Sind Drogen vegan?

Mit seinem Körper kann man machen, was man will, und es gibt zig gute Gründe, die gegen Drogen sprechen. Aber was lässt sich aus Tiersicht zu dem Thema sagen?

Leider lässt sich das nur für legale Drogen einigermaßen sicher beantworten. Alkohol unterliegt je nach Sorte verschiedenen Bestimmungen, sodass man zumindest von in Deutschland gebrautem Bier in der Regel sagen kann, dass es vegan ist, und von Wein, dass er mit Gelatine geklärt sein kann und man deshalb auf eine vegane Kennzeichnung achten sollte. Zigaretten wiederum werden so gut wie immer im Tierversuch getestet und sind deshalb bis auf wenige Marken nicht vegan.

Bei illegalen Drogen wird es komplizierter. Das Problem sind meist nicht die Wirkstoffe an sich, schließlich ist Hanf genauso pflanzlich wie der Cocastrauch oder Pilze, und synthetische Wirkstoffe gibt es auch zur Genüge. Nur kann man leider nie wissen, was in der Droge, die man kauft, sonst noch so steckt, um sie zu strecken oder in eine bestimmte Darreichungsform zu bringen. Das kann so ziemlich alles von Gelatinekapseln über Milchzucker bis zu legalen, an Tieren getesteten Medikamenten sein. Mal ganz abgesehen von billigen Füllstoffen, die im menschlichen Körper ganz andere Sachen anrichten als geplant. Und vom menschlichen Blut, das vor allem an weitgereisten Drogen wie Kokain klebt, brauchen wir gar nicht anzufangen.

Solange Drogen nicht legalisiert und damit reguliert sind, ist es also unmöglich zu sagen, ob dafür Tiere gelitten haben. Da ihr hoffentlich nicht euer eigenes Gras anbaut und das dann ohne Tierversuchstabak raucht, oder im Keller ein Speed-Labor habt, könnt ihr euch nie sicher sein, welche Drogen vegan sind.

Eure Lieblingsdroge ist eh Koffein? Das gibt es zum Glück reichlich in vegan.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Wie der zweitgrößte Entenschlachter der USA mit Tieren umgeht

Ein Enthüllungsbericht von PETA USA zeigt, wie Enten für Fleisch und Daunen gequält und getötet werden.

Foto: PETA USA

Was die Ermittler bei Culver Duck Farms sahen, ist nicht leicht auszuhalten. In dem Betrieb, der täglich 25.000 Enten schlachtet, werden die Tiere getreten, geschlagen, herumgeworfen und gegen Wände geschleudert. Einer der Arbeiter riss einem Entenküken sogar langsam den Kopf ab, andere versuchten, schwache und kranke Enten zu töten, indem sie ihre Köpfe auf Ziegelmauern und Holzbalken schmetterten.

Einige Küken starben nur wenige Stunden nach dem Schlüpfen.

Foto: PETA USA

Viele Enten litten an Schwellungen der Beine und Füße.

Diese tote Ente litt offenbar an einem Kloaken- und/oder Darmprolaps.

Foto: PETA USA

Ein Arbeiter schlug den Kopf dieser Ente gegen einen Holzpfosten. Dann warf er das Tier auf den Boden, wo es sich noch 30 Sekunden lang wand.

Foto: PETA USA

Culver Duck Farms beliefert Lebensmittelketten und Restaurants in den USA mit Entenfleisch und exportiert Federn und Daunen nach China. Dort werden Jacken, Westen und Bettdecken damit gefüllt.

Mit diesen Jacken und Mänteln kommt ihr tierleidfrei und warm durch Herbst und Winter. Und Entenfleisch gibt’s auch in vegan.