Ruhe kommen.

7. Seid dankbar

Wenn sich der Valentinstag dem Ende nähert, dann kuschelt euch ins Bett und schreibt eine Liste mit allen Dingen, für die ihr in diesem Moment dankbar seid. Ob es der Beyond-Meat-Burger ist, euer bester Freund oder eure eigene Gesundheit, ist dabei völlig egal. Wenn ihr am nächsten Morgen aus euren Träumen erwacht, werdet ihr mit ganz neuer Energie in den Tag starten und könnt so noch viel mehr Tieren helfen!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Larissa aus dem Streetteam Hamburg

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Larissa, 29, die das Streetteam Hamburg leitet.

Seit wann bist du dabei?

Seit 2016.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Ich wollte mich schon immer für Tiere einsetzen. Mit drei Jahren stellte ich fest, woraus Fleisch gemacht wurde, und war entsetzt. Mit elf Jahren wurde ich gegen den Willen meiner Mutter vegetarisch (inzwischen lebt auch sie vegan). 2015 gelangte ich über das Thema Pelz in mehrere Tierrechtsorganisationen und wurde nun, da ich plötzlich so viele vegane Leute kannte, die mich über das Leid der Tiere aufklärten, innerhalb eines Monats vegan.

Beim PETA ZWEI-Streetteam fand ich schnell Anschluss, und die anderen Aktivisten waren motiviert und ungefähr in meinem Alter. Die Aktionen waren mutig und aufsehenerregend, weshalb ich viel Zeit in die PETA ZWEI-Aktionen steckte. Als die beiden damaligen Leiter ihre Aufgabe abgeben mussten, weil sie es neben dem Studium nicht mehr schafften, genügend Zeit zu investieren, fragten sie direkt mich, obwohl ich noch gar nicht lange Teil des Teams war, ob ich die Leitung übernehmen wolle. Das ist jetzt drei Jahre her, und ich bereue diese Entscheidung in keinster Weise. Es macht mir nach wie vor großen Spaß, die Aktionen mit dem Streetteam zu planen und durchzuziehen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ich denke, Veganismus liegt mir besonders am Herzen, weil es das größte Thema ist und der Konsum tierischer Produkte die meisten Todesopfer fordert. Dabei ist es so einfach, das Leiden zu beenden.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Am meisten Spaß machen mir die Aktionen, die aufrütteln, die den Menschen auf die Füße treten und ihnen zeigen, was sie zu verdrängen versuchen. Ich glaube, mein absoluter Favorit ist dabei die Fleischschalen-Aktion. Bei dieser Aktionsform wird ein Aktivist in eine überdimensionierte Fleischschale gelegt, mit Kunstblut übergossen und mit Folie abgedeckt, auf der der Kilopreis vermerkt steht. Viele Menschen bleiben bei dieser Aktion stehen, einige regen sich auf, andere sehen sich mit ihrem Gewissen konfrontiert, weil sie sehen, dass der einzige Unterschied zwischen einem toten Tier und einem toten Menschen unser Umgang damit ist.

Der häufigste Satz, der bei dieser Aktionsform fällt, ist: „Ist das echt?“. Ich finde, dieser Satz zeigt wundervoll, wie sehr der Mensch versucht, das tote Tier unter der Folie von sich fernzuhalten, wenn er selbst die Darstellung von Fleisch durch einen Menschen als etwas Sachliches, als ein „Es“ bezeichnet.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Mein Tipp ist: Traut euch! Niemand von uns beißt. Kommt einfach zu unseren Planungstreffen oder Aktionen oder auch zu denen von anderen Organisationen, denn wir haben alle das gleiche Ziel: Das Tierleid auf dieser Welt zu verringern, und das geht nur durch Aufklärung. Jeder von uns kann seinen Teil dazu beitragen, ob mit Aktionen auf der Straße, oder dadurch, dass er im privaten Umfeld aufklärt oder auch einfach nur beweist, dass veganes Essen lecker ist.

Seid laut und lasst euch nicht den Mund verbieten, auch wenn ihr immer wieder die gleichen Ausreden und Veganer-Witze hört.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!